Fürst Pless Horn

Prinz Pless Horn

Plesshorn, kurz Plesshorn, ist ein in B gestimmtes Blechblasinstrument und dient als Hornjäger zum Stimmen von Jagdsignalen und Fanfaren. mw-headline" id="Aufbau_und_Funktion">Aufbau und Funktionen < class= "mw-editsection">[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index. php?title=F%C3%BCrst-Pless-Horn&veaction=edit&

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Es ist ein in B eingestimmtes Blasinstrument und wird als Hornjäger zum Stimmen von Jagdsignalen und Fangemeinden eingesetzt. Als Jagdinstrument wird das Fürst-Pless-Horn in unterschiedlichen Ausführungen eingesetzt. Es hat als reinrassiges Waldhorn mit einer Röhrenlänge von ca. 130 cm einen Tonbestand von normalerweise sieben natürlichen Tönen, von denen bis auf wenige Ausnahmefälle nur die fünf niedrigsten ausgenutzt werden.

Eine gute Erkennbarkeit der fünf gebräuchlichen Farbtöne ist Grundvoraussetzung für eine eindeutige Identifizierung der unterschiedlichen Jägersignale, auch über weite Strecken im bewachsenen Terrain. Fürst Pless Hörner sind Transponierinstrumente, immer in C im Diskantschlüssel geschrieben. Die in der folgenden Übersicht in der ersten Kolonne angegebenen für die auf dem Fürst-Pless-Horn abgespielten Klänge sind mit speziellen Kennungen versehen, die in der folgenden Übersicht in der zweiten Kolonne wiedergegeben sind.

Außerdem erhöht es die Griffsicherheit und verhindert ein übermäßiges Abkühlen der Hände über das wärmeleitfähige Bleche. Zudem wird die Platte vor Beschädigung und Rost durch Schwitzen von Händen geschützt. Ab der normalerweise großen Version mit einem Spulendurchmesser von ca. 16 cm gibt es sowohl ein ventiloses Horn als auch diverse Versionen mit drei Ventil.

In der normalerweise großen Variante gibt es zwei wesentlich unterschiedliche Maßstäbe. Der Wide Scale hat einen fundamentaleren Sound und ist in erster Linie als Signalgerät für die Jagt gedacht. Starkwandige (ab 0,6 mm) Geräte sind etwas weniger empfindlich gegen Dellen. Auch diese Geräte sind in der Regel breit bemessen und aus dickem Stahlblech gefertigt.

Die Klangbrillanz der normalerweise großen Version wird von diesem Gerät nicht erzielt und wird daher fast nur als Signalgerät bei der Suche eingesetzt. Fürst-Pless-Horn kann entweder mit einem Trichter-Mundstück (Skala wie ein Flügelhorn-Mundstück) oder einem Schalen-Mundstück (Trompeten-Mundstück) blasen. Die Wahl des Mundstückes hängt dabei fast ausschließlich von den Präferenzen des Windspielers ab.

Zur Verwendung bei der Bejagung gibt es Kunststoffmundstücke oder mindestens mit Plastikrand. Ab 1880 wurde das Fürst-Pless-Horn nach Hans Heinrich XI., Fürst von Pless, dem Jägermeister unter den Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. genannt, der maßgeblich zu seiner Verteilung beizutragen hatte. Auch heute noch wird das Fürst-Pless-Horn als Signalgerät für bestimmte Jagdhorn-Signale, die so genannten Jagdleitsignale, bei der sozialen Bejagung eingesetzt.

Und Uwe Bartels: Das Fürst-Pless-Horn und seine Sitten.

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