G36

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Ausgehend von den Anforderungen der Bundeswehr setzt die G36 weiterhin Maßstäbe in der Kategorie Sturmgewehre. Das Bundeswehr-Standardgewehr G36 ist bei hohen Temperaturen ungenau. Die G 36 Softair Gasgewehre mit Open Bolt Blow Back System entsprechen dem Originalnachbau der Sturmgewehre HK G36 der Bundeswehr. Neuigkeiten, Informationen und Bilder zu G36 auf Süddeutsche.de.

Die Affäre um G36. Heckler & Koch geht gegen die Bundeswehr vor.

Häckler & Koch:: Projektbeschreibung

Ausgehend von den Anforderungen der Wehrmacht hat die G36 weiterhin den Standard in der Klasse der Angriffsgewehre gesetzt. Als Infanteriewaffen in zahlreichen Ländern setzen Spezialeinheiten und Sicherungskräfte auf die konstante Verlässlichkeit der G36. Optimale Beherrschung, geringes Eigengewicht und hohe Schussdichte im nahen Kampf sowie für ein rasches, genaues und kraftvolles Einzelschießen im Distanzkampf.

G36: Suche nach einem neuen Angriffsgewehr gestartet

Noch bis zum Jahr 2020 wird es dauern, bis die Bundeswehrsoldaten ein weiteres Gewehr erhalten. Die frühere Firma Häckler & Koch sieht gute Aussichten - aber die Konkurrenten sind es. Inzwischen hat die Wehrmacht die Tender für das neue Modell des Sturmgewehrs G36 ausgeschrieben. Erste Serienbüchsen sollen laut Angebot im Frühjahr 2020 ausgeliefert werden.

Sieben Jahre läuft der Auftrag ab dem Jahr 2019 Das bisherige Modell G36 soll mit dem neuen Gewehr abgeschlossen werden. Nach einem langen Streit mit dem Produzenten Häckler & Koch im vergangenen Jahr hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen entschieden, dass dieses Angriffsgewehrmodell in der Wehrmacht keine Chance mehr hat.

Das Unternehmen Oberndorf wehrte sich immer mit dem Vorwurf, ein Jagdgewehr sei wie angeordnet an den Staat ausgeliefert - und damit auch vor dem Gerichtshof gewonnen worden. Zur Abwehr von Schadenersatzansprüchen des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums der Verteidigung hatte die Kanzlei das Verfahren im einstelligen Millionenbereich für 3900 G36-Gewehre selbst eingeleitet. Die Kernaussage vor dem hintergrund vermehrter Auslandseinsaetze, wie derzeit in Mali mit hoher Aussentemperatur und technischer Entwicklung, war, dass auch die Sturmgewehre weiterentwickelt werden muessen.

Auffallend an der jetzt publizierten Aufforderung zur Angebotsabgabe ist, dass es noch keine Definition des zukünftigen Kalibers gibt. Die neue Waffe, die ohne Optiken und Magazine bis zu 3,6 kg schwer sein darf, ist in unterschiedlichen Ausführungen zu bestellen. Nach Angaben der Wehrmacht sollen die Aufträge im ersten Semester 2019 abgeschlossen werden.

Es ist bereits bekannt, dass sich die Fa. Koch für diesen Großauftrag nochmals meldet. Anfangs MÃ? rz hatte das Traditionsunternehmen seine neue Sturmgewehrserie HK433 - als mögliches neuwertiges Sturmgewehr - bezeichnet. Frankreich bestellte im Frühjahr 2016 sein neuartiges Gewehr HK416F bei der Fa. HK416F. Außerdem beliefert das Unterneh-men das Standard-Sturmgewehr für Großbritannien, Norwegen, Spanien und Litauen.

Auch US-Spezialisten zählen zu den Auftraggebern. Ob es wirklich wieder zu einem Einsatz von Häckler & Koch kommt, steht noch nicht fest. Mit dem norddeutschen Konkurrenten SIG Sauer und dem Technologie- und Waffenkonzern Rheinmetall wollen sich in Zusammenarbeit mit dem oesterreichischen Unternehmen Steyr Mannlicher auch an der Vergabe des Nachfolgers des G36 beteiligten.

Sieger ist, wie es in der Wehrmacht heisst, der Lieferant, "der alle Anforderungen erfüllte und das günstigste Gebot abgab".

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