Jet Protector Laser

Strahlprotektor-Laser

Gesetzliche Einstufung, Handhabung, praktische Erprobung und Bewertung des Jet Protector JPX mit Laser sowie Tipps zur Nachrüstung mit einem externen Ziellaser. Jetzt neu mit Lasereinheit, zugelassen für Deutschland! Pfefferpistole JPX Jet Protector für den Tierschutz mit integrierter Lasereinheit. Piexon Jet Protector JPX II mit integriertem Laser-Target. Schutzengel III Tierabwehrlaser, Piexon.

Strahlprotektor JPX mit Laser im Versuch + Nachrüstung der zivilen Version

Nach Klärung der aktuellen Rechtslage möchten wir die beiden Versionen, das Model ohne Laser und den Jet Protector JPX mit Laser, näher betrachten und vergleichen. Im Prinzip ist dies nicht besonders erklärungsbedürftig, da der alleinige Grund für den großen Vorteil dieser beiden Möglichkeiten in der Zielhilfe besteht.

Dazu kommen nur sehr kleine Gewichtsunterschiede - der Griff der Standardversion beträgt ca. 245g und der Griff des JPX Jet Protector mit Laser ca. 260g. In der Laserversion mit eingesetzten Akkus beträgt das Gewicht somit nur 15g mehr. Selbstverständlich hat der Jet Protector mit Laser auch das freie Visier am Wechselmagazin - für die zivile Version und die Behördenversion können die selben Stimulanzmagazine eingesetzt werden.

Abhängig von der jeweiligen Lage kann der integrierte Laser eingesetzt werden oder ein Angriff mittels Kinn und Kornvisier. Der Laser selbst wird über den unter dem Auslöser befindlichen Schieberegler angesteuert. Der Laser wird durch simples "Vorwärtsdrücken" dieses Tasters ausgelöst. Wie alle anderen Bauteile des JPX mit Laser ist auch dieser Schieberegler so konstruiert, dass er ohne Einschränkung von Rechts- und Linkshänder betätigt werden kann.

Im Prinzip ist eine einhändige Bedienung mit etwas Praxis möglich, aber in unserem Versuch schien es viel leichter und rascher, den Laser mit der zweiten zu betätigen. Der im Jet Protector integrierte Laser ist ein Laser der Laserklasse 2 mit 2,5mw und einer Laserwellenlänge von 620-690nm, wie aus dem an der Vorderseite der Leitschiene angebrachten Schutzhinweis hervorgeht.

Laser-Klassen ordnen Laser oder ihre Leistungen nach der Gefahr für den Menschen ein. Nach dieser Klassifizierung befindet sich die Strahlung eines Laser der Laserklasse 2 im Bereich des Spektrums und ist auch für das menschliche Auge unbedenklich, wenn sie für einen kurzen Zeitraum von bis zu 0,25 Sek. exponiert wird. Darüber hinaus wird die Einstrahlung der Augen durch den naturbelassenen Lidschließreflex vereitelt.

Beschädigungen des Augenbereiches durch den Laser im JPX Jet Protector sind daher extrem gering. Das Lasermodul wird von drei LR44-Knopfzellen gespeist, die an der unteren Seite des Pistolengriffs eingesetzt werden können. Die komplette Laservisieranlage mit Diode, Umschalter und Batteriefach ist laut Angaben des Herstellers vakuumdicht. Wem nun erstmals sein JPX Jet Protector in der "zivilen Version" in den Händen liegt, könnte auf den ersten Blick annehmen, das Model mit Laser fälschlicherweise erhalten zu haben, da auch das Model ohne Laser mit dem genannten Schieber egler ausgerüstet ist (siehe Abbildung).

Allerdings sind hier der Laser selbst, die erforderliche Verdrahtung und das Akkufach nicht installiert. Der JPX Jet Protector ohne Laser ist ebenfalls mit einer Picatinny-Schiene ausgerüstet, so dass er natürlich auch mit einem Laser nachrüstbar ist. Allerdings sollten hier, wie bereits erwähnt, die gesetzlichen Vorschriften des jeweiligen Staates miteinbezogen werden.

Aber mit welchem Laser kann der JPX Jet Protector umgerüstet werden, was ist zu beachten und wo kann ich einen passenden Laser erstehen?

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