Kanzel

Bordschützenkanzel

Der Kanzel ist ein erhöhter Platz in Kirchen, Synagogen und Moscheen, von wo aus der Geistliche das Wort Gottes predigt und predigt. Aus Immenstadt zur Kanzel am Immenstädter Horn '. Wenn Sie das Alter unserer Kanzel erraten müssten, wäre es wahrscheinlich eine schwierige Aufgabe. Kanzel und Galerien sind in ihrer ornamentalen Gestaltung zu sehen, von denen einige aus der Zeit ihres Baus stammen. Der Sockel der Kanzel ist eine Darstellung von Engeln mit den Gebotstafeln Gottes.

mw-headline" id="Die_Kanzel_in_Kirchen">Die Kanzel in Kirchen="mw-editsection-bracket">[Edit | /span>Quelle text]>

Der Kanzel ist ein erhabener Platz in Gemeinden, Schulen und Museen, von wo aus der Pfarrer das Gotteswort verkündet und verkündet. Der Predigerpult als Galerie im Dienste der Predigten ist eine Entwicklung der Predigerorden des dreizehnten Jahrtausends. Mit zunehmender Größe der Kirche und der zunehmenden Wichtigkeit der Moralpredigt wurden die Pulchen umso stärker und künstlerischer gestaltet.

Die Grundkomponenten sind der dekorative Kanzelkörper (auch Bugkorb genannt) aus mehreckigem, meistens achteckigem Grundriß, der manchmal mit einem Lesetisch versehen ist, auf einem Fuss oder einer Stütze aufliegt und entweder innerhalb der Kirche selbst oder an der Aussenwand nach oben führt, und die Schallhaube, die auch oft eine dekorative Gestaltung hat und mit einer Hinterwand mit dem Kanzelkörper in optischer Verbindung gebracht werden kann.

Treppen und Kanzelkörper sind in der Regel durch eine Türe voneinander abgetrennt. Dabei wurde die Position der Kanzel im Saal anders behandelt; die akustischen Gegebenheiten mögen ausschlaggebend gewesen sein, aber auch das gesamte gestalterische Konzept. Die Kanzel wird oft im Vorderdrittel oder in der Schiffsmitte montiert, auf einer Stütze oder zwischen zwei Stützpfeilern oder - in kleinen Kirchlein - an der Längsseite, meist an der Briefseite, d.h. im südlichen Teil des Kirche.

Der Kanzel gegenüber auf der anderen Schiffsseite befindet sich oft ein (größeres) Kreuz. Infolge der Reformationszeit gewann die Moralpredigt an Wichtigkeit, und in der Folge wurden in vielen Gemeinden aufwändige Kanzleien erworben. Bei protestantischen Barockkirchen wurde oft ein Predigtaltar verwendet: Die Kanzel ist über dem Hauptaltar an der Stirnseite der Kathedrale montiert und mit ihr in eine einzelne Bauweise aus einem ein- oder zweigeschossigen Altarbild eingelassen.

Das gebräuchlichste Material der Kanzel ist Metall oder Naturstein. Auch die meisten Dekorationselemente sind aus geschnitztem oder geschnitztem Material, aber auch aus Gipsbau. Im figurativen Rahmen des Kanzelkörpers stehen meist die vier evangelischen oder die vier westliche Gemeindelehrer (Gregor der Große, Ambrosius von Mailand, Augustiner von Flusspferd und Hieronymus).

Die katholische Kirche verwendet heute nur noch wenige Kanzel, da die liturgische Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils die Liturgie der Messung umgestaltet hat. Erneut gewann der Bergamo, ein erhabener Platz, von dem aus das Gotteswort in der Bergpredigt gelesen und interpretiert wird, an Gewicht. Während die mittelalterlichen Ambosse mehr eine Kanzel ohne Schallhaube waren, steht der heutige Ambos als oft schlichtweg zweckmäßiger, aber auch kunstvoll gestalteter Schreibtisch an der Vorderkante der Hochaltarinsel.

Die Kanzel predigt jedoch bei der Messe im Tridentinerritual immer noch. Statt einer Kanzel kann eine offene Veranda oder ein Portalbalkon den selben Verwendungszweck erfüllen und wird dann auch als äußere Kanzel bezeichnet. Die Kanzel von Peter Poscharsky. Auftritt im Evangelischen bis zum Ende des Barock, Gütersloh 1963 Agnes Huck: Die Kanzel in der Reichenbacher Pfarrkirche.

Vgl.: in: H. 5, S. 82-83 (Datierung der Kanzel in der protestantischen Reichenbachkirche um 1650). Darin: Denkmälerpflege & Kultururgeschichte (2002), H. B. S. 60-61 (Die diskutierten Körbe sind in der protestantischen Todeskirche in Burg- Rothenkirchen und in der Ev. Gemeindekirche in Sontra-Ulfen untergebracht).

Die Kanzel in Altenlotheim. Vgl.: Die gesunkene Barockkanzel der Klosterkirche des früheren Minoritenstiftes in Frankfurt am Main, Band 58 (2008), H. 1, S. 18-21 Gerhard Seib. Im Hessischen Haus, Band 60 (2010), H. 1, S. 23-27 Götz J. Pfeiffer: "Zur Herrlichkeit Christi und der Kirche".

Kanzel von 1600 in der ev. ýStr. ýMarienkirche zu Gerlingenhausen. Zu: Gasthof sitzend, Vol. 2011 (2010), p. 61-63 Roland Kerschbaum: The Canzellandschaft in den Salzburgischen Gemeinden.

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