Fg42 Dittrich

Dittrich, Fg42

DITTRICH SPORT SYSTEME modifiziertes Fallschirmjägergewehr 42 als Scharfschützengewehr. BD 44 - Waffen und Zubehör - zurück. Der FG42 wurde phosphatiert und anschließend schwarz lackiert. Hergestellt von Sport-Systeme-Dittrich in Kulmbach, Deutschland. wie MP38, StG 44 und FG42.

Luftlandesoldat Gewehr 42

So ungewohnt wie die Waffen selbst ist auch die Entstehungsgeschichte des Fallschirmjägers. Aber dann - und das kann man heute sicher behaupten - hätte es das Paratroopergewehr nie geben können. Durch seine elegante Konstruktion, seine einfache Technologie und einfache Bedienung war der Maschinen-Karabiner, später das neue 44er-Gewehr, dem Paratroopergewehr vorzuziehen. Der höhere Druck der sS-Patrone kam beim Fallschirmjägergewehr kaum zum Einsatz, da der Schaft nur 50 cm lang war.

Die geringe Leistungssteigerung der sS-Patrone für das Jagdgewehr wurde durch die erhöhte Schussbereitschaft des Sturmgewehrs überkompensiert, da die Munitionsversorgung und die Magazin-Kapazität des Sportschützen um ein drittes höher waren. Also warum wurde das Fallschirmjägergewehr überhaupt erbaut? Er beschrieb in einem Schreiben des "Deutsche Waffen Journal " vom 12. September 1970 die erstaunliche Geschichte dieser Munition.

Es wurde eine nicht mehr als 100 cm lange Kanone benötigt, die als Heckenschützengewehr mit Teleskopvisier eingesetzt werden kann und für Einzel- und Dauerschiessen ausgerüstet ist. Darüber hinaus sollte es möglich sein, mit der Pistole Granaten zu schießen und im nahen Kampf schadensfrei zu sein. Dabei wurde darauf verwiesen, dass unsere Desststelle nur für die Waffen an Bord verantwortlich ist und für die Infanterieausrüstung das Waffenamt der Armee ist.

Anschliessend stellten die Herrschaften ihre Vorstellungen von einer neuen Fallschirmjägerin dem Waffenamt der Armee vor. "Wenigstens wenn die SS-Patrone als Waffe benutzt werden soll. Sieger des Rennens wurde das von dem renommierten MG-Designer Louis Stange im thüringischen Sömmerda entwickelte Rheinmetall-Modell. Die Besonderheit des Systems des Fernglases 42 sind die unterschiedlichen Startpositionen, die die Klappe im Einzel- und Dauerbrand eingenommen hat.

Beim Präzisionsschießen im halb-automatischen Einzelschuss wird das Gewehr mit verschlossenem Verschluss geschossen. Im Falle eines Dauerfeuers verbleibt der Verschluss jedoch nach jedem Schuss in der hintersten Stellung offen, so dass die Heißschusswaffe schneller abkühlen kann. Entwicklungsingenieur Louis Stange ist es gelungen, die beiden Bereiche "Schießen" und "Schießen" sinnvoll mit einfachsten Hilfsmitteln zu kombinieren: Bei Einzel- und Dauerbrand rastet die Abzugsschwelle im Griff in verschiedenen seitlichen Versätzen des Sperrbalkens ein.

Der grössere - von einer Rute geführte - dient als Schliessfeder auf dem Verschlussträger. Im Dauerbrand kommt es allein zum Einsatz. Denn das Paratroopergewehr muss der langen sS Patrone auch im Dauereinsatz widerstehen, hat es alle Eigenschaften des Leichtmaschinengewehrs: ein klappbares Zweibeinstativ, einen angebrachten Griff, der mit dem Abzugsbügel eine Einheit mit dem Abzugsbügel und dem Abzugsmechanismus sowie ein federbelastetes Schulterschuh.

Die gerade Bauweise des Gewehrs, ohne die sonst üblichen Kolbenabsenkungen, führt zu einer günstigeren Rückstoßübertragung auf die Schützenschulter, die Fanggefahr bei ständigem Feuer wird somit abgewendet. Erwartungsgemäß hatte der kurz geschnittene VG 42 von Beginn an starke Rückschläge, blendenden Mündungsblitz und ohrenbetäubende Knalleffekte, drei unerfreuliche Merkmale, die sich nach beständigen Meldungen - vor allem im Dauerbrand - bis zur Unverträglichkeit hinzugesellt haben sollen.

Das waren wohl die wesentlichen Gründe, warum die ausgeklügelte Waffenkonstruktion drei Mal modifiziert werden musste, bevor sie einsatzfähig wurde. Eine Rücklaufbremse mit einem schalenförmigen Prallabweiser hatte Louis Stange bereits auf einem ersten Exemplar angebracht, aber dieses Gerät war noch nicht wirksam genug, es wurde im Typ II geändert. Zur Reduzierung des Rückstoßes erhielt das III endlich ein weiteres Schulterteil mit erweitertem Federkern.

Gleichzeitig konnte die anfängliche Zündfolge von 900 auf ca. 600 Schuss/min reduziert werden. Sie wurde merklich schwer und lang. Das Äußere des Fallschirmjägergewehrs änderte sich ebenfalls: Das Zweibeinstativ, das kurz vor der Mitte des Laufes am "Modell I" befestigt wurde, erhielt einen neuen Haltepunkt hinter der Schnauze, die Schulterauflage, ganz am Beginn aus Blech, war - wie der Handprotektor - aus Massivholz.

Der Griff, beim "Modell I" stark nach rückwärts geneigt, korrespondiert bereits mit der gewohnten Pistolengestalt beim Typ II. Sie hat eine lange, quadratische Klinge und wird immer an der Pistole gehalten. Unsere Aufgabe war es, diese Waffen dem Waffenamt der Armee erneut zum Testen zur Verfuegung zu stellen. 19.

Schon nach Tagen brachten sie uns die Pistole teilweise zurück. Auf Basis dieser Ergebnisse verbesserte Rheinmetall umgehend die zugehörigen Waffensysteme an ihren Schwachstellen und präsentierte die neue Kanone erneut. Der Maschinenkarabiner existierte und erzielte die besten Treffer, er wurde 1943 noch nicht amtlich zugelassen.

Nur nach einem persönlichem Eingreifen des Reichsmarschalles Göring bei Hitler - um die Wende 1943/44 - wurde eine Kleinserie endlich freigegeben. Das Unternehmen Krieghoff / Suhl (heute Ulm), das es nicht mit einem eigenen Prototypen geschafft hatte, bekam endlich den Zuschlag, 5000 Stück des Typs FS 42 aus Stahlblech prägeteilen und C-Stahl auszubilden.

Bei etwas längerer Lauflänge und Riemenvorschub wäre das Gewehr ein exzellentes, ultraleichtes MG gewesen. Das wusste Louis Stange, er baute auch einen Prototypen mit Bandvorschub. Guten Tag Mr. Möller, hier ist ein Hinweis von meinem Mr. Wildcoxen, der das FG42 baut!

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