Gasdruckgewehr

Schnellfeuergewehr

Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "gasdruckgewehr" - Englisch - Deutsch Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "gasdruckgewehr" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Je größer meine Begeisterung wurde und ich bin nun zu dem Schluss gekommen, dass es ein Gasdruckgewehr sein wird. Kontextuelle Übersetzungen der deutsch-dänischen "gasdruckgewehre". Pressluft- oder Gasgewehr, Kal.

Historie">Edit">Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

Selbstladefeuerwaffen, bei denen der Wiederladevorgang durch die durch die Treibladungen beim Schießen erzeugten Gasen eingeleitet wird, werden als Gas-Drucklader bezeichnet. 2. Die Gebrüder Clair aus St. Etienne zählen zu den Erfindern des Gas-Druckladers. 1889 patentierten sie die Entwicklung eines Gas-Druckladers mit Entnahmebohrung und Gas-Kolben unter der Nr. 49100 in Deutschland. 1 ] Andere Entwickler wie z. B. Krug und Wüstenadler (England) und Wüstenadler (Schweden) entwickeln in der Nähe der Kammer vergleichbare Vorrichtungen.

Andere Entwürfe waren nicht erfolgreich, wie z.B. einige Anlagen, bei denen der selbstladende Mechanismus durch den Druck des Gases im Patronengehäuse selbsttätig war. Bei einer anderen Ausführung wird der Druck des Gases an der Mündung genutzt, wodurch sich die Mündung in einer nach vorne verjüngenden, verschiebbaren Hülle wiederfindet. Die Kräfte der Abgase können in heutigen Anlagen auf verschiedene Weise auf den Verschlußträger übertragen werden.

In den meisten Anlagen wirkt das Gas auf einen Gasdruckkolben, der die Kräfte über eine Gasstange auf den Dichtungsträger ausübt. Messgaskolben, Gasfedern und Bolzenträger können aus mehreren Komponenten zusammengesetzt oder, wie beim AK-47-Gewehr, zu einem Einzelteil kombiniert werden. Für einige Gasdrucklader wurde eine weitere Technikvariante realisiert, bei der die Abgase durch ein Rohr in das Innere der Waffe geführt werden und dort direkt auf den Bolzenträger einwirken.

Durch den Verzicht auf Kolben und Gasstäbe kann bei diesem Verfahren eine spürbare Gewichtseinsparung erzielt werden, jedoch kommen Heißgase und Pulverreste unmittelbar in die Waffen, was die Möglichkeit von Fehlfunktionen durch Beläge mit sich bringt. Deshalb erreichte insbesondere das M16-Gewehr erst nach umfangreicher Entwicklungsarbeit eine hinreichende Sicherheit, ohne jedoch die Funktionstüchtigkeit robusterer Systeme mit Erdgaskolben zu haben.

Es gibt Anlagen, bei denen der Gasdruckkolben während des Ladevorgangs den selben Weg wie der Verschlussträger zurückgelegt hat (z.B. AK-47) und bei denen der Abstand des Gasdruckkolbens geringer ist als der des Verschlussträgers. Ein Pulskolben mit verhältnismäßig kleinem Kolbenhub leitet dabei die kinetische Energie auf den Verschlussträger, der aufgrund seiner Trägheit den für die Wiederholung erforderlichen Weg durchläuft.

Gasdrucklader haben den Vorzug, dass die Arretierung des Schlosses so lange beibehalten werden kann, bis der Druck im Fass auf einen unkritischen Wert gesunken ist. Das Gas betätigt den Selbstlader erst, nachdem das Projektil die Gasentnahmeöffnung durchlaufen hat und die Massenträgheit des Getriebes bewirkt, dass der Schieber mit ausreichender Verspätung auslöst.

Einen weiteren Pluspunkt bietet die Beeinflussung des auf den Gasdruckkolben einwirkenden Drucks, z.B. durch ein Regelventil. Aufgrund dieser Eigenschaft werden gasbetriebene Drucklader für das Abfeuern von verhältnismäßig starken Munitionen vorzuziehen. Nachteile gegenüber Rückschlagladern sind das Eigengewicht und der Raumbedarf von Kolben und Gasstäben sowie die Verunreinigung des Gesamtsystems durch die austretenden Abgase, vor allem im Regelventilbereich und in der Messgasbohrung.

Mehr zum Thema