Korsett

Hüfthalter

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Das Korsett (aus französischem Korsett, original verkleinert von altem französischem Korsett "Körper") ist ein steifes Bekleidungsstück der Unterwäsche, das nahe am oberen Teil des Körpers liegt und es nach der jeweiligen Mode-Linie ausbildet. Das Korsett änderte daher im Laufe der Jahrzehnte mehrfach die Gestalt und den Schnitt, die Aussteifungsmethoden änderten sich mit dem technischen Fortschrit.

Jh. auf burgundische Art und Weise entwickelt, wo es bereits ein korsettartiges Gewand gab, das Hüfte und Oberkörper betont; auch der Mann schnürte zu dieser Zeit seine Bänder. 1] Das Korsett entstand in der ersten Hälfte d. J. aus verstärkten Bodies.

Vor 1562 wurde ihre Existenzberechtigung nur insoweit nachgewiesen, als die abgebildeten Kleidungsstücke in der abgebildeten Gestalt (abgeflachte Truhe und konischer Oberkörper) ohne Korsett nicht möglich wären. Das zwischen 1550-1560 und 1620 vorherrschende höfische Kleid verlangte ein Korsett, das den oberen Teil des Körpers zu einem Kegel formt und die Truhe abflacht, der Bauch verläuft zugespitzt.

Im Frühbarock (um 1620-1650) in Nordeuropa wie Frankreich, England, Flandern, Holland, Deutschland war das Oberteil weniger strikt, besonders der noch spitze Bauchbereich war etwas ausgeprägt. Gegen 1640 entstand aus dem französichen Hof eine kegelförmige Korsettoptik, die die Büste nicht abflachte, sondern erhob, um dem Dekolletee eine wunderschöne Gestalt zu verleihen.

3] Von der Brust bis zur Hüfte verläuft das Barockmieder geradlinig und wurde daher seitlich mit einer Stahlfeder verstärkt;[4] diese Bauweise schuf auch eine gerade Körperhaltung, die stundenlanges Sitzen im feierlichen höfischen Leben (von Versailles) erlaubte. Damals gab es den Ausdruck Korsett noch nicht; man spricht von starren Körperteilen (Frauenzimmer-Lexikon, 1715), Körperteilen (Liselotte von der Pfalz, um 1720), Schnürungen oder Schnürungen (Journal des Luxury und der Moden, 1780er Jahre).

Fischbein war bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhundert das bedeutendste Aussteifungsmaterial, obwohl im Laufe des ausgehenden neunzehnten Jahrhundert Korsettstäbe aus Federstahlband, Stahlspirale und Sonotrode erdacht wurden. Zur Zeit des Direktoriums wurden Empire- und frühe Biedermeier-Korsetts nicht als zwingend notwendig angesehen; sie wurden erst um 1825 wieder unentbehrlich.

Um 1820-50 trug man unter dem Einfluß des Dandyismus oft auch Korsetts, obwohl die Hüfte zunächst eingeengt war, nicht die Rippchen und Rippchen wie das Damenkorsett; dies war besonders bei militärischen Uniformen verbreitet und wurde z.B. von Franz Joseph I. (bis ins hohe Alter) und Albert von Sachsen-Coburg und Gotha angezogen.

Um diese Zeit hat der Ausdruck Korsett im Volksmund Einzug gehalten. In den Jahren 1830 bis 1870 entstand die Sanduhrenform, die bis heute als die klassischste Form des Korsetts gilt: Verhältnismäßig große Ober- und Hüftbreite bei geringstmöglicher Taillenbreite; die Hüfte war jedoch zunächst vom Korsett selbst nicht betroffen, da sie bereits von den Krinolinen und breiten Rändern überdeckt war oder ab etwa 1860 durch die gesammelten Gewebemassen des so genannten Cul de Pariser Korsetts sichtbar wurde.

Mit der Verengung der Linie von vorn bis etwa 1870-1885 wurden auch die Korsette nach hinten verlängert, d.h. sie bildeten auch die Hüften und den Magen, die aus den frühen Korsetten herausragten. Um 1890 verlangte die Modewelt nach besonders kleinen Taillengrößen. Um 1900 entstand eine neue Korsettform: das S-Korsett, das die Büste und den Magen herausdrückte und eine widernatürliche Körperhaltung aufzwang.

Dieses S-Korsett wurde um 1910 durch Unterkorsetts ersetzt; um 1913-1915 wurden sie durch die wachsende Damenbewegung und die sprunghafte Zunahme der beruflichen Tätigkeit der Frau (durch den Ersten Weltkrieg) völlig aus der Mode kommen. 6 ] So hat er zur Reform der Frauenbekleidung (Reformbekleidung) und zur Beseitigung des Korsett beigetragen. Diese Warnhinweise hatten keinen Einfluss auf die Modebranche.

Keine Typhus, keine Geburt, sondern Korsett! "Die ersten Ansätze einer "reformierten", d.h. korsettfreien Frauenbekleidung wurden mit dem " Bloomer-Kostüm " unternommen, doch erst zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert fand die Reformierungsbewegung unter dem Einfluß von Künstlern des Jugendstils wie Henry van de Velde und Anna Muthesius Anhänger.

Reform-Kleider " waren bis etwa 1910 geradezu bauschig, als wäre eine edle Linienführung ohne Korsett undenkbar. Nur mit den Modedesignern von Art Déco, allen voran Paul Poiret und Gabrielle Coco " Chanel, entstand um 1912 eine Modekollektion, die ebenfalls ohne Korsett auskommt. Korsette werden seit den 1920er Jahren nahezu ausschließlich unter historischer Kleidung z. B. im Schauspielhaus, bei Nachstellungen oder kaum noch in zeitgenössischen Inszenierungen verwendet.

Das Korsett wird auch für medizinische Zwecke verwendet. Besonders hervorzuheben ist die Schwarzszene, vor allem die Gothic- und Steampunk-Subkultur, in der oft Korsette aufgesetzt werden. Das Korsett ist auch im BDSM Bereich populär. Das Korsett ist seit den 90er Jahren immer respektabler geworden. Modelle in der Musik- und Modeszene haben den Weg für einen breiteren Einsatz von Korsetten geebnet.

Geringere Dichte und Steifigkeit, meistens elastisch, werden auch als Korselett oder Korselett oder Korsett oder Korsett genannt (entspricht fr. Korselett und alternativ Korsett = kleiner Körper). Belting Isabella (Hrsg.): Fashion bricht das Mieder. Ludmila Kybalová, Olga Herbenová, Milena Lamarová: Das große Bildlexikon der Modus - Vom Altertum zur Gegenwart, Übersetzung by Joachim Wachtel, Berlin: Bertelsmann, 1967/1977 (3rd edition), p. 450.

Ludmila Kybalová, Olga Herbenová, Milena Lamarová: Das große Wörterbuch der Modebilder - Von der Antike bis zur Moderne, Übersetzung von Joachim Wachtel, Berlin: Bertelsmann, 1967 /1977 (3. Auflage), S. Ludmila Kybalová, Olga Herbenová, Milena Lamarová: Das große Bildlexikon der Modewelt - Von der Antike bis zur Moderne, ...., Berlin: Bertelsmann, 1967 /1977 (3. Auflage), S. 207.

Ludmila Kybalová, Olga Herbenová, Milena Lamarová: Das große Bildlexikon der Modus - Vom Altertum zur Gegenwart, Berlin: Bertelsmann, 1967 /1977 (3. Auflage), S. 190 und S. 451, Illustrationen auf S. 194-201 + S. 212. ? Bernhard Langkabel: Der Mensch und seine Rennen. Ludmila Kybalová, Olga Herbenová, Milena Lamarová: The Great Dictionary of Fashion Pictures, Übersetzung von Joachim Wachtel, Bertelsmann, 1967/1977: S. 271. Für das Land.

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