Greifvögel Kaufen Verkaufen

Raubvögel Kaufen Verkaufen

Erfahren Sie mehr über den Falken-Vertrieb. Weil: Je seltener ein Vogel, desto teurer ist er zu verkaufen. Auf dieser Seite können sich alle ODF-Mitglieder als Züchter der verschiedenen Greifvögel registrieren. Der Anblick von fliegenden Greifvögeln ist faszinierend. Hier finden Sie eine große Auswahl an Fotos & Bildern aus dem Bereich Wild Birds of Prey.

Rechtliche Grundlage

Raubvögel sind nicht nur dem Naturschutzgesetz, sondern auch dem Jagdgesetz unterworfen. Die Raubvögel aller Art haben das ganze Jahr über eine geschlossene Saison. Werden rechtswidrig erlegte oder erbeutete Greifvögel zum Kauf angeboten, kommen auch die Besitz- und Vermarktungsbeschränkungen des Naturschutzgesetzes zur Anwendung. Der Kauf oder Kauf von Raubvögeln aus der freien Wildbahn ist in Deutschland untersagt.

In Deutschland heimische Greifvogelarten und Eulen sind durch das Bundesnaturschutzgesetz* geschützt. Die in Deutschland beheimateten Raubvögel zählen zu den strikt überwachten Arten im Sinn von 7 Abs. 2 Nr. 13-14 BNatSchG in Zusammenhang mit Anlage 338/97. Für Wildtiere gelten umfangreiche legale Fang-, Tötungs-, Stör-, Besitz- und Vermarktungsverbot.

Im Falle strikt geschützter Tierarten ist jede Form der Wiederholung ( "Reenactment") gemäß 71 Abs. 2 in Verbindung mit § 69 Abs. 2 Nr. 1, 44 Abs. 1 BNatSchG eine strafbare Handlung, die mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug ahnden kann.

Das Jagen, Abfangen, Verletzen bzw. Erlegen von Wildtieren besonders geschützter Art sowie das Extrahieren, Schädigen oder Vernichten ihrer Entwicklung aus der freien Wildbahn ist untersagt. Verfolgungsjagd, Fang, Verletzung oder Tötung eines Wildtieres oder dessen Entwicklung aus der freien Wildbahn, Beschädigung oder Vernichtung unter Verstoß gegen § 44 (1) (1).

Entgegen 44 (1) (2) ein wildes Wildtier wesentlich gestört, im Gegensatz zu 44 (1) (3) eine Fortpflanzungs- oder Raststätte aus der freien Wildbahn entfernt, sie schädigt oder vernichtet, eine bestimmte Vorsatzhandlung in Bezug auf ein wildes Wildtier oder eine Pflanzenart vornimmt.

In Deutschland vorkommende Raubvögel sind nach dem BNatSchG strikt geschützt, fallen aber auch unter das Jagdgesetz nach 2 des Bundesjagdgesetzes (BjagdG). Durch die ganzjährige Sperrzeit als jagdbares Tier kann auch die Jagd auf Wilderei nach 292 Strafgesetzbuch (StGB) oder Jagddelikte nach 38 StjagdG in Erwägung gezogen werden.

Eine jagdrechtliche Sache, die sich oder einen Dritten aneignet, schädigt oder vernichtet, wird mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldbuße ahndet. Darüber hinaus ist das Töten eines Raubvogels oder einer Kauz immer zugleich die Straftat des 17 Nr. 1 Tierschutzgesetzes ("Tötung eines Wirbeltiers ohne triftigen Grund") (im Sinn von § 52 Abs. 1 StGB).

Wenn Raubvögel oder Raubvögel aus der freien Wildbahn zum Kauf, z. B. als Präparate, Federverzierungen oder lebendes Beizen von Falknern, verkauft werden, finden die in der Ratsverordnung (EG) Nr. 338/97 vom 9. 12. 1996 über den Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten festgelegten Verbote Anwendung: Verordnungsnummer (EG) Nr.

III-338/97 - Art. 8 Abs. 1: Der Ankauf, das Kaufangebot, der Ankauf zu gewerblichen Zwecken, die Ausstellung und Nutzung zu gewerblichen Zwecken sowie die Veräußerung, Lagerung, das Inverkehrbringen oder der Transport von in Anhang A aufgeführten Tierarten sind untersagt.

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