Gewehrschaft Selber Bauen

Bauen Sie Ihren eigenen Gewehrschaft auf

Morgen, kurze Frage, dürfen Sie Ihren eigenen Gewehrschaft bauen? CNC gefräster Aluminium-Gewehrschaft aus hochfestem Aluminium. Das es nur ein Gewehrschaft ist. Und wer gerne selbst baut und bastelt, ist sicher immer auf der Suche nach neuen Ideen und Anregungen. Ich habe den Gewehrschaft aus einem Stück eines ehemaligen Hotelkoffers gemacht.

Nach und nach zum neuen (Loch-)Schaft - Handwerk, Reparaturen & mehr

Hallo, im Artikel (Testbericht) "Walther LG 200 als Field-Target-Umbau" hatte ich über den Umstieg eines ehemaligen Match-Luftgewehrs Walther LG 200 Juniors in ein FT-fähiges Geschütz informiert. So beschloss ich eines Tages, dem Gerät einen neuen Stock zu geben - einen selbstgefertigten Vorrat. Die ursprüngliche Idee, dem Schacht eine einstellbare Backe zu geben, habe ich schließlich abgelehnt, da der Schacht für mich ohnehin "geschnitten" wird und eine Einstellmöglichkeit daher nicht unbedingt notwendig ist.

Meine Idealvorstellung wäre ein Stiel aus wunderschön gearbeitetem Nussbaum gewesen. Ich habe aber nicht die geeigneten Hilfsmittel (z.B. Langlochbohrer/Fräser), um einen solchen Schaftholz mit der geforderten Genauigkeit aus dem Massivholz herzustellen. Es wurde die Holzart Buchenholz verwendet, da Buchenholz sehr fest ist und daher nicht so stoßempfindlich ist.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung war jedoch, dass die Welle "zweiteilig" hergestellt werden kann, was später zu einer Gesamtdicke von 50 Millimetern führt. Weitere Werkzeuge waren: Stichsägen, Handsägen, Hämmer, Meißel, Handbohrer und Bohrer sowie Lochsägeneinsätze, Holzraspeln und Schleifpapier in den Korngrößen 60, 80 und 120 (später auch 240 und 400).

Zunächst wurde die Sollform des zukünftigen Schachtes auf einer Tapetenbahn aufgenommen und auf die beiden Multiplexplatten (Länge = 80 cm, Weite = 18 cm) umgelegt. Hier die beiden Wellenhälften nach dem Ausschneiden der Kontur. Die beiden Halbschalen sind bereits mit je einem 5/10 Millimeter Loch zur Befestigung der seitl.

Die Welle von der rechten Stirnseite - nach dem Schaben aller Seiten. Die bereits verschraubten Rampa-Hülsen (M5) sind nun auch für die nachträgliche Fixierung des Kniehalters und das Loch (10/5 mm) für die Untermontage des Gerätes sichtbar. Elf..... und von links. Alle Bohrungen für das nachträgliche Einbringen der Schraube haben einen Außendurchmesser von 5 Millimetern (bei M5-Schrauben) und eine Tiefe von ca. 4 Millimetern bei einem Außendurchmesser von ca. 1,5 Millimetern.

Dabei werden vor dem Einschrauben Scheiben mit einem Druchmesser von 10 Millimetern eingesetzt, damit sich die Schraube beim Anziehen nicht in das Material eingräbt, sowie zwei Behälter von unten: Die Ausschnitte für das von oben gesehene System: 17 Nun erfolgte die Bearbeitung der Schaftaußenseiten, um es in die richtige Gestalt zu versetzen.

Für die Grobbearbeitung wurde ein festerer Meißel mit halbkreisförmiger Schneidkante verwendet. Die erste Verwendung der Rundraspel (sehr mühsam). Jetzt war die rechte Hälfte dran. Die Schaftoberseite nach dem Schleifen mit Korn 60 und 80: 20 Nach dem Einstellen des Schaftendes (Schaftkappe) wurden auch hier zwei Rampa-Hülsen (M5) eingeschraubt.

Deren zwei grössere Bohrungen haben einen Durchschnitt von 13 Millimetern und eine Dicke von ca. 70 Millimetern. Im Bedarfsfall können hier Gewichtungen zum Ausgleich der Kopflast des Gewehres unterzubringen sein. Es war eine Vertiefung für die Lagerung des Laufes und des Patronenhalters am Vorderende der Welle vonnöten.

Nach einem weiteren Schleifen mit Schleifpapier der Körnung 120 wurde zunächst geprüft, ob das Gerät auch ohne Spiel in den Schacht passt. Auf diesem Foto sieht man zum ersten Mal den Zuschnitt für die Handauflage - auch aus 25 Millimeter starkem Buchenmultiplex. Die Verwendung von Holzpasten hat einen negativen Effekt beim Nachfärben, da der Fleck in diesen Bereichen nicht so stark absorbiert wird.

Die mit Holzleim (Buche) bearbeiteten Flächen sind hier deutlich sichtbar. Es wurde Wasserfleck verwendet. Nach dem Trocknen des Flecks wurde hartes Öl aufgetragen - auch mit einem weichem Lappen. Die Welle bekam 3 Schichten Hartöl, die je vor dem erneuten Auftragen trocknen mussten.

Nachdem das Hartwachs - wie in der Anleitung angekündigt - poliert wurde, kam ein bestimmter Schimmer zum Vorschein, aber nicht mit der von mir angestrebten Uniformität. Als letzte Oberflächenveredelung habe ich daher den Stiel mit Acrylfarbe aus der Sprühdose nachbeschichtet. Die Fläche des Kniehalters wurde genauso bearbeitet.

20 Millimeter lange, starkwandige Stahlrohre mit einem Querschnitt von 20 Millimetern fungieren auch als Abstandshalter zwischen Kniehalter und Stiel. Hier sind die "Einzelteile" des Gewehres vor der Endmontage: 31. und nun das Endprodukt: 31. Schließlich das geänderte Modell 200 mit angebautem Zielfernrohr 8-50 x 60: Wenn ich sagen darf, es hat Spass gemacht, den Bestand zu bauen, dann ist das nur unter Vorbehalt richtig.

Der Schacht war eine große Herausforderung - vor allem mit dem eher einfachen Gerät, das mir zur Verfuegung steht.

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