Kupferjagdgeschoss

Jagdgeschoss aus Kupfer

Sax fertigt KJG (=Kupferjagdgeschoss) für Patronen als Teilzerlegungsprojektile. Die kupferne Jagdgeschosse (KJG) wurde von dem Physiker Lutz Möller entwickelt und ist seit mehreren Jahren für Nachlader erhältlich. ((Reichenberg HDB-HDBoH Beschreibung. pdf) - Reichenberg Geschosskonstruktionen - (Reichenberg Kupfer Jagdgeschosskonstruktionen. pdf) Kupfer Jagdgeschosse.

Die bleifreien Jagdgeschosse, aus einer Kupferlegierung gedreht, basieren auf der Bleigurt-Technologie. SACHS-SET SCHRAUBE LEE für Kupfer-Jagdgeschoss.

KJG Kugeln aus Sachsen

Das hochwertige Sachsen KJG (Kupferjagdgeschoss) wird als reibungsarmes Führbandvollgeschosse in höchster Präzision CNC hergestellt und ist aufgrund seiner Funktionsweise teilweise zerlegbar. Das KJG wird in den Ausführungen HS, S und SR hergestellt. Ab 2011 ist die neue Entwicklung, die KJG-SR mit der neuen abgerundeten Kunststoffspitze und der "R"-Nut (Sollbruchstelle) verfügbar und ist von besonderen Vorteilen.

KJG-S und SR werden mit vormontierten Kunststoffkappen geliefert, die individuell in einem Schaumstoffbeutel geliefert werden. Für die Einstellung der Kugeln wird die Benutzung eines KJG-Geschosses empfohlen, um Beschädigungen der Kunststoffspitze zu ersparen. Mehr dazu im Abschnitt "Bullet Setter". Weitere Verpackungsgrößen finden Sie unter auswählbar im Abschnitt "Details" des entsprechenden Pro-dukts.

KJG MÖLLER

Das Geschoß ist aus einer einheitlichen Kupfer-Legierung mit einer hohlen Spitze gefertigt. Es ist jedoch kein Deformationsprojektil, sondern eine Bauart, deren Vorderteil in Fragmente zerfällt und somit ihre tötende Kraft im Körper entfaltet. Der unmittelbar fatale Effekt soll durch die Einwirkung des ( "high-speed") Geschosses in Verbindung mit der Fragmentierungswirkung des KJG bei gleichzeitig niedriger Wildvernichtung erreicht werden.

Die meisten heutigen Jagdprojektile sind so konzipiert, dass sie gut reagieren, d.h. ihre Querschnittfläche beim Eintritt in den Körper schnell vergrössern und so eine Trichterwunde mit hohem Energieertrag, Gewebe- und Organismuszerstörung schaffen. Bei einem fröhlichen Spielessen möchte man auf einen großen kupfernen Splitter zubeißen?

So genannte "Hochgeschwindigkeitsgeschosse", deren tödliche Auswirkung durch den Geschossdurchgang bei gleichzeitiger zerstörerischer Einwirkung der splitternden Geschossbruchstücke verursacht werden soll, können weder eine verlässliche und spielkonservierende Auswirkung (unabhängig vom Spiel) noch ein auf das Ziel-Medium abgestimmtes Energiefreisetzungsverhalten gewährleisten. Neben der Tatsache, dass ein Splittergeschoss nicht mehr zeitgemäss ist, erfüllt auch das Kupferjagdgeschoss seine Versprechen nicht: Durch den zersplitterten Vorderteil des Geschosses werden nicht nur die inneren Organe, sondern auch das Hirschfleisch im Wundkanalbereich zersplittert.

Die Kugelfragmente sind manchmal so tiefliegend und so verborgen, dass ein erhöhtes Risiko für das Beißen auf massiven Kupfersplittern beim Essen von Wild auftritt. Bei den meisten Jagdschützen, die das Kupferjagdgeschoss eingesetzt haben, wird nach schlechter Erfahrung rasch wieder auf andere Projektilkonstruktionen umgeschaltet. Die Hauptursache, die uns im Feedback gegeben wird, ist vor allem die mangelnde Zuverlässigkeit des Projektils.

Der Effekt erstreckt sich von der totalen Demontage auch bei leichten Wildtieren bis hin zur volljackenartigen Passage. Das Führungsband, d.h. die sehr schlanken, vorstehenden Kolbenringe in Kombination mit der Cu-Legierung, reduzieren den Betriebswiderstand und damit den Vorgasdruck. Die meisten Bleifrei-Konstruktionen funktionieren im Unterschied zum Kupferjagdgeschoss nach dem Prinzip der Verformung.

Das gewährleistet eine schnelle Tötung und absolute Sicherheit mit der passenden Kaliber-Waffen-Kombination (auch wenn die "Splitterfraktion" von H. Möller uns immer wieder vom Scheitern anderer Wettbewerbsprodukte überzeugt). Unterstützt wird diese Scheinidee durch die irrtümliche Vermutung von Lichtgeschossen, die auf höhere Geschwindigkeit getrieben werden und durch ihre Demontage einen besseren zielführenden ballistischen Effekt haben und somit grössere Geschosse "überflüssig" machen sollen.

Die Wahrscheinlichkeit einer Ablenkung durch geringe Hürden in der Bahn und die fehlende Spurtreue beim Durchfahren des Körpers nehmen nachweislich zu. Der Grundsatz des Demontagegeschosses geht klar in die verkehrte Richtung, so dass das KJG-Kupferjagdgeschoss nur zu entmutigen ist.

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