Goretex

Gore-Tex

Transalpine TEX In der ersten Phase führt der schönste Weg unter der Zugspitze immer höher und tiefer über die Staatsgrenze nach Ehrwald und weiter nach Biberwier bis zum Märienbergjoch. Bei der Abfahrt zum Ädlerhorst haben Sie bereits das Ziel Nassereith im Sichtfeld. Traumpfade fýhren zuerst ýber den ýStarkenberger Panoramawanderweg nach Sinnesbrunn und weiter nach Grubigjýchl.

Nach 47,9 Kilometern und über 3.000 Höhenmetern Aufstieg zum Zieleinlauf nach Mandrarfen. Der Höhepunkt: die Kreuzung des Rettenbachjochs 2.998m und des Rettenbachgletschers mit atemberaubender Sicht auf den höchstgelegenen Tiroler Gipfel - die Wilddspitze.

Vorher müssen wir jedoch den schönen See umfahren und auch die lange Abfahrt nach ?ölden sollte nicht unterbewertet werden. Die Wege führen durch das Tal des Timmelstals bis zum Gipfel des Timmelstals. Ein echtes Vergnügen für Downhiller sind die folgenden Wege ins wunderschöne Tal des Passeiertals, eine echte Gaudi für alle ist das Ziel in St. Leonhard in Passeier.

In Südtirols Bilderbuchlandschaft liegen die Wege mit Alpweiden, Berggipfeln und Gebirgsseen vor einem Rundum-Panorama der Dolomiten. Der höchste Gipfel von 2.683 Metern und ein Gesamthöhenunterschied von 2.524 Metern beim Anstieg sind nicht zu vernachlässigen, auch wenn die wunderschönen Wege und Wanderungen eine fast grenzenlose Anregung sind. Danach ist es endlich soweit - nach 254,4 km horizontaler Distanz, nach 16.334 Höhenmeter und 16.468 Höhenmeter.

Greenpeace hat selbst in der abgelegensten Ecke der Erde chemische Stoffe entdeckt, die für die Umwelt und die Gesundheit gefährlich sind.

Spitze, Spitze, Spitze, Spitze, Spitze, Spitze. Das US-Unternehmen W.L. Gore & Partner gibt seinen Abnehmern dieses Versprechen: Eine Testperson muss bis zu hundert Feld- und Laborversuche absolvieren, sagt die Gore-Sprecherin, die neben der Laborassistentin steht. Jeder, der solche Urteile denkt und sogar ein Gore Labor besucht, täuscht sich.

Weil sich das beinahe 58-jährige Unternehmen bei seiner Außenkommunikation bisher so verhält, wie seine Membrane bei Schlechtwetter: Es hat schlichtweg geschlossen. Egal ob Anzahl der Versuche, Fertigung, Gewinn oder Recherche - alles in allem sagt Gore: nahezu nichts. Zum Beispiel, wie zukunftsfähig das Unternehmen ist und ob es bewußt Umweltschäden in Kauf nimmt.

Deshalb findet man ihn nach mehr als 60 Jahren an vielen Orten: in der Eisbärenleber in Grönland, in Fisch in der Antarktis, in der Muttermilch, im Menschenblut. Das gilt auch für Gore: Das im US-Bundesstaat Delaware ansässige Traditionsunternehmen aus Newark setzt seinen Welterfolg auf Kunststoffe.

Der Konstrukteur Bill Gore hat schon frühzeitig den Nutzen eines Polymers mit dem sehr voluminösen Begriff Polyetrafluorethylen, kurz PTFE, entdeckt. Im Jahre 1958 gründete Gore sein eigenes Unternehmen und veredelte von da an mehrere Erzeugnisse mit den Kunststoffen: Viele von Gores Hauptkunden setzen bei der Imprägnierung von Bekleidung immer noch PFC ein. Die Hamburger Chemikerin nahm im Hochsommer an der PFC-Spurensuche teil und nahm an einem Gebirgssee in den schweizerischen Voralpenproben.

"Es sind Äußerungen, die dem Ansehen schaden - wie man bei uns in Deutschland weiß. Aus diesem Grund hat das Untenehmen jetzt einen Werksbesuch erlaubt. Im oberbayerischen Ort arbeiten rund 900 Menschen, gut 10.000 davon auf der ganzen Welt, das heißt, das Untenehmen ist wohlhabend, es bezahlt viel Gewerbeertragsteuer.

Jemand hat den Türchip fehlerhaft verwendet, so der Sprecher, das passiert oft. In der Isar steht Bernhard Köhl, Jeanshose, weißes Shirt. Er ist Chemiker und seit mehr als 20 Jahren für Gore tätig. Solange viele Mitarbeiter dabei sind, ist das Unternehmen populär. Dem 50-Jährigen steht das Nachhaltigkeits-Programm der Textildivision vor, und er hält es für verfehlt.

Zum besseren Verständnis von Keniehl muss man in die chemische Industrie eintauchen: Die per- und mehrfach fluorierten Stoffe kommen als lang- und kurzgliedrige Stoffe vor. Die Verwendung und der Vertrieb von kurzkettigen PFCs ist in der EU seit 2008 untersagt, allerdings nur für einen Teilzweck. Gore hat sich ebenfalls umgedreht und die Herstellung von langkettigem PFC seit 2010 schrittweise untersagt.

"Dort, wo es eine fundierte Sorge um die Natur gab, haben wir umgestellt", sagt der Chemiker Karliehl. Aber die Anstrengungen sind noch jung: Noch vor drei Jahren war die Outdoor-Branche schlecht über den Umgang mit chemischen Stoffen und deren Gefährdung aufgeklärt, sagt der Biologe Schulte vom UBA. Bei Gore kommen jetzt kurzgliedrige Fluoride zum Einsatz - aber auch diese sind kontrovers.

Es ist " nicht bewiesen ", dass diese Stoffe gesundheitsschädlich sind, behauptet er. "Warum besteht Gore also auf der Verwendung von kurzkettigem PFC? Das will Bernhard Kniehl verdeutlichen. Gore testete hier die anstehende Sammlung von Großkunden wie The North Face oder Jack Wolfskin.

Gore fungiert in dieser Regenschale als Wettergott: Regen, Schneeregen, Gewitter, Dunst. "Darauf sind die Gore Techniker stolz: "Für permanent wasser- und fettabweisende Ausrüstungen gibt es zur Zeit keine vergleichbare Alternative", sagt er. Gore will dies auch den Gästen deutlich machen: In der Empfangshalle steht eine Figur in dunkelblauer und gelbe Feuerwehrausrüstung.

Gore Manager Nicken. Gore konnte entwaffnen - und eine Membran produzieren, die nur Feuchtigkeit und kein Erdöl abstößt. Dies würde den Gebrauch von umstrittenen chemischen Stoffen erheblich reduzieren. Aber Gore will nicht. Denn Forscher wie er befürchten, dass die körpereigenen Fette dann die wasserabstoßende Wirkung mindern. Weil Gore sein Gleichgewicht so ruhig wie möglich hält.

Das kleine Unternehmen Sympatex produziert auch Funktionsbekleidung, setzt aber Fluor-freie und damit umweltschonendere Membranen ein. Die Sympatex-Mitarbeiter schrieben als Marktleader mehr als 750 Mio. EUR pro Jahr in diesem Bereich. Die Beliebtheit von Gate ist bei den Mitarbeitenden sehr hoch, und das ist auch der Firmenkultur zu verdanken. Man sagt, dass er in der Geschichte der Gesellschaft nie einen Schaden gemacht hat.

Firmengründer Bill Gore wollte es so: "Die Zufriedenheit und der Hochmut, die richtige Sache zu tun, sind entscheidend für den Unternehmenserfolg ", sagt er in seiner Sicht. Dazu hat der Apotheker viel zu sagen: "Wir wollen unsere Innovation schützen", sagt er. Mit Gore glauben sie nicht, dass es ein Gegensatz ist.

Vor kurzem kündigte Gore ein weiteres 15-Millionen-Dollar-Forschungsprogramm an. Damit will das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren nach umweltfreundlichen Wegen zum Kleiderschutz Ausschau halten. In der Vergangenheit, so Nachhaltigkeits-Manager Gore weiter, hätte er über ein solches Projekt Stillschweigen bewahrt.

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