Fünf Patronenhülsen

5 Patronenhülsen

Die fünf Patronenhülsen ein Film von Frank Beyer mit Erwin Geschonneck, Ulrich Thein. Im Spanischen Krieg deckt die deutsche Kommissarin Witting den Abzug ihres Bataillons mit fünf Interbrigadisten ab. Bei der unerbittlichen Hitze wird Witting verwundet und übergibt seinen Kameraden eine wichtige Botschaft für den Stab, aufgeteilt in fünf Patronenhülsen. Sehen Sie sich jetzt fünf Patronenhülsen legal online an. Ausstrahlungstermine - Streams - DVDs - Cast & Crew.

5 Patronenhülsen - Folie 1960

Im Bürgerkrieg 1936 in Spanien: Eine Freiwilligengruppe der Auslandsbrigaden musste den Abzug ihres Batallions übernehmen. Bald wird die Truppe, die kaum noch über eine einzige Patrone verfügt, vom Feind umzingelt und ihr Führer Schwerverletzt. Er verbirgt die einzelnen Bestandteile der Zeichnungen in fünf Patronenhülsen, von denen jeweils eine von ihnen in einen erbitterten Überlebenskampf gezogen wird.

Der Dreh des Films "Fünf Patronenhülsen".

In der Sierra Madre kämpfen sich fünf Mann auf einer tödlichen Flamme durch das feindliche Territorium. "Trotz der hohen Temperatur mussten wir unsere gesamte Ausstattung in die Höhe tragen", sagt Günter Naumann (80). "Fotoapparate, Beleuchtung, alle Geräte, Essen", fügt Ernst-Georg Schwill (66) hinzu. Und über den Kameraleute Günter Marczinkowsky, der wegen der hohen Temperatur unter dem Tuch der Fotokamera verweilte - und dort nach einer feuchten Drehnacht einfiel.

"Fünf Muscheln" wurde 1960 mit einer großen Form inszeniert. Der heute 73-jährige Frank Beyer hatte Erwin Geschonneck, Armin Müller-Stahl und Ulrich Thein neben Marian, Naumann, Schwill und Krug in den anderen Rollen inszeniert. Eduard Marian heute: "Ich habe das angenehme Sicherheitsgefühl und die freundschaftliche Atmosphäre, wenn ich an die Schießerei denk.

Ein nachdenklicher Blick von Günter Naumann.

5 Patronenhülsen | Folie 1960

In dem DEFA Klassiker Five Shells werden fünf Sozialisten im spanischem Buergerkrieg, darunter Armin Müller Stahl und Manfred Krug, von den Nazis gefoltert. Waehrend des Spanienkriegs wird der Bundesbeauftragte Witting ernsthaft verletzt. Den fünf Mitarbeitern überreicht er eine Nachricht, die in Einzelteile zerlegt und in fünf Patronenhülsen verpackt ist.

Doch der Faschismus ist ihnen auf den Fersen durch die kargen Bergregionen und der tägliche zunehmende Hunger drängt sie.

Die fünf Patronenhülsen: Westliches Theater im Spannenden Buergerkrieg von Frank Beyer

Versengende Hitze, kein Wasser: DEFA-Direktor Frank Beyer hat 1960 den Kampf um das Überleben von fünf Ehrenamtlichen im Faschistenkrieg wie ein fesselnder Westen inszeniert - das Düsseldorfer Film-Museum zeigte ihn am vergangenen Donnerstag, den 13. November. Der kommunistische Faschismuswiderstand taucht als roter Faden durch das Kino des DEFA-Regisseurs Frank Beyer (1932-2006) auf, vor allem in seinen drei früheren Kinofilmen "Fünf Patronenhülsen" (1960), "Königskinder" (1962) und "Nackt unter Wölfen" (1963).

"Five Shells" vermittelt seine politischen Botschaften mit einer aufregenden Story und einem gewissen Pathos: als Spiegel des Zeitgeists in vielen DEFA-Filmen jener Zeit. Der dritte Kinofilm von Beyer handelt von einer Folge aus dem spanischem Buergerkrieg 1936: In den International Brigades gegen die Franco-Truppen berichten sechs ehrenamtliche Helfer an den Bundesbeauftragten Witting (Erwin Geschonneck): ein Pol, Russisch, Bulgarisch, Französisch, Spanisch und Deutsch.

Bei einer schweren Verwundung befiehlt er fünf seiner Genossen, sie in Schutz zu nehmen. Verborgen in fünf Leerkartuschen erhält jeder der fünf einen Teil der Botschaft, der nur zusammen sinnvoll ist. Die fünf interbrigadischen Mitarbeiter kommen am Ende in die Quartiere ihrer Mitarbeiter. Da erfährt man, was auf den Notizen in den Patronenhülsen steht: "Bleibt zusammen, dann werdet ihr überleben - das war das Kredo von Kommissar Winkler.

Schon in der Anfangssequenz des Filmes ist die Grundstimmung und das Ambiente des Filmes klar: Mit schnellen Kürzungen bringt die Regisseurin den Betrachter in die kargen und felsigen Landschaften der Spanier. In der Tat reiste er mit seinem Gespann in das Balkan-Gebirge, um die Freiluftaufnahmen der Sierra zu imitieren. Besonderes Augenmerk richtet er auf die Darstellung der Figuren und ihren persönlichen Umgang mit den ungünstigen Umstanden.

Der Filmregisseur Beyer hatte mit Ernst Busch eine Persönlichkeit für die Musik gewinnen können, die den spanische Buergerkrieg aus eigener Erfahrung kannte: Hier sang er 1937 vor den International Brigades. Er evoziert den weltweiten Widerstand der kommunistischen Partei gegen die faschistischen Ideologien. Gleichzeitig widmet er sich aber auch der Weiterentwicklung der Figuren: Der Zusammenhang zwischen den Genossen zeigt ihre widerständige Gruppen-Dynamik als vorbildhaft.

Insofern ist er wie das Gesamtwerk von Frank Beyer zeitlos: Es geht vor allem um die Verbundenheit der Akteure, die keine Landesgrenzen kennen.

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