Hülsenpfeilpistole

Ärmelkanone

Ärmelpistole "HS 75 Hinweis: Diese Kanone ist keine Waffen im juristischen Sinn, da kein Geschoss durch einen Rohrstrang geschossen wird. Es wird vermutet, dass die Kanone aus den 60/70er Jahren ist. Die Grundwaffe ist der Rundkugel-Repeater "HS71" (Blaszeichnung oben links), der beim Betrachten des Kornbodens gut zu sehen ist. Der " HS 75 " hat auch ein Bohrloch für den Kugeleinfülltrichter sowie ein Bohrloch für das unsinnige und damit nicht existierende Vorderteil mit Mündung.

Die Originalverpackung enthält vier Plastikpfeile, die in der Schnauze auf einem schmalen hohlen Dorn platziert sind, aus dem die Druckluft beim Schuss austritt. Nur die gerundete "Spitze" des Pfeils steht etwas aus dem Laufgehäuse heraus. Sie haben ein vierflügliges Leitwerk, das ihnen die Gestalt einer Mini-Rakete gibt.

Sie sind 3,9 cm lang, ca. 0,8 Gramm schwer und haben an ihrer Stirnseite eine 4 Millimeter dicke Edelstahlkugel, was ihnen eine Fronttragfähigkeit verleiht: Addendum im Dez. 2008 zum Punkt Pfeile: - Das könnte man schon beim Betrachten der farblich gekennzeichneten Betriebsanleitung annehmen, denn die dort dargestellten Pfeilen haben mit den rot markierten "Raketen" nichts zu tun.

Ein großes Danke an Ronald ("daron01"), dem stolzen neuen Besitzer eines dieser raren "HüPfPi "s". Und hier ist er: Aus milchig-transparentem Plastik und mit einer kelchförmigen Rückseite hat der "blassgesichtige" Ärmelpfeil eine Körperlänge von 3,9 cm und einen Außendurchmesser von 4 Millimetern. Ronald ("daron01") hatte auch die folgende Vorstellung, wie man mit Pfeile der Firma "Eigenbau" arbeitet.

Auf den folgenden Bildern sehen Sie unterschiedliche Hüllen für Medizinkanülen (Kanülen = Hohlnadeln/Injektionsnadeln), die mit je einer Schnecke an der Vorderseite belastet sind. Doch damit nicht genug, denn eine weitere Fassung der beiliegenden Betriebsanleitung finden Sie jetzt auch hier. Nochmals ein Dankeschön an "daron01"!) - Neben dem oben erwähnten Druckexemplar wurde auch diese - etwas improvisierte - handgeschriebene Fassung vorübergehend der Waffe beigefügt.

Die Bedienung ist dann sehr einfach, d.h. es ist kein großer Aufwand für den Klemmvorgang erforderlich. Er wird so stark forciert, dass er aus 6 Metern Abstand "abgefeuert" wird und in einem gemeinsamen Schuhkarton steckt, obwohl er, wie bereits gesagt, eine gerundete "Spitze" hat.

Man kann die Genauigkeit, wenn man überhaupt davon spricht, wie folgt beschreiben: Die moderate Genauigkeit kann jedoch darauf zurückzuführen sein, dass alle Pfeiltasten kleine Fehler am Heck haben. Toys ", um ein paar Richtungspfeile auf Schuhkartons zu schießen. Unterhalb des Pentagons befindet sich das "F", das 1970 vorgestellt wurde und eine Druckluftwaffe mit einer Fangenergie von 0,5 J - 7,5 J markiert und somit ab 18 Jahren kostenlos ist.

Die Hülsenpistole ist, wie bereits gesagt, keine Waffen im Rechtssinne und bedarf daher keiner solchen Markierung. Die Produktions- und Vermarktungszeit des "HS75" kann daraus wenigstens teilweise abgeleitet und auf Ende der 1960er, also zu Beginn der 1970er Jahre datiert werden.

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