Gletscher in der Schweiz

Die Gletscher in der Schweiz

Noch heute prägen die beeindruckenden Eiszungen die urzeitliche Berglandschaft. In den letzten Jahren haben die Schweizer Gletscher durch vermehrtes Abschmelzen viel Eis verloren. Das Gletschereis gilt als Archiv der Klimageschichte: Der weltweite Rückzug der Gletscher ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich das Klima der Erde verändert. Erleben Sie die besten Sommerskigebiete auf einem der berühmten Schweizer Gletscher. Die Schweiz - Ein Gletscherforscher im Wallis.

Die Gletscher - bald Historie? - Ohne Gletscher - eine Naturkatastrophe? - Landeskunde

Schneemangel im Westen und Hitze im Sommer: 2017 war ein schlimmes Jahr für die Eidgenossen. In einem neuen Browserfenster zeigt er das schweizerische Gletschermessnetzwerk GLAMOS, das den Wandel der Gletscher in der Schweiz aufzeigt. Nach wie vor sind die Gletscher der Schweiz so gross wie der Kanton Schwyz.

Dies ist weniger als die Hälfte so viel wie um 1850, als die Gletscher ihre letzten großen Ausmaße erreichten. Seitdem sind die Gletscher verschwunden. Zwischendurch gab es zwei - wenn auch kurz - Zeiträume, in denen die Gletscher noch etwas zunahmen. Das Eis des Gletschers ist seit 30 Jahren schnell geschmolzen. Die Gletscher hätten sich immer wieder in der Eiszeit zurückgezogen.

Selbst wenn das Niveau der Temperatur konstant bliebe, würden die Gletscher weiter zurückgehen. Kann man den Rückgang der Gletscher noch verlangsamen oder gar aufhalten? Die Gletscherschrumpfung kann verlangsamt werden, wenn die Kohlendioxidemissionen rasch und signifikant gesenkt werden. Selbst im besten Falle, wenn die Temperatur nicht mehr steigt, werden sich die Gletscher weiter auflösen.

Das liegt daran, dass die Eisflächen mit einer Verzögerung auf Temperaturschwankungen ansprechen. Abhängig vom Umfang eines Gletschers benötigt er 10 bis 50 Jahre, um die Größe zu erreichen, die er im heutigen Wetter hat. Dies bedeutet, dass selbst wenn das Niveau der Temperatur konstant bliebe, die Gletscher noch für die nächsten Jahre nachlassen.

Selbst ein strenger Schutz des Klimas nützt den Vereisern wenig? Unglücklicherweise ist es zu spÃ?t, um die Sprache des Gletschers zu schonen. Die Schweiz experimentierte mit der Bedeckung und in jüngster Zeit mit künstlich beschneiten Glatteis. Schneefall schÃ?tzt das Eis des Gletschers auf natÃ?rliche Art und Weise. Es ist eine gute Idee. Das wird in der Schweiz seit Jahren gelebt - zum Beispiel in der Schweiz in Adermatt oder im engadinischen Raum.

Allerdings können diese Verfahren die Gletscher nicht "retten". Die Anstrengung und der Einfluss auf das gesamte Gletschergebiet wäre zu groß. Wenn ein Gletscher durch solche Maßnahmen weniger stark abfällt, ist es gut. Wann werden die Berge Ihrer Meinung nach völlig vereist sein? Dies ist jedoch nicht mehr mit den aktuellen Eiszeiten zu vergleichen.

Viele der kleinen Gletscher sind bereits untergegangen. Allein im Schweizerischen Naturpark gab es bis 1970 noch rund ein gutes Jahrzehnt kleine Gletscher. Die Gletscher sind nicht nur wunderschön anzusehen, sie sind auch ein Wasserreservoir. Die Schweiz ohne ewige Kälte - wäre das nicht eine Sackgasse? Gletscher übernehmen unter anderem die Wasserwirtschaft: Sie lagern während des Winters oder in feuchten und warmen Jahren.

In der Sommerzeit oder in trockener und warmer Zeit setzen sie es wieder frei. Dies kann dort passieren, wo früher die Gletscher waren. Diese können einen Teil der Lagerkapazität der Gletscher ausgleichen. Insgesamt werden wir mit den Gletscher-freien Bergen zurechtkommen. Doch es werden andere Berge sein, als wir sie heute haben.

Durch die Gletscher werden Ihre Forschungsgegenstände abtauen. Weil die Erforschung Grönlands und der Antarktis noch an Bedeutung gewinnen wird, wenn es in den Bergen keine Gletscher mehr gibt. Gletscher reagierten innerhalb von Dekaden auf den Klimawandel. Um so größer sind die Auswirkungen: Es wird angenommen, dass der Wasserspiegel um 0,4 m steigt, wenn alle Gletscher der Welt abtauen.

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