Herberts Welt

Die Welt von Herbert

Der Kabarettist und Komiker Uwe Lyko ist eine fiktive Figur. Es umfasst sowohl Solostücke als auch Stücke zusammen mit dem Affentheater und dem Kurzfilm "Herbert's Welt". Knäbel: "Wie in einer fremden Welt". "die klügste (Welt- &) Stadtkabarett-Show, die es derzeit gibt" ("Neue Presse"). " Hilde" ist ein Tagebuch aus der seltsamen und wunderbaren Welt der Hundefreunde.

Herberts Bar hat eröffnet: Drinks aus dem Märchenland

Patric Roth eröffnete Herberts Bar in der Stadt. Von einem Lagerhaus aus hat er einen zweiten Saal eingerichtet, in dem er - wie in " Alice im Märchenland " - Getränke in einer Teekanne ausschenkt. Gezeigt wird der salzburgische Dirigent Herbert von Karajan. "Vor ein paar Jahren hängt das Foto hier, jetzt ist es wieder da", sagt Patric Roth, der gerade Herberts Bar am Herbert-von-Karajan-Platz 1 in der salzburgischen Innenstadt eroffnet hat.

Die gesammelten Dichtungen von Herbert Sbigniew

Herbert hat neben dem alten Czeslaw Milosz, neben Wislawa Szymborska, Tadeusz Rozewicz und dem jungen, 1945 gebürtigen Adam Zagajewski, einem der großen zeitgenössischen Poeten aus Polen, "nie den Tricks der Imagination vertraut.... er wollte "die Pascalnacht " oder "die Wehmut des Propheten" wie auch "den Wahnsinn des Völkermords" vollständig verstehen.

Er wurde 1924 in Lemberg in Lemberg als Sohn der Habsburger und bis 1918 der Habsburger Monarchie in Polen zur Welt gebracht. Zu Beginn des Erwachsenwerdens von Wladimir G. S. G. S. B. S. B. G. H. Zbigniew waren mörderische Zeiten angebrochen. Erst 1956 konnte der erste Lyrikband "Lichtsaite" im "Polnischen Oktober" veröffentlicht werden. Die Dichterin hatte sich bereits aus Gründen des Protestes aus dem Schriftstellerbund zurückgezogen.

Nüchtern und mit einer Portion Ironie werden wir mit dem lyrischen Werk dieses jungen Poeten konfrontiert, der sich in Anlehnung an " Cogito " von sich selbst als den Denker bezeichnet, also nicht als Traumdichter: "Herr Cogito hat eine Pendelbewegung// es läuft genau/ vom Leid zum Leiden/// darin gibt es keinen Raum/ für Kunstbrände der Poesie// er will vertrauensvoll bleiben/ zur unsicheren Klarheit".

Exakt 402 Werke von Herbert enthält das Buch von Renate Schmidgall, von denen 144 zum ersten Mal in deutscher Sprache vorrätig sind. Herberts weitere Dichtungen sind seit 1964 im Suhrkamp Verlagshaus in neun einzelnen Bänden veröffentlicht worden, die in ihrer Gliederung und Vollendung nicht immer den Original-Ausgaben entsprachen.

Andererseits gab es auch solche Dichtungen, die vor 1989 in Polen nicht auftauchten. Henri Bereska, der späte Karl Dedecius, Klaus Staemmler, Oskar Jan Tauschinski und Renate Schmidgall haben gemeinsam mit dem Poeten und Herausgeber Ryszard Krynicki alle Dichtungen "durchgesehen, berichtigt und, wo notwendig, überarbeitet".

Die deutsche Edition wird begleitet von einem kurzen Editorial "postscript" von Redakteur Krynicki und einem sehr persönlichen Epilog von Michael Krüger, der Herbert dem nur drei Jahre alten Rozewicz nahe bringt. Dieser Mann, der 1943/44 als Partisane gegen Hitler kämpfte, wurde in Polen als Poet des "Kahlschlags" angesehen und repräsentierte laut Krüger "eine trügerische, nicht poetische Poesie", die nicht so wenig poetisch ist, wenn sie "das Rote mit dem Grauen" und "die Sonne mit dem Regen" oder das Brote mit dem Appetit bezeichnen will.

Herbert, der während der Besatzungszeit zunächst ein verbotenes Lyzeum und dann eine unterirdische Universität besuchte, trat in die polnische Heimarmee ein und war damit, wie Rozewicz, Teil der großen militärischen Gegenbewegung. Wie Herbert auf der Suche nach "anderen Realitäten" einen sehr individuellen Umgang mit altertümlichen Künsten und Mythen fand, bis er in Mr. Cogito - einem Mr. Test der Lyrics - seinen neuen vergil fand und sich mit ihm wieder der Präsenz der Dingen und des Gedankens zuwandte, zeigt Michael Krüger.

Michael Krügers kurze Biographie, die kürzer ist als die seiner Dolmetscherinnen und Dolmetscherinnen, ist ebenso unbefriedigend wie die nachfolgende Lektüre. Man hätte sich auch mehr Details über den Redakteur Krynicki erhofft, einen wichtigen Texter der 68er-Jahre, ein guter Bekannter von Herbert. Zeitgenössische Bezüge wie diese sind unverzichtbare Hilfsmittel zum Verstehen der für seine Arbeit so grundlegenden und stilprägenden politischen Erlebnisse.

Allerdings fehlt es an Erklärungen für die faktischen und persönlichen Bezüge vieler Dichter. Es enthält übrigens eine ausgezeichnete Einleitung von Adam Zagajewski und die 79 von Czeslaw Milosz und Peter Dale Scott ins Deutsche übersetzten Texte. Man liest das Poem "Die gefallene Dichter", und niemand sagt uns die Namen des 1944 verstorbenen Krzysztof Kamil Baczynski und Tadeusz Gajcy.

Über wen schrieb Heinrich Elzenberg Adam Zagajewski? IX. " in Lemberg sollte man wissen, dass der "Aggressor" zur Zeit des Nichtaggressionspaktes zwischen Hitler und Stalin 1939 die sowjetische Armee war. Die Tatsache, dass das Poem "Mitteleuropa" bereits den ursprünglichen englischen Namen hatte, wäre auch keine unbedeutende Aufklärung.

Ein Rätsel ist nach wie vor das Poem "An Episode from Benoît", wenn man den blanken, unverhüllten Max Jacob, den Malerdichter, auf einer der Hauptstädte (falsch übersetzt "auf einer der Hauptstädte") vor der Klosterkirche nicht wiedererkennt. Über ihn schrieb Zagajewski in seinem Buch "Die kleine Unendlichkeit der Kunst". Diese " Folge " ist unter den herrlich anschaulichen Dichtungen von Herbert eine der düstersten und bezauberndsten zugleich.

Sbigniew Herbert: "Gesammelte Gedichte". Übersetzt aus dem Polnischen von H. Bereska, K. Dedecius et al. Suhrkamp, Berlin. 678 S.

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