Jagd Pachten Kosten

Jagdpachtkosten

in der Jagdmiete bereits enthalten - weitere Kosten. Möchten Sie ein Jagdgebiet mieten oder eine Jagdreise buchen? Diese Frage stellt sich uns Jägern oft im Hinblick auf die Kosten und andere Möglichkeiten. Der Zuschlag erfolgt im Höchstbieterverfahren. Landesforst MV bietet jedes Jahr eigene Jagdreviere zur Vermietung an.

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Jagd: Wie kann man die Steuerbehörden in die Kosten einbeziehen?

Steuerexperte Dr. Richard Moser, Göttingen, erläutert, wie Sie die Kosten der Jagd als Betriebsausgabe einfordern. Die Jagd ist normalerweise ein Minus-Geschäft. Sie können jedoch aus steuerlichen Gründen davon Gebrauch machen, indem Sie die Kosten für die Jagd als Betriebskosten abziehen und so Ihren steuerpflichtigen Betriebsgewinn reduzieren. Um dies zu erreichen, müssen Sie dafür sorgen, dass die Jagd "im Rahmen" Ihres Betriebs durchgeführt wird.

Abhängig davon, ob Sie Jäger oder Mieter eines Gemeindejagdgebietes sind, gilt eine andere Regelung. Eigene Jagdreviere sind angrenzende Gebiete von mind. 75 ha, die einer einzigen natürlichen Personen gehören. Sämtliche angrenzenden Gebiete, die sich über eine Fläche von mind. 150 ha erstrecken und nicht zu einem eigenen Jagdgebiet gehören, sind ein gemeinsames Jagdgebiet (= Gemeinschaftsjagd). Der Jagdverband als Eigentümergemeinschaft vermietet die Jagd oft an ein oder mehrere Personen.

Eigene Jagd: Wenn Sie als Besitzer das Land verwalten und auch selbst jagen, ist die Jagd ein steuerpflichtiges Einkommen aus der Land- und Forstwirtschaft. 2. Das bedeutet, dass Sie zwar jagdliche Kosten wie z.B. Jagdsteuern einfordern können, aber auch Einnahmen aus dem Verkauf von Wild haben. Gleiches trifft auch auf angrenzende Gebiete zu, für die Sie die Jagd pachten, z.B. werden diese durch behördlichen Auftrag Ihrem eigenen Revier hinzugefügt.

Letztere ist besonders verbreitet bei Gebieten anderer Besitzer, die in einem eigenen Jagdrevier liegt. Selbst wenn Sie einen Landwirtschaftsbetrieb pachten, einschließlich Ihrer eigenen Jagd, kann davon ausgegangen werden, dass ein Bezug zwischen der Jagd und dem Hof besteht. Beispielsweise können Sie die Jagd-Leasingzinsen als Betriebsausgabe abziehen. Vorsicht: Oftmals vermieten die Hofmanager den Hof an ihre Erben, bevor der Hof übergeben wird, halten aber ihre eigene Jagd aufrecht.

Das Ergebnis: Die Verbindung zwischen Jagd und Geschäft geht verloren, und weder Papa noch Söhne können die entstandenen Kosten abziehen. Besser ist es: Der Familienvater vermietet den Hof und die Jagd an seinen Nachkommen. Zum Beispiel können die Ausgaben für die Jagd von den Betriebskosten des Sohnes abgezogen werden.

Gemeinschaftsjagd: Als Jagdmieter können Sie die Kosten für die Jagd nur dann als Aufwand auf dem Hof abziehen, wenn Sie mehr als die Hälfe der Fläche des gemieteten Jagdgebietes selbst managen. Dabei ist es gleichgültig, ob sie im Besitz oder geleast sind. Häufig vermietet die Jagdgesellschaft nur einen Teil der Gemeinschaftsjagd, so genannte Jagdschleifen, an die einzelnen Bauern. Als Jagdmieter können Sie die Kosten für die Jagd aus steuerlichen Gründen abziehen, wenn Sie mehr als die Hälfe des Jagdschleifens selbst verwalten.

Vergewissern Sie sich also, dass Sie so viel Land wie möglich für die Jagd pachten, von dem Sie die meisten selbst kultivieren. Zum Beispiel: Alfons Jaeger (Name geändert) mietet einen 260 ha großen Jagd-Bogen von seiner Jagdgesellschaft. Er selbst verwaltet 70 ha davon und 65 ha Pachtfläche. Mehr als die halbe Jagdbogenfläche.

Er kann daher Jagdausgaben als Geschäftsausgaben einfordern. Wenn der Jagdverband dagegen die Jagd an mehrere Bauern vermietet, muss er dafür Sorge tragen, dass diese die Jagd unter sich aufteilen. Wenn Sie dies nicht tun, aber die Jagd als Jagdgesellschaft zusammen mit den anderen Jagdmietern durchführen, können Sie aus steuerlichen Gründen keine Jagdgebühren einfordern. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Jagdmieter für die Gebiete werden, die Sie hauptsächlich, d.h. mehr als die Hälfe, selbst bebauen.

Sie können dann die Kosten für die Jagd einfordern. Zum Beispiel: Die Bauern Müller, Becker und Dahlers pachten zusammen ein Jagdgebiet von 760 ha. Diese verpflichten sich in schriftlicher Form, das Jagdgebiet so unter sich aufzuspalten, dass jeder Mensch vorwiegend selbst bewirtschaftet (siehe Übersicht). Zum Beispiel hat der Bauer Müller 40 Hektar Land und 55 Hektar Pachtfläche in seinem Jagdgebiet, die 180 Hektar umfassen.

Weil er etwas mehr als die Haelfte des Landes selbst verwaltet, kann er - wie seine beiden Fachkollegen - alle Kosten fuer die Jagd von der Steuer abziehen. Kosten, die er allein zu tragen hat, können jedoch ohne separates Ermittlungsverfahren bilanziert werden. Bei der Jagd sind dies im Wesentlichen Aufwendungen für z.B. Jagdlizenzgebühren, Jagdsteuer, Jagdhund (z.B. Veterinär und Futter), Jagdhaftpflicht-Versicherung, Schutzbekleidung, Jagdausrüstung (z.B. Hochsitz und Fallen), Pflege (z.B. Wildfütterung), Bewaffnung (Abschreibung und Unterhaltung), Fahrjagd, Jagdverpachtung, Ersatz von Wildschäden, Wildschadensverhütungspauschale.

Steuerpflichtige Erträge ergeben sich z.B. aus der Erteilung von bezahlten Jagderlaubnissen oder Einzelschießen und aus der Wildvermarktung.

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