Horton Waffen

Die Horton Waffen

Die Horton Fury Armbrust auf der APG. Die italienischen Mafiosi in der Schweiz haben sich mit Waffen eingedeckt. Jetzt legen Sie die Waffen weg und wir machen einen Deal. Nehmen Sie die Hände runter und holen Sie Harry Horton her. Wahrscheinlich bekomme ich eine Beschwerde, weil es eine "verbotene Waffe" ist.

Flugzeug: Hitlers heimlicher Tarnkappenjäger war flugtauglich.

1944/45 überquerten die Spezialkommandos mit den fortschreitenden verbündeten Streitkräften auch die Grenze des DDR. Sie hatten Wissen, Planungen und technologische Lösungsansätze, die gegen Ende des Kriegs erforscht wurden. Das bekannteste dieser V-Waffen - V steht für Rache - waren der Reiseflugkörper V1 und der Flugkörper V2. 262 Kampfflugzeuge, die in großer Zahl eingesetzt wurden, hatten auch bewiesen, dass die Waffenindustrie trotz drastischer Rohstoff- und Treibstoffverluste und inmitten eines weitestgehend vernichteten Logistiksystems Anlagen entwickeln konnte, die den Westmächten um Jahre, wenn nicht gar jahrzehntelang voraus waren.

Eine davon war die 229, ein einflügeliges Düsenflugzeug, das den von den USA erst Ende der 1980er Jahre in Betrieb genommenen Stealth-Bomber B 2 in kleinem Maßstab ahnte. Als 1943 die anglo-amerikanische Flugoffensive die Minderwertigkeit der Verteidigung immer klarer machte, hatten zwei Luftwaffenoffiziere, Reimar (1915-1994) und Walter Heck (1913-1998), ihrem Oberbefehlshaber Hermann Göring ihr Revolutionskonzept vorlegt.

Ihre Kampfflugzeuge sollten schnell und agiler sein als alle bisher bekannt gewordenen verbündeten Arten, und es sollte für das Funkgerät schwierig sein, sie zu erkennen. Die Flugzeuge sollen eine Flugreichweite von 1000 Kilometern haben, 1000 Stundenkilometer und 1000 Kilo Sprengstoffe mitnehmen. Über die Entstehungsgeschichte von 229 - nach dem Zählen der Programmierer auch bekannt als IX - und die Lösungen seiner Technikgeheimnisse berichtet der Bericht "Das erste verdeckte Flugzeug", den der Informationskanal nach der ersten Doppelepisode der Reihe "Weltkriege" sendet.

Basis ist die experimentelle Studie des amerikanischen Luftfahrtkonzerns Northrop Grumman aus dem Jahr 2009. Zu diesem Zweck wurde ein maßstabsgetreues Exemplar des 229 erbaut. Es sollte herausgefunden werden, ob die deutschen Flugzeuge bereits Tarnmerkmale hatten, die das System täuschen, wie es bei den aktuellen Entwürfen von Northrop Grumman der Fall ist.

Bei den Gebrüdern Horten handelte es sich um Selbstdarsteller, die bereits in den 1930er Jahren mit ihren originellen Flugzeugen für Furore sorgten. Außerdem wurde auf einen Heckaufzug verzichtet, was die Verwendung eines mechanisch angetriebenen Ejektorsitzes ermöglichte, da der Piloten nicht aus einer Rampe schießen musste. Trotzdem schaffte es der Testpilot Erwin Ziller, das Flugzeug in die Lüfte zu blasen.

Später brachten Zeitzeugen ihre Begeisterung für die Fliegeigenschaften dieser Revolution zum Ausdruck. Diese waren zurückgezogen worden, um den Aufbau der letzten V-Waffe, der so genannten V-Waffe, voranzubringen. Es war ein Flugzeug mit einer Flügelspannweite von mehr als 42 m, das ab 1946 als interkontinentaler Bomber eingesetzt werden sollte. Die Frage, ob das sechsmotorige Flugzeug wirklich eine Nuklearbombe über die amerikanische Westküste bringen soll, wie der Bericht und seine Garanten sagen, ist unter Geschichtswissenschaftlern kontrovers.

Doch welche Einsatzmöglichkeiten der Düsenbomber eröffnet hat, zeigte bereits die nach Kriegsende in großer Zahl eingesetzte Arados 234 der deutschen Luftstreitkräfte. Trotz der konventionellen Bauweise und mit nur 600 km/h schneller Bombenladung konnte dieser Zweimotor kaum von verbündeten Kampfflugzeugen erkämpft werden. Die Nachbildung des letzten Exemplars des 229 - dessen Weiterentwicklung in den Hände der Firma Götterwagenfabrik lag - erwies sich auf dem heutigen Versuchsstand von Northrop Grumman als sensationell.

Berücksichtigt man außerdem, dass die Hortung 229 etwas unterhalb der Schallschnelle geflogen ist, hätte diese Tarnung die Reaktionsgeschwindigkeit der verbündeten Verteidigung von 20 auf acht Sekunden verkürzt. So wie die Brüder John Knudsen Northrop (1895-1981) hatte auch der Amerikaner bereits in den 1930er Jahren mit Flugzeugen ausprobiert. Das Flugzeug, dessen Flugzeugrumpf im April 1945 im thüringischen Friedrichroda von amerikanischen Armeespezialisten entdeckt wurde, enthielt jedoch das Potential eines Tarnkappenflugzeugs.

Nach dem Krieg wurde die Friedrichrodaer Anlage zusammen mit einer arabischen 234 von den USA in der geheimen Mission "Seahorse" in die USA gebracht. Kurz darauf soll John Northrop die Helden kontaktiert haben, aber es gab keine Mitwirkung. Die Idee der beiden Geschwister war wohl für die damalige Zeit schlicht zu vage.

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