Jagdhund

jagen

Ein Jagdhund ist ein Hund, der dem Menschen - in der heutigen Zeit dem Jäger - im weitesten Sinne als Helfer bei der Jagd dient. In Niedersachsen setzen die Anforderungen des heutigen Jagdwesens Maßstäbe für die Klärung der Frage, was ein nützlicher Jagdhund ist. Aujeszkys Krankheit ist für Jagdhunde tödlich. bens ist sowohl ein Jagdhund als auch ein Familienhund. Die Jagdhunde haben den Menschen immer geholfen zu jagen.

mw-headline" id="Der_moderne_Jagdgebrauchshund">Der moderne Jagd- und Jagdgebrauchshund[Edit | | |/span>Quelltext bearbeiten

Ein Jagdhund ist ein Mensch - in der jetzigen Zeit der Jagdhund - im weiteren Sinn als Helfer bei der Bejagung. Als Jagdhund wird eine Reihe von heimischen Hunderassen zusammengefaßt, die in den verschiedenen Jagdgebieten verwendet werden. Der moderne Jagdhund ist unterteilt in Welpen, Zeigehunde, Retriever, Schwitzhunde, Erdenhunde und Jagdgebrauchshunde, wovon einige Hunderassen auf verschiedene Fertigkeiten züchtet werden.

1 ][2] Der Begriff Jagdhund bezieht sich in der Vergangenheit nur auf die jagdlichen Zuchthunde. Das heutige Jagdverhalten der Jagd ist geschichtlich geprägt und findet funktionell nach ihrem Einsatzgebiet statt. Infolgedessen werden Gebrauchshunde in Welpen, Zeigehunde, Schwitzhunde, Erdenhunde, Jagdhunde und Blindenhunde differenziert. Bei der Suche nach geschossenem oder verletztem Wildbret wird er als unverzichtbarer Begleiter angesehen.

Das von vielen Anhängern vertretene Leitmotiv "Jagd ohne Hunde ist Müll" wird von Alexander Schmook in folgender Zeile wiedergegeben: Wer zu den Anhängern gehören will, lässt sich von einem Tier nicht zu Tode foltern, verfolgt nicht allein durch die Weiten, bringt den braven Vierbeiner zur Seite! 2. Nur Rassehunde mit Stammbaum sind zu den Untersuchungen der Vereine berechtigt.

Die JGHV legt bei der Erkennung einer Jagdhunderasse hohe Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit und Flexibilität der Jagd fest. Bei der Drive-Jagd wird das Spiel von den Fahrern und Hunden sehr volatil gemacht. Während der Störungsjagden wird das Spiel von Hunden und möglichen Fahrern "bewegt", d.h. seine regelmässig benutzten Plätze und Abdeckungen im Gelände zu belassen.

Bei diesen Arten der Jagd werden Blindenhunde eingesetzt. Blättern ist Teil der Arbeiten des Jagdführers vor dem Aufprall. Unabhängig davon suchte er das Spiel, jagte es dann laut und brachte es vor das Jagdgewehr. Andernfalls ziehen die Anführer mit den an der Leine gehaltenen Tieren auf das zu jagende Gebiet, geben die Tiere frei und senden sie in einige Abstände.

Bei Rehe werden kleine und langsame Jagdrassen vorgezogen, aber gefahrlos verfolgt und "geklebt", während bei Wildschweinen wilde und tapfere Tiere verwendet werden (Deutscher Jagd-Terrier, Wachteln, Dackel, Adlerfarn). Brackering ist die klassische Form der Jagd auf Fuchs und Hase mit Adlerfarn.

Sie suchen das Spiel auf seiner Bahn, erschrecken es (Stich") und suchen es, bis das lokale Spiel nach Hause nach Sasse bzw. Baus zurueckkehrt. Der Jagdhund sucht auf der Suche nach gefiedertem Wildbret und Wildhasen Buschwerk.

Anders als beim Durchstöbern werden hier Hunderassen eingesetzt, die nur "kurz" und nicht laut gejagt werden (z.B. die vorstehenden Hunde). Der Jagdhund geht nach einer erfolgreichen Suche so vor, dass der Jagdhund einen Versuch auf das entkommende Tier macht. Der Vorsprung ist eine Form der Hemmung gegen Beute, wenn man sich dem Spiel nähert.

Die Hündin "friert in der Fortbewegung " und bleibt gespannt, sobald sie mit der Nasenspitze das Wetter des Kleinwildes einfängt. Als Sondervariante des Vorsprungs gilt die "Anwesenheit" der Setterrassen (ursprünglich Setzhunde "sitzende Hunde"). Nur auf Befehl des feuerbereiten Jagdhundes weckt der Zeigehund das Spiel, d.h. "er "steht durch".

Wenn sich das Raubtier vom hervorstehenden Tier wegbewegt, folgt es ihm sorgfältig und angestrengt ("zieht nach"). Bei der Abholung (von lat. fettare "bringen") greift der Rüde das gejagte Kleinwild auf und führt es zu seinem Anführer zurück. Die Hündin schaut nach Schussfedern oder Haaren, vernichtet sie bei Notwendigkeit und holt sie eigenständig zum Jagdhund zurück.

Die Aufgabe des Tieres besteht darin, die Wundstrecke auszuarbeiten, das Wundbett zu suchen und das Tier nach der Jagd zu "platzieren". Das tote Spiel weist den Jagdhund gegebenenfalls entweder durch "totes Bellen" oder "tote Referenzen" aus - d.h. "es fordert den Jagdhund durch Gebell oder macht durch auffällige Verhaltensweisen wie z.B. das Mitbringen von Objekten ("Bringselverweiser") auf das tote Wildpopulation.

Weil der Bluthund im Zuge seiner umfangreichen Schulung so regelmässig wie möglich Suchen durchführen sollte, sind die Besitzer solcher Tiere oft in Bluthundstationen untergebracht. und ein schmerzhaftes Leid, Qualen, ein wilder Wilder bedroht, und die menschliche Künste ist nicht genug, der Hund verfolgt die ängstlichen Aufrufe, seine Schnauze erschafft es leicht! Der Jagdhund wird in die Arbeiten vor und nach dem Schuß eingeteilt.

Eine der ersten ist die unabhängige Suche nach verstopften Gewässern sowie das Auffinden und Schaukeln von Vögeln. Das Spiel wird nach dem Schlag aus dem tiefen Meer geholt und "gelandet". Können die Wildenten nicht fliegen, müssen sie zunächst den Schwimmspuren der Wildtiere im Nass nachgehen. Er schläft ein (schlüpft in die Konstruktion), folgt der Fährte des Spiels und signalisiert durch Bellen, dass er es wiedergefunden hat.

Die Gebäudejagd zielt entweder darauf ab, das Raubtier vor der Schrotflinte des Jägers aus dem Gebäude zu vertreiben ("Blast") oder es laut zu platzieren (Stallgeräusch), bis die Jagdgäste Hunde und Wildbret ausgraben haben. Geeignet für die Bejagung unter Tage sind der German Hunting Terrier, Dackel, Jack Russell oder Parson Russell sowie Foxterrier der Leistungszucht.

"Er muss die ihm im Jagdeinsatz übertragenen Pflichten aufgrund seiner Natur sowie seiner sensorischen Leistungen und seiner physischen Kondition einhalten. Die Jäger sind dafür verantwortlich, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten und im Interesse des Wohlergehens der Tiere nur mit zertifizierten Jagdtieren zu bejagen, die diese Grundanforderungen einhalten.

Traditionsgemäß sind die Jagd- und Rudelhunde sowie die Nachkommen der älteren Vogelrassen dreifach gefleckt oder gefleckt, während die Jagdhunde des allein jagenden (sitzenden) Jägers in ihrer Farbe kaum wahrnehmbar sind. Die Jagdhunde sollten sich durch Schärfe, d.h. Aggressivität oder Mut zum Spiel, Schußfestigkeit und Kompatibilität mit anderen Hunden der gleichen Art charakterisieren. Bei der Suche werden Richtungsstabilität und Richtungsstabilität angezeigt.

Eine Bauhunde kann "oversharp" (tötet das Spiel in der Konstruktion) oder ein "distance-beller" (bleibt zu weit vom Haustier entfernt) sein. "Crumples" Schaden Spiel durch zu hohen Nachdruck beim Transport. Für die Anwälte ist dies ein Mittel zur Fernausbildung von "unbelehrbaren" Tieren. Neben einer Jagdprüfung für Spezialwild gehören auch Arbeiten an der Hasenbahn und am "Schleppen" (eine mit abgestorbenem Wildbret gezeichnete Bahn, an deren Ende der Schlachtkörper liegt) sowie Retrievalübungen mit Dummies zum Training.

Der Nachweis und die Verbreitung der Jagdschärfe durch den Einsatz von lebendem Jagdwild (Ente, Has, Raubtier inkl. Katzen) im Zuge der Schulung wird in Jagdkreisen als unverzichtbar angesehen, um eine schnelle "tierschutzgerechte Stallung" des Jagdhundes zu erwirken. Durch seine Einsatzbereiche ergibt sich die besondere Gefahr für den Jagdhund.

Diese beruhen auf Umwelteinflüssen wie Stacheln und Zweigen, den befestigten oder wilden Wunden des Wildes, dem Jagdhund selbst oder sogar inkompatiblen Arten. Zu den typischen Traumen bei Jagdhunden gehören Fälle, Risse oder Stichverletzungen, Bisswunden oder Schussverletzungen. Weil der Rüde immer mit dem Schädel mit der Hetzjagd geht (vor allem mit der Baujagd), sind Auge, Schädel und Nacken besonders für die Verletzungsdisposition geeignet.

Die Hunde als Jagdhilfen hatten Anspruch auf einen Teil der Schlachtabfälle als Beutestück. In der Jagdsprache gibt es eine Vielzahl von Begriffen im Umgang mit dem Jagdhund. Vor allem für die Farnkrautjäger gibt es weitere Bezeichnungen, so dass für die Fuchsjagd mit Farnkraut die traditionellen Jagdrufe (Hang up den Schelm! à = "Fuchs tot!") und Jubel verwendet werden.

Der " Sauerländer Sichel " wird von den Brasilianern auch heute noch traditionell genutzt. Die Hupenrufe sind nach wie vor unentbehrlich für die Steuerung der Tiere bei der Adlerfarnjagd. Bedeutende Zeichen sind "Aufbruch zur Jagd", "Hunde los", "Wilde Tote", "Sammeln" und "Flicken". Nordamerikanische indische Hunderassen (z.B. Chinook) wurden allgemein als Zug-, Wach-, Fleisch- und Jagdhund verwendet.

Der englische Kolonist brachte seine Hunde auf den USKontinent (z.B. George Washington). Heutzutage werden auch Gebrauchskreuze wie der Plotthund für die Jagd benutzt. Bei der Bären-, Robben- und Rentier-Jagd wurden sie als Gehilfen benutzt. Heute werden in Russland eigene Blindenhunde (Brackenschläge) und die Laikis als Jagdgebrauchshunde benutzt.

Der thailändische Firstback ist auch als guter Jagdhund bekannt. Als Jagdhund wird in Indien der Mudhol-Hund verwendet. Der Windhund (Sloughi, Azawakh) war die traditionelle Jagdhunderasse der beduinischen Bevölkerung Afrikas. Manche afrikanischen Völker hatten gute Jagdhunde, die Khoi Khoi waren bekannt.

Es wurde für die Feuerjagd eingesetzt und weist eine Schweißeignung auf. In Südamerika spielt der Gebrauch von Jagdhunden in der Vergangenheit nur eine geringe Bedeutung. In einigen indigenen Völkern sind aber auch heute noch Tiere als einfache Jagdhilfen zu haben. Die Zucht innerhalb der Rassentypen war zwar schon seit Xenophon (426-355 v. Chr.) bekannt, aber die Klassifizierung der Jagdgebrauchshunde in den vergangenen Jahrzehnten basierte nicht auf rassengebundenen, festgelegten Phenotypen, sondern auf Leistungsfähigkeit und Jagdzweck (siehe oben).

Als Laufhund haben sie das Jagdwild durch seine Beharrlichkeit ermüdet. Sie stürzten das Spiel laut, nachdem sie es gefunden hatten und fuhren es zum Jagdhund. Der Bügel repräsentiert den Basistyp der "Jagdhunde". Seit der Zeit der Pharaonen haben die Seehunde als stille Sehjäger das Spiel (Hasen, Fuchs, Hirsch) rasch eingeholt, gefangen und gehalten, bis es vom Jagdhund aufgefangen wurde.

Zur Hasenjagd wurden helle Windhunde (Veltrus leporarius), die schwere Variante zur Wildschwein- und Rotwildjagd (Veltrus porcarius) benutzt. Parforce-Hunde Obwohl das 17./18. Jh. den Gipfel der Parforce-Jagd bildete, war die Jagt mit den Parforce-Hunden den Normalbürgern bereits bekannt. Sie hatten die Pflicht, das Spiel auf dem Pferderücken zu eilen, bis es müde war und von den Jagdern eingenommen werden konnte.

Sie wurden nach ihrem Zielspiel in Hirsch- (Canes cerviciis), Damhirsch- (Canes damariciis), Fuchshunde (Canes vulperettis) und Kaninchenhunde (Canes herethioris) unterteilt. Geführt vom "Kopfhund" (ein besonders gut riechender Hund) gejagt wird immer im großen Rudel und ungehindert zwischen den Zuchtpferden. Mit einem besonderen Klang - dem Gesang - deuteten sie an, dass sie hinter dem bejagten Spiel standen.

Seit Karl dem Großen wurden bis ins neunzehnte Jh. Führungs- und Jagdhunde in reiner Gestalt erzogen. Als edelste Art des Jagdhundes gilt der Blindenhund (auch "Lymer", "Limier" oder "Waldmann" genannt), der je nach Ausbildung als "Vorsuche" nach Wild, Damhirsch oder Wildschwein gedient hat.

Urspruenglich war es nur eine spezielle Form des Hundes, bei der ein für die Gurtarbeit geeignetes Hündchen mit extrem feinem Nasenschwamm zum Einsatz kam. Die im Ardenner Kloster St. Hubert gezogenen Tiere wurden später der Leiterarbeit vorgezogen. Geschichtliche Darstellungen bezeichnen einen starken, stämmigen und mittelgroßen Rüden mit ausgeprägt langem Ohr und Lippen, einem dichten Schädel und einem aufrechten Schwanz.

Schwitzhunde Die Aufgabenstellung der Schwitzhunde war die Suche nach geschossenem, "verschwitztem" (d.h. blutendem) Spiel. Die ersten Anhaltspunkte für die Verwendung des Bluthundes sind in der Naturalis-Historie von Cajus Plinius Secundus zu sehen. Hierfür wurden im Hochmittelalter Bracks oder speziell ausgebildete Blindenhunde eingesetzt. Die Finder waren kleine, agile Tiere, die das Wildschwein gefunden, vertrieben und angebellt haben.

Die haben das Spiel aufgestellt und heruntergezogen, bis der Jagdhund mit dem Speer ("Wildschweinfeder") kam. Aus England eingeführte Deutsche Dogge wurde im XVI. Jh. vor allem für die Wildschweinjagd in Deutschland verwendet. Sie wurden später auch als Helfershelfer beim Fangen von fliegenden Tieren in Netzwerken (Hühnerhunden) verwendet. Kurz vor dem Jagdhund suchte man nach kleinem und gefiedertem Wildbret und zeigte ihm aufgrund des vorstehenden Verhaltens, ohne ihn zu erschrecken.

Auch das Auffinden und Wiederauffinden des geschossenen Spiels gehört zu ihren Tätigkeiten. Manche Tierarten wurden auch für die Gewässerjagd genutzt. Charakteristisch für die Tiere dieser Klasse war die Erkennung und Suche von Tieren mit einer hohen Nasenlänge. Es gab verschiedene Farben, dreifarbig und getupft. Jh. wurden fast alle Jagdhunde, sofern sie die physischen Bedingungen hatten, freiwillig geschlafen (in die Konstruktion geschlüpft).

Am Anfang wurde die Jagt in Ägypten noch zur Nahrungsbeschaffung genutzt. 20] Mit der EinfÃ??hrung der Versklavung in den Hochzivilisationen wurde die Jagt zur FreizeitbeschÃ?ftigung und zur Praxis kriegerischer VorzÃ? Jäger bei der Drückjagd waren Windhunde wie eilige Anblickjäger, die auf eigene Faust kleinere Tiere jagten. Kalkreliefs aus einem Grabmal bei Sakkara in Memphis zeigen, wie wilde Rinder, Stechböcke und Affen von großen, schmalen Hunde an Hals und Beinen ergriffen werden.

Neben den Hunden gab es Fachleute für die Suche nach Hunden (brackenähnliche Hunde) und für das "Packen". Es gibt auch Beweise für Dackelhunde, die wahrscheinlich als Schoßhunde diente. Die älteste Figur war die des "Jagdhundes". In Mesopotamien sind nur wenig später als die Windhunde und Jagdgebrauchshunde (3000 v. Chr.) sehr große, starke und hängende Tiere auf Robben dargestellt.

Die so genannten Mastiff-Typen (Molosser) wurden nicht nur als Wachhunde und Kämpfhunde verwendet, sondern auch für die Bejagung von Wildschweinen und Löchern, eine Form der Jagt, die der Freude und Darstellung der Herrscher dienten. Jagdbilder aus der Zeit von Assurbanipal (668-631 v. Chr.) stellen auch die schweren Jagdhunde der Dogge de Melosser dar.

Die Verwendung dieser Tiere gipfelte später in einem Kampf gegen Bär, Löwe und Esel in der Arena. Im Altertum war die Jagt kein Vorrecht des Adels, sondern für jeden Menschen offen. Das Jagen mit Langstreckenwaffen gilt als nicht sportlich und missbilligt. Der unzertrennliche Zusammenhang zwischen Jagdhund und Jagen im antiken Griechenland zeigt sich im Begriff der Jagt (zu Fuß): "kyngesion" = "was passiert mit dem Hund".

In Griechenland wurde der Jagdhund hauptsächlich von alten ägyptischen Jagdhunden und Adlerfarn importiert. Xenophon nennt die kastorianischen Vierbeiner beim Namen und bezieht sich wahrscheinlich auf die assyrischen Molosser oder Theban-Hunde. 24 ] Dreihundert Jahre später wurden die "Spartaner", schweißgeeignete Schlittenhunde, auch von Seneca in seinem Buch Hippolyt genannt.

Seit dem Frühmittelalter wurden Jagdgebrauchshunde zunehmend in Gruppen eingeteilt. In den juristischen Sammlungen des fünften bis neunten Jh. werden bis zu sieben Arten von Jagdhunden erwähnt, deren Klassifizierung sich ausschliesslich nach ihrem Einsatzzweck richtet. Das Lex Baiuvariorum (7. Jahrhundert) bezeichnet die Lithunt, Triphe, Sporenjagd, Windhunt und Haphunt.

In Kontinentaleuropa war die Jagt ausschliesslich dem Herrscher und Adligen vorbehalten, in England hingegen entstand ein mit dem Landbesitz verbundenes Jägerrecht. 28] Mit Jagdhunden wurde hauptsächlich das Spiel zu den Jagdhunden getrieben. Alles in allem sollte der Jagdhund zu Anfang der modernen Zeit generell einsetzbar sein und jeder gefundenen Tierart nachlaufen.

Conrad Gebsner gibt in seinem Tierbuch (1563) einen Einblick in die bekannte "Rassen"-Gruppe der Jagdgebrauchshunde des XVI Jahrhunderts. Von dem Jagdhund dieser Zeit wurde erwartet, dass er sich auf den Weg machte, (auch aus dem Gewässer und Dickicht), das Terrain suchte und Wildbret vorfand. Durch die Etablierung präziser Vorschriften wurde der Wettkampf zwischen den Hasen an die Stelle des originalen Hasenfangs getreten und der Gebrauch von Greyhounds im Rennen durch die Wettgier der Engländer begünstigt.

46 ] Die Entstehung der britischen Jagdgebrauchshunde war damit zum "Alleskönner" zurückgekehrt. In England gibt es noch immer die Rudeljagd, allerdings geht der heutige Weg von den großen, schnellwüchsigen Tieren zu den kleinen, langsamen Jagdhunden aus der Zeit von Elisabeth I. (z.B. Basset-Meuten).

48] Die Auslieferung der Hunde ist heute in vielen Zuchtverbänden ( "Bracken", "Schweißhunde") ausschliesslich in den Händen von Jägern. Deshalb waren gute Jagdgebrauchshunde oft Teil der Hommage an den König. 49] In der Keltengesellschaft lag der Fokus auf dem Jagdhund nach der erfolgreichen Bejagung, er wurde dekoriert, gebührend gewürdigt und mit Rindfleisch honoriert. Erste Anhaltspunkte für die soziale Anerkennung des Jagdtieres sind in den Rechten der Germanen zu sehen, wo für den Raub oder das Töten eines solchen Tieres Geldbußen verhängt wurden (germanische Stammesgesetze).

Um eine Vermischung zu vermeiden, wurde im Hochmittelalter eine strikte Abtrennung der " reinen " hochwertigen Jagdgebrauchshunde von den Tieren der Landwirte und Schäfer durchgeführt. Ein guter Jagdhund wurde genauso geschätzt wie ein menschlicher Jagdhelfer. 51 ] Um ihre eigenen Jagdgebrauchshunde zu schützen, wurden für die Jagdverteidigung Schäfer- und Bauernhunde vorzogen.

Häufig wohnten die Hunde in enger Verbindung mit ihren edlen Vorgesetzten. In vielen Staaten Europas war die Führung von eigenen Jagdhunden als Adelssymbol dem einfachen Volke bis in das achtzehnte und neunzehnte Jh. verbieten. Heutzutage werden die Jagdgebrauchshunde von den Jägern nur noch als Arbeitshunde geschätz. Aber auch als Familien- und Ausstellungshund sind viele Jagdhunderassen sehr beliebt (Dackel, Apportierhund, Setter).

Durch die zunehmende Wichtigkeit der Jagden für den Adeligen nahm auch die Zahl der geführten Hunde zu. Von der frühen nationalen Gestaltung der Jagdhundehaltung in Deutschland wird heute viel Literatur über Einstellung, Ernährung und Fürsorge weitergegeben. Die Jagdlehrbücher beschreiben auch die geschichtlichen Jagdgebrauchshunde einschließlich ihrer Anwendung und Schulung, z.B. in Gaston Phoebus oder in Flemming's The German Hunter.

Die Ausrüstung des Zwingers wurde bereits von Gaston Phoebus, aber auch von vielen Schriftstellern des achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert geschildert. In den Ställen wurde großer Wert auf Sauberkeit und Schädlingsbekämpfung gelegt; eine getrennte Hundehaltung bei Hitze, Jung und Alt sowie die Errichtung von Quarantäne-Stationen war bereits bekannt.

Zur Pflege der Tiere gehörte auch die regelmässige Pflege und das Aufbaden. Schwangere Zuchthündinnen sollten verschont bleiben und nicht mehr für die Bejagung verwendet werden. Die mythologischen Hinweise zeigen den Jagdhund immer in positiver Weise. Sie wird als Jagdmerkmal oft in Verbindung mit älteren Jagdgöttern (Artemis, Diana, Epona) gefunden. Das Sternbild mit den Sternbildern Orientierungs-, Groß- und Kleinhund wird manchmal als Jagdhund gedeutet, gefolgt von seinen beiden Jagdhunden.

In der Konstellation der Jagdgebrauchshunde (Canes Venatici) leitet der Bärenpfleger seine beiden Jagdgebrauchshunde und Chara an der Hundeleine. Argos, Odysseus' Rüde, steht für die Idee der Loyalität. Wenn sein Herrchen nach 20 Jahren unerkannt nach Hause zurückkehrt, wird er nur von seinem selbst aufgezogenen Jagdhund erkannt. Der gläubige Rüde verstirbt nach der Wiedervereinigung in Ruhe.

Der griechische Held Achtaion zerriss mit seinen 50 Jagdhunden seinen eigenen Meister, der von ihm zu einem Reh gemacht worden war. Der Jagdhund galt auch in der Welt der Götter als kostbares Gut. Von ihrem Väterchen Zeus erhielt sie gute jagdliche Hunden; auch der griechische Gott Pan fragte sie später nach seinen besten Jagdhunden.

Die legendäre Goldhündin - später Laelaps getauft -, die aus der Hephaistos-Schmiede kam und seine Opfer nie verpasste, zählte zu den Gaben, die er an sein geliebtes Europa machte. Manchmal kann der Jagdhund auch Entschlossenheit symbolisieren: Als Totem-Tier des großen Irish Hero-Cuchulainn steht er für das Erreichte.

Magen-Phoebus, Einige alte Schriftsteller (z.B. Grattius Faliscus und Silius Italicus) nennen bereits heutige JAGDS. Dabei werden neben den Merkmalen und dem Erscheinungsbild der verschiedenen Hundearten auch Jagdgebrauch, Qualität, Selektionskriterien für den Jagdhund und Ausbildung untersucht. In der Formelensammlung von Markulf (7. Jahrhundert) wird zum ersten Mal der Begriff "Bracken" benutzt. Bei den Sammlungen des deutschen Rechts werden die Hunde in Gruppen eingeteilt und ihr Nutzen bestimmt.

Albertus Magnus nennt in seinem Buch Von Fallens, Hund und Pferde unter anderem die Erziehung und Pflege von Jagdtieren. In der Abhandlung De arte bersandi des Ritter Guicenna (13. Jh.) wird das Stalking und die Verwendung von Adlerfarn als Bluthund erörtert. Das erste, ganz der Jagt gewidmete Buch waren die Jägerbücher.

Als das älteste französische Jagdbuch der Welt bezeichnet man das Buch von Henri de Ferrieres über den Roi Modus (14. Jh.). Auf dieser Grundlage berichtete Gaston Phoebus in Le Livre de Chasse (1387) über die Pflege und Ausbildung der unterschiedlichen Arten von Jagdhunden sowie die aktuellen Jagdtechniken in Kontinentaleuropa im XIV Jahrtausend. Das Buch Henri de Ferrieres (1486) fasst das für den Adel geeignete Wissen über Wappenkunde, Jagen und Fischen zusammen.

Die Hausvaterbücher (1583) von Peter de Crescentiis befassen sich eingehend mit dem Hund, seiner Pflege und Unterbringung. Conrad Gessners Werk von 1563 zeigt die verschiedenen Anwendungsgebiete für die Hunde. In Der fursichtige Weinmann (1678) widmete sich Johann Jacob Agricola unter anderem der Jagdhundeausbildung. Zwischen 1682 und 1689 schrieb Johann Tretzer sein ausführliches Jagdbuch Der Dianen hohe und niedere Jagdgeheimnüß, in dem alle Jagdwissenschaften in drei Bänden ausführlich beschrieben sind; im dritten Teil beschreibt er die Jagdhunde.

Die Jagdhundbilder von Johann Elias Ridinger im Entwurfsstadium einiger Tiere (1738) werden durch schriftliche Erklärungen unterlegt. Jahrhunderts steigt die Anzahl der Arbeiten über die Hundejagd, ebenso wie die Traktate über ihre Erhaltung, Betreuung, Ausbildung und Aufzucht. Hans Friedrich von Flemings Der völlige Deutsche Reiter (1749) beschreibt als bekanntestes Beispiel seiner Zeit umfassend die zeitgenössische Jagdszene und die "Wilden Bodenhunde" einschließlich Aufzucht, Erziehung und Nutzung.

Schon im Mittelalter wurden Jagdgebrauchshunde wie Gottfried von Straßburg Tristan (Mitte des 12. Jahrhunderts), Wolframs von Eschenbach Versepos Titurel und das Nürnberger Nationalmuseum genannt. Der Gründungsmythos der Klosterneuburg berichtet von den Jagdtieren des Grafen Leopold III. und auch in vielen Reiseberichten, Jagd- und Hauszählungen der vergangenen Jahrzehnte werden Jagdtiere genannt.

Mit dem Jagdhund befassen sich unzählige Dichtungen und Verse. Das hat der Poet Philipp Ludwig von Buñsen im neunzehnten Jh. geschrieben: In die Kinderliteratur gelangte auch der Jagdhund: Der 1906/07 erschienene Bericht über die getreuen Jagdgebrauchshunde Kar und Caesar von Nils Holgersson von Sylvester. Alexander Schmook verfasste den gleichnamigen Film über ihn.

Um den Jagdhund sind viele Sprüche und Sprichworte erwachsen. In Spanien und Schweden kommen auf Felsmalereien und Höhlenbildern aus der Jungsteinzeit zum ersten Mal in der Jagdszene vor. Noch immer ist die Repräsentation der "Jagdhunde" stilistisch geprägt. Im Altertum treten oft Bilder von Jagdhunden als Gefährten der Herrscherklasse auf. stellt einen Jagdhund mit Schleife und Pfeilen dar, der vier Windhunde an der Hundeleine anführt.

Der Jagdhund wurde auch als Motive auf MÃ?nzen und Robben sowie zur Dekoration von Keramik und Gewehren eingesetzt. Der Jagdhund ist als ständiger Wegbegleiter der antiken Zeit in allen Bereichen des Lebens zuhause. Ausgedehnte Jagdfries mit Hund wurden in einem Etruskergrab ( "Tomba del Cacciatore") in Tarquinia entdeckt.

Der Jagdhund wird auch oft auf Plastiken und Reliefen dargestellt. Der Jagdhund erscheint in der stilisierten Ausführung auch als keltischer Schmuck. Der Jagdhund war in untrennbarer Verbindung mit der Herrscherklasse und galt im Hochmittelalter als Merkmal der edlen Lebensweise. Korrespondierende Abbildungen findet man auf Wandteppichen und in den reichen Verzierungen der Mittelalterhandschriften (Manessische Literatur, Monatsbilder) sowie in der Wappenkunde.

Seltenheit ist der Jagdhund auf einer Karte des Jagdwildes Stuttgart (um 1430). Die Jagd-Literatur des Spätmittelalters hat eine Vielzahl von Illustrationen von Jagdhunden am Arbeitsplatz beibehalten. Der Jagdhund erreicht zusammen mit dem Hl. Hubertus auch Fenster und Altargemälde der Kirche. Der Jagdhund taucht in der heutigen Zeit unter anderem auf Jagdmalereien und modernen Repräsentationen der herrschenden Gerichte Europas auf.

Die verschiedenen Arten von Jagdhunden heben sich auf Kupfergravuren und Buchabbildungen (z.B. Johann Elias Riedinger, Motiv einiger Tiere, 1738) ab. Der Jagdhund wird auch im achtzehnten und neunzehnten Jh. in vielen zynologischen Werken [65] sowie in Jagd- und Reisedokumenten dargestellt. Jagdhund-Motive erscheinen nun auch zunehmend als Dekoration von Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen (vor allem in Jagdresidenzen) sowie als Dekoration.

Jagdhundebilder findet man im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts immer wieder. Gerade in Jagdkreisen ist der Jagdhund immer noch ein populäres Jagdzubehör. In Verbindung mit dem geschichtlich begründeten Jagdrecht des Adeligen ist auch die Wichtigkeit des Jagdgebrauchshundes in der Wappenkunde zu erahnen.

Der Jagdhund ist zwar traditionsgemäß ein Zeichen für Loyalität, Aufmerksamkeit und Entschlossenheit, doch der Jagdhund steht in der Regel für das Recht auf Hochjagd oder markiert das Büro des Meisters der Erbjagd. Das Hofsiegel der Gemeinde Eisighofen von 1782 zeigt zum Beispiel einen mit einem Jagdhund jagenden Pferdemann. Deshalb zeigen viele Adelsgeschlechter einen Adlerfarn als Helmschmuck im Stadtwappen.

Das Stadtwappen der Brackenheimer Bevölkerung ist also je nach Zeitalter unterschiedlich: Der Stachel stellt sich mit verschiedenen "Einschnürungen" (Halsband, Führungsring, Seil oder Kette) dar, die Haltung schwankt vom Stehen, Suchen, Springen bis zum Gehen mit angehobenem oder abgesenktem Schädel. Bekannte Adelsfamilien mit einem "wachsenden" Adlerfarn als Helmschmuck im Stadtwappen sind die Hohenzollerne, die Prinzen von Österreich, die Gräfen von Österreich, die Gräfen von Nürnberg, die Gräfen von Fürstenberg, die Reuß von Platuen, die von Heussenstein, von Sachsen und von Schönberg.

Um 1600 hatten viele Österreicher, Südtiroler und Carinther Dynastien einen Adlerfarn als Juwel im Stadtwappen. Vor allem für viele bayerische, fränkische, schwäbische und rheinische Adelsgeschlechter wurde der Adlerfarn als Teil des Familienwappens weitergegeben. Conrad Andreas: Just hunting dog training: durch systematisches Training und leistungssteigernde Beratung, unter Beachtung der Persönlichkeit und Ausstrahlung.

Ausgabe, BLV, München et al. 1983, ISBN 3-405-11989-8 E. F. Bauer: Arbeitshunde für die Jagd: von der Ausbildung bis zur Aufzucht. Cosmos, Stuttgart 2002, ISBN 3-440-08149-4 Bernd Krewer: Hundejagd. BLV, München et al. 2004, ISBN 3-405-16651-9. Stephan Neumann: Mein Jagdhund: Prävention, Behandlung, Erste-Hilfe.

Cosmos, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-07986-4 Johann Nussbaumer: 2000 Jahre Jagdgeschichte (n) in rot-weiß-rot von den Anfängen bis zur Zeit. Östereichischer Jagd- u. Fischerei-Verlag, Vienna 2000, ISBN 3-85208-027-4 Konrad Most, Franz Mueller-Darß: Training and guiding the hunting dog. BLV, München 2003, ISBN 3-405-15537-1. Michael Tandler: Dr. med. Bracken im Jagdeinsatz.

Neumann-Neudamm, München 2000, ISBN 3-7888-0731-8, Jagdkumpane - Wie der Hund auf den Menschen kam, Komplett-Media (Januar 2015), ISBN 978-3-8312-8154-1, ORF, 2003. Eine Co-Produktion von ORF, ARTE, WEGA und BMUKKK. Michael Brander: Jagen von der Urgeschichte bis zur Gegenwart.

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