Geschosstypen

Aufzählungsarten

In den meisten Quellen werden diese H-Mantelgeschosse und Hohlspitzgeschosse genannt. Viele übersetzte Beispielsätze mit "projectile types" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen - bieten eine große Auswahl an Spezialprojektilen. Im Folgenden beschränken wir uns auf die gängigsten Geschosstypen von RWS. Man unterscheidet drei Arten von Kugeln, die sich je nach Waffe unterscheiden.

Aufzählungsarten

Bei einem Teilgeschoß handelt es sich um ein Geschoß, bei dem das Geschoßmaterial nicht komplett von einem Schalenmaterial umgeben ist, sondern im Gebiet der Geschoßspitze freigelegt wird, was zu einer erwünschten Verformung des Geschosses nach dem Auftreffen auf ein Objekt führen kann. Bei modernen Jagdgewehren besteht das Geschoss meist aus recht weicher Mine, die mit einem Überzug aus einem verhältnismäßig hartem Werkstoff wie z. B. Messing oder einer Legierung aus Messing wie z. B. Tombac überzogen ist.

Die Mine verleiht dem Geschoß die für die ballistische Leistungsfähigkeit erforderliche Dichte und das harte Gehäuse ermöglicht es, den Belastungen des Schusses mit modernen raucharmen Pulvern standzuhalten. Die Patronenhülse schützt den Lauf vor Bleiverschmutzung und ermöglicht erhöhte Geschoßgeschwindigkeiten, da das Geschoß den Zugkräften und Bereichen des Laufes folgt, durch die es aufgrund der härteren äußeren Schicht auch bei hohen Geschwindigkeiten verdreht wird.

Bei einem Aufprall auf ein Weichziel wird die weniger feste Projektilspitze durch den Hochdruck beim Aufprall und Eindringen des Zieles mitverformt. Abhängig von der Geschossgeschwindigkeit und der Bauart des Projektils wird die Projektilspitze in eine pilzförmige Form gebracht (mushrooming) oder das Projektil wird ganz oder zum Teil in kleine Bruchstücke zerkleinert.

Dadurch kann das Geschoß seine Kraft viel besser an das Ziel-Medium liefern als ein Vollmetallgeschoss, jedoch mit einer geringeren Penetrationsrate. Je nach Form der Projektilspitze gibt es unterschiedliche Projektile: "Soft Point" für gewölbte Spitze, "Flat Point" für gewölbte Spitze, "Hollow Point" für gewölbte Spitze. Der Einsatz von Verformungsgeschossen in Kriegsgebieten ist nach dem Landeskriegsgesetzbuch von Den Haag untersagt.

In Artikel 23 Buchst. e des Anhangs zum Code of Land Warfare fällt sie unter das Verboten von "Waffen, Projektilen oder Substanzen, die unnötiges Leiden auslösen können ", weil sie unter kriegerischen Bedingungen Schäden anrichten, die aufgrund ihrer Verformung und Schnittwirkung sehr schwer zu behandeln sind und somit zu übermäßigem Schaden führen.

Häufig verfügen diese Projektile über eine Sollbruchstelle bzw. eine Sollbruchstelle, um trotz der Hartstoffe eine Pilzbildung am Objekt zu erzielen, ohne dass das Projektil demontiert wird. Der Vorteil des Einsatzes solcher Projektile besteht darin, dass die Projektilenergie besser auf den Targetkörper übertragen wird. Aus Gesundheits- und Umweltschutzgründen sind viele dieser Kugeln bleifrei.

Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung um Verformungsgeschosse, die seit Anfang der 70er Jahre stattfand, unter Hinweis auf das Landkriegsgesetzbuch, dessen Gültigkeit vom Bundesgrenzschutz und der Polizei bestritten wurde. Inzwischen haben einige Staaten in Deutschland neben konventioneller auch eine Polizeipatrone eingesetzt. Die Projektile sind auf maximale Bremswirkung ausgerichtet. In der Folgezeit wurden Dum-Dum-Geschosse, die vorübergehend umgebaut wurden und bei denen die Geschossspitze weggefeilt wurde, als Dum-Dum-Geschosse bezeichnet. 2.

Die Veränderung bewirkt eine starke, unkontrollierte Deformation bis hin zur Zersetzung des Projektilkörpers, sobald er mit hoher Drehzahl in das Gewebe eindringt und nach dem Eindringen in den Organismus zu schwerwiegenden Wunden führen kann (z.B. überproportional großer Blutentzug, große Austrittswunden). Aus diesem Grund sind sie nach Art. 23 des Landeskriegsgesetzes von Den Haag als Kriegswaffe verboten.

Kugeln. Verlagshaus Motorbuch, Stuttgart 1998, ISBN 3-7276-7119-X. Kugeln. Motorenbuchbuchverlag u. a., Stuttgart u. a. 2004, ISBN 3-613-30501-1, Beat Kneubuehl (Hrsg.), Robin Coupland, Markus Rothschild, Michael Thali: Ballspiel. Sprunghaftes Training: Springer Medizintechnik Verlagshaus, Heidelberg, 2008, ISBN 978-3-540-79008-2 Manfred R. Rosenberger: Polizeiwaffen und Munition. Verlagshaus Motorbuch, Stuttgart 2002, ISBN 3-613-02246-X.

Der Motorbuchbuchverlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-613-01488-2. Markus Stappen: Polizei- und andere Verformungsgeschosse, Spezialband für Polizeimunition und kommerzielle Geschosse, Verlagshaus Sascha Ulderup, ISBN 978-3-9817001-2-1.

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