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Weitere Wortbedeutungen finden Sie unter Lack (Begriffserklärung). Der Lack ist ein flüssiges oder pulverförmiges Beschichtungsmaterial, das auf Objekte aufgebracht wird und durch chemisch e- oder physische Prozesse (z.B. Verdampfung des Lösungsmittels) zu einem kontinuierlichen, stabilen Untergrund wird. Beschichtungen sind in der Regel Bindemittel, Füllstoffe, Pigmente, Lösungsmittel, Harze und/oder Acrylate und Additive wie z. B. Topfkonservierungsmittel.

In der Vergangenheit (1960-1970) betrug der Gehalt an Lösungsmitteln in Farben etwa 50 - 70 Prozent, wobei teilweise schädliche Lösungsmittel wie chlorhaltige Organika oder auch Benzol eingesetzt wurden[7]. Die schädlichen Lösungsmittel in Lackrezepturen wurden in den 70er und 80er Jahren abgelöst und der Lösemittelgehalt reduziert. Im Jahr 1999 wurden Lasuren mit selbstreinigendem Effekt entwickel.

Mit der Vielfältigkeit der Lackierungen sind unterschiedliche Varianten der Klassifizierung gebräuchlich. Beschichtungen werden nach Formulierungs- oder Verarbeitungsaspekten, wie z.B. Bindemittelart (Beispiel: Öllack), Lösungsmittelart (Beispiel: Spirituslack), Trocknungsverfahren (lufttrocknend, hitzetrocknend oder als Einbrennlack) oder Anwendungsbereich (Beispiel: Autolack) untergliedert. Bei der Klassifizierung nach Oberflächenbeschaffenheit werden die Farben nach dem Aussehen der Fläche untergliedert.

Je nach Rezeptur können auch Glatt- bis stark strukturierte (z.B. Hammerschlaglacke, Rissziehlacke oder Schrumpflacke) hergestellt werden. Herkömmliche Farben werden aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt, z.B. aus Harz wie Kopal und Harz, der aus den Sekreten einer fernöstlichen Tierlaus. Einige Farben werden auch nach besonderen Merkmalen eingestuft (mehr oder weniger willkürlich).

Eine Klarlackierung ist ein Transparentlack, der keine Farbpigmente beinhaltet. Eine Tauchbeschichtung ist eine Beschichtung, die durch Tauchen des Werkstückes in die Beschichtung aufgebracht wird (siehe hierzu den Abschnitt über die Beschichtung mit anodischer und kathodischer Tauchlackierung). Zu den weiteren Spezialbeschichtungen zählen Acrylfarben, Alkydharzlacke, Geigenlacke, Japanlacke, Presslacke, Leitlacke, UV-härtende Photoresiste für die Leiterplattenproduktion, Nagellacke, Nitrozelluloselacke, Pulverlacke, Versiegelungslacke, Schleiflacke (Klavierlacke), Schutzlacke, Silikonharzlacke, hitzebeständige Aluminiumlacke für Ofentuben, Trennlacke und Spritzklebstoffe.

Der Härter wird dem Lack vor Gebrauch durch Abziehen des Bleistifts zugegeben und durch Rütteln gemischt. Die modernen Binder ( "Polymere") werden als wässrige Lösungen als wässrige Lösungen oder als Einkomponenten-Systeme (1K-Lacke) im Lösungsmittel aufbereitet. In Zweikomponenten-Systemen ( "2K-Lacke") bestehen die Binder aus Kunstharzen und Härtern. Einige 2-Komponenten-Lacke sind lösemittelfrei. Zu den traditionellen Bindemitteln in Ölfarben gehören Naturharze und -öle (Ölfarbe), pflanzliche Bestandteile (Porzellanlack, Japanlack).

Ist der Binder nicht flüssig, wird als zusätzliche Komponente ein lösliches Lösungsmittel verwendet. Lösungsmittel in physisch trockenen Farben sollten farbneutral sein, das Bindeglied nicht beeinträchtigen und rückstandsfrei ausdunsten. Die meisten Lösungsmittel für Farben sind organisch, teils toxisch oder brennbar, so dass die Tendenz zu lösungsmittelfreien Lacksystemen, d.h. Pulverfarben oder Lacksuspensionen in Gewässern, zunimmt.

In dieser Technik fungiert ein monomeres Material als "Lösungsmittel", das beim Aushärten in den Farbfilm aushärtet. Die Ölfarbe enthält aushärtende pflanzliche öle, die auch als "trocknende" öle bekannt sind. 13 ] In China sind seit über 2000 Jahren ölhaltige Farben bekannt und werden auch heute noch eingesetzt (teilweise mit synthetischem Bindemittel).

Die Lösemittelgehalte können bis zu 60 prozentig sein, es werden aber auch wasseremulgierte Beschichtungen produziert. Um 1880 erkannte man, dass Lösungsmittel wie Äthylacetat gut für die Herstellung größerer Stückzahlen sind. Die organischen Carbonsäuren können durch Oxydation von Sachariden gewonnen werden, die ihrerseits in Polyester umgewandelt werden können.

Daraus werden Lackdispersionen als Binder für Beschichtungen, wie z.B. Holzbeschichtungen, erzeugt, wobei deren Anteile an erneuerbaren Ressourcen über 60% liegen. Schnelltrocknende Farben wurden auch im Wohnbau benötigt. Alkydharzfarben beinhalten Kunststoffe als Binder, weshalb sie auch als Kunstharzfarben bekannt sind. Nach dem Mischen der Bestandteile muss der Lack rasch aufgebracht werden, da die Verarbeitungszeit ("Topfzeit") kurz ist.

In diesem Prozess ist der Binder nur aus einer einzigen Substanz zusammengesetzt. Die bleihaltigen Molybdatpigmente sind toxisch, aber es bestehen keine Gefahren in der ausgetrockneten Farbe. Aber auch in der Beschichtungsindustrie werden viele der organischen Farbpigmente wiederverwendet. Die organischen Farbpigmente haben oft eine bessere Absorption, eine bessere Farbechtheit und ein niedrigeres Deckkraft als die anorganischen Farbpigmente. Im Unterschied zu anderen Lackkomponenten sind Lösemittel nicht Teil der produzierten Farbschicht.

Die Verdrängung von organischen Lösungsmitteln durch das Lösemittel Wasser nimmt zu. Herkömmlich hergestellte Beschichtungssysteme beinhalten 45 bis 65% Lösemittel. Moderne High-Solid-Farben beinhalten je nach Anwendungsfall 3 bis 25 Prozent an organischen Lösungsmitteln. Sogar wasserverdünnbare Lacke beinhalten etwa 10 Prozent an organischen Lösungsmitteln, die dort als so genannte Co-Lösemittel verwendet werden. In der VOC-Verordnung sind seit 2010 die maximal erlaubten Werte für Lösemittel in Farben und Lacken festgelegt und müssen angegeben werden.

Lösemittelfreie Anlagen sind zum Beispiel Pulverbeschichtungen oder Anlagen, die nur reaktive Verdünner beinhalten. Es handelt sich um Stoffe, die als Bindemittel fungieren, aber mit den Bindern vernetzt sind. Mit Lösemitteln wird das Netzverhalten verbessert, indem die Lackoberflächenspannung reduziert wird. Durch den Einsatz der meisten Lösemittelgemische ist es möglich, das Filmbildungsverhalten durch die Wahl der jeweiligen Verdunstung zu kontrollieren.

Die Einteilung erfolgt für jeden Binder einzeln. Bei der Schnelltrocknung werden die flüchtigen Lösungsmittel verwendet, bei der verbesserten Ausgasung werden die mittel-flüchtigen Lösungsmittel eingesetzt und die schwer flüchtigen Lösungsmittel erhöhen die Fließfähigkeit und den Glanzgrad der Lackierung. Die flüchtigsten Lösungsmittel müssen ein echtes Lösungsmittel für das eingesetzte Binder sein, sonst drohen Krater- und Fleckenbildung.

Die Verwendung von natürlichen Lösungsmitteln, Zitrusterpenen, Terpentinöl und Lärchenbalsam ist meist auf Naturharze und Ölfarben beschränk. Gelegentlich enthält die Farbe noch unerwünschte Grobpartikel, die abgeschieden werden müssen. Für den häuslichen Gebrauch wird die Farbe mit einem Streichpinsel aufgetragen, die Acrylharzdispersion für eine Wandlackierung mit einem Rollen. Für das Aufspritzen werden Druckverdüser eingesetzt, die den Lack mit einem Kompressor im Niederdruck- (0,5-0,7 bar), Hochdruck- (1-8 bar) oder Airless-Verfahren (60-250 bar) aufbringen.

Dabei wird ein Teil in die Farbe getaucht. Im Coil-Coating wird ein Metallstreifen zwischen den Rollen durchgehend mit Farbe ummantelt. Das gestrichene Band verläuft dann über eine Backofenzone, in der die Farbe erstarrt. Überall dort, wo Flächen permanent externen Einwirkungen, wie Witterungseinflüssen, mechanischer Beanspruchung u.a. unterliegen, werden sie eingesetzt und müssen vor diesen geschont werden.

Auch in der kunsthandwerklichen Oberflächengestaltung, d.h. in der Lackierung, dem Lackschnitzen und der Lackierung, wurde Farbe häufig eingesetzt. Bei einer Lackierung des Holzes kann durch die sonst wasser-(dampf-)dichte Folie keine eindringende Feuchte mehr abfließen. H. Smock: Lehrbuch für Lehrbücher der Lacke u. Beschichtungen, Bd. 6 (- 10), S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2008; ISBN 978-3-7776-1016-0; Paolo Nanetti: Lack für Einsteiger; Vincentz-Verlag, Hannover 1999; ISBN 3-87870-553-0.

Paul Nanetti: Lakrohstoffkunde; Vincentz-Verlag; Hannover 2000; ISBN 3-87870-560-3; Paolo Nanetti: Lack von A bis z; Vincentz Verlags; Hannover 2004; ISBN 3-87870-787-8. T. Brock, M. Groteklaes, P. Mischke: Lehrbuch für Lakentechnologie; 2nd Edition; Vincentz Verlags; 2000; ISBN 3-87870-569-7. B. Müller, U. Poth: Coating formulation and coating formulation: Das Lehrbuch für Bildung und Praxis; Vincentz Network; 2006; ISBN 3-87870-170-5.

Herrmann Römpp: Rompp Lexikon lacke und printfarben, 1998, Thorsten, Stuttgart, ISBN 978-3-13-13-13-776001-6. Website of the College of Technology, Economics and Culture, Leipzig, on the topic "Painting" ? abcd C. abc Produktionsstatistiken für Anstrichmittel in Deutschland im Jahr 2010. In: Anstrichmittel. Das Vincentz-Netzwerk, Ausgabe June 2011, ISSN 0014-7699, S. 10. A. Goldschmidt, H. Streitberger: BASF-Beschichtungstechnik.

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