Jagdhorn Töne Erzeugen

Erzeugung von Jagdhornklängen

Zuerst einmal: Unter keinen Umständen sollten Sie Klänge durch reinen Druck erzeugen. Die Luftsäule entsteht beim Blasen nicht durch passive Entspannung der Lunge, sondern immer mit Luftunterstützung, d.h. durch die Bauchpresse. Wenn ich mein Jagdhorn geschenkt bekam, konnte ich kein Geräusch machen.

lch möchte lernen, wie man das Jagdhorn bläst.

Aus dem Jagdhorn ein Geräusch machen

Aber ich bin auch froh, heute ein Jagdhorn zu singen. Das Ergebnis ist Volker Thomaszik, Eroberer der Jagdhörner des Kreisjagdverein (KJV) Wolffhagen und seiner Ehefrau Marta Thomaszik. "Warum kommst du nicht her, nicht dass sie erfrieren", sagt Marta Thomaszik. Thomaszik legt mir eines seiner Parforce-Hörner in die Hände.

Zum ersten Mal in meinem ganzen Lebens werde ich ein Jagdhorn singen. Ich bin immer noch nicht sicher, wie ich die Hupe richtig halten soll. Noch ist Thomaszik auf der Suche nach dem richtigen Sprachrohr für mein Bläserhorn. lch werde es festnageln und die Hupe in der mitte nehmen. "Sie müssen hineinblasen, als würden sie spucken", sagt Thomaszik.

Es wird empfohlen, das Sprachrohr zu entfernen und wieder einzublasen. Das Sprachrohr habe ich wieder auf die Hupe gelegt. Thomaszik fragte, ob jemand, der Trompeten spielte, das Jagdhorn kann? "Wenn du Trompeten spielst, kannst du hupen, aber nicht anders herum." Aber: Von der Malsburg sagt mir auch, dass Jagdhornisten keine Kenntnisse über ein Musikinstrument brauchen: "Man muss nur ein wenig zuhören, dann funktioniert es".

Aufgereiht sind die 15 Gebläse - meist in grüner Farbe -, die eine Seite auf die Hüften legen, mit der anderen die Hupe festhalten und die Zeichen "Greeting" und "To eat" ausblasen.

Die gute Vorbereitung fängt schon vor dem Ausblasen an.

Die gute Vorbereitung fängt schon vor dem Ausblasen an. Danach kommt ein Konzentrationspunkt und die mentale Idee des Klangs, den man durchbläst. Dabei wird die Unterstützung durch das Füllen der Lunge auf dem Bauch und auf der Rückseite, aber auch auf der Brustseite aufgebaut (dies wird durch die Interkostalmuskulatur erreicht).

Sie haben in dieser Zeit genug Druckluft, um eine geregelte Säule auszustoßen. Allerdings darf die Säule nicht am Larynx verschlossen sein, der völlig offen ist. Bei der Blasung entsteht die Wassersäule nicht durch passive Entspannung der Lunge, sondern immer mit Luftunterstützung, d.h. durch die Abdominalpresse. Dies funktioniert nur bei ausreichender Muskelkraft und bedarf der Einübung.

Steuerung: Ablauf ist heiß und nass ( "atmen" am Handrücken) wie aus dem Darm und nicht eiskalt. Nicht die Okklusion im Kopfraum, sondern die gezielte Steuerung der Atem- und Bauchmuskulatur stoppt die Ausatmung.

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