Fernglas

Aussichtsfernrohr

Das Fernglas ist ein tragbares, meist freihändiges Teleskop. Das Fernglas für welchen ZweckGroß, klein, dick und dünn. Wenn Sie ein Fernglas kaufen wollen, sollten Sie einige Dinge beachten, denn nicht jedes Fernglas ist gleich und für jeden Zweck geeignet. Die Ferngläser von Steiner Optik: Ferngläser mit Weitblick. Sie erfahren hier alles über das Zoom-Fernglas, insbesondere was Sie beachten sollten, sowie die besten Empfehlungen dieser Modelle.

Ã?igkeitsklasse="mw-headline" id="History_and_names">Historie und NamenQuelltext bearbeiten]>

Die Ferngläser sind tragbare, meist freihändige Teleskope. Die Ferngläser werden in einer einfachen Linsenausführung als Theaterscheibe ( "Opernglas", "Galileo-Teleskop") und als Prismenfernglas ("Kepler-Teleskop"), im Volksmund auch Binokular oder Binokular bezeichnet, hergestellt. Carl Zeiss meldet in Jena am 9. Juni 1893 ein Binokularfernglas mit vergleichbaren prismenähnlichen Eigenschaften wie die bereits bekannte und monokulare Porroprisma an.

Als Oberbegriff für verschiedene Typen von Ferngläsern und monokularen optischen Geräten wird das englische Fachwort Binokular von vielen Anbietern benutzt. In der Fachwelt ist die Bezeichnung jedoch oft auf Ferngläser begrenzt, ohne Theaterbrille, Teleskope, Monokulare (kleine Prismenferngläser) und andere Teleskope. Es gibt keine sprachliche Entsprechung im Deutschen, die die selbe uneinheitliche Warengruppe abdeckt wie der englische Ausdruck "Fernglas".

Dabei unterscheiden wir in der Regel zwischen Ferngläsern oder Ferngläsern, Monokularen oder Monokularen Teleskopen (Monokularen) und Spektiven. Bei den Ferngläsern handelt es sich im Wesentlichen um die beiden wichtigsten Typen: das optische einfache Theaterfernglas und das aufwendigere Prismenfernglas (Fernglas, Fernglas und Doppelperspektive). Traditionsgemäß als Opernglas, Fernglas oder Galilei-Fernglas bezeichnet, sind dies kleine und helle Fernrohre, die auf dem Galileo-Teleskopprinzip basieren.

Theaterbrillen erlauben nur eine niedrige Vergrösserung (zwischen 1 und 5, oft in den Varianten 2.5×18 bis 3×28), aber dies ist geeignet, um das Geschehen auf einer Bühne zu beobachten. Durch den einfachen optischen Aufbau ist nur ein kleines Sichtfeld möglich und die Bildqualität ist niedriger als bei den Kompaktferngläsern mit invertierten Prismen.

Deshalb wurden bald nach der Entwicklung des Reverse-Prinzips auch prismatische Theaterbrillen mit der entsprechenden verhältnismäßig kleinen Vergrösserung geboten. Bei der Größe wird zwischen Kompakt- und Taschenfernglas (das auch als Theater- und Museumsfernglas erhältlich ist, bis zu 300 Gramm wiegt und bei Nichtbenutzung oft zu kleineren Volumina gefaltet werden kann), Universalfernglas (Fernglas im schmaleren Sinn, zwischen 400 und 1200 Gramm) und Großfernglas mit Linsenöffnungen ab etwa 66 Millimetern, die bei Dreibeinstativen üblicher sind, unterschieden.

Zwei verschiedene Inversionsprismen werden verwendet: Das Porroprisma dominierte lange Zeit das Fernglas. Ab der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert sind Feldstecher mit geraden Dachkanten (z.B. Schmidt-Pechan-Prismen) weit verbreitet. Mit einem begrenzten Etat erhalten Sie in der Regel ein optisch ansprechenderes Design im Porrobau als im Dachrandbau. Die Ursache kann in verschiedenen Dachprismensystemen oder in verschiedenen Objektivbrennweiten liegen: Lange Objektiv- und Objektivbrennweiten erleichtern die Bildfeldkrümmung und Kantenunschärfe und sorgen so oft für verbesserte Abbildungseigenschaften (großes Sichtfeld, geringere Abbildungsfehler).

Es werden Objektive zwischen 66 und 100 Millimeter Durchmesser geliefert. Sie führen von der Grösse her zu doppelten Perspektiven, die oft eine qualitativ hochstehende Apochromat Optik haben, die für ein normales Fernglas zu schwerfällig wäre. Dachkantferngläser haben in der Regel eine interne Fokussierung mit synchroner Verlagerung einer Objektivgruppe in den beiden Lichtstrahlen. Für die Einstellung auf die oft leicht unterschiedlichen Brechkräfte des rechten und rechten Auge ist ein Dioptrieausgleich erforderlich, der durch Verdrehen eines der beiden Ferngläser (selten auch beider), vor allem bei hochwertigen Fernrohren, durch Verstellen eines Mittenantriebs erreicht werden kann.

Durch die oft gegummierte Anbindung zwischen Okular und Augen sollte das störende Nebenlicht so weit wie möglich entfernt bleiben. Das Fernglas muss in der Regel eine axiale und parallele ("zentrische") Ausgangspupille haben und einen bestimmten Mindestabstand zur Eingangspupille des Augen, d.h. die Irisöffnung hinter der Cornea, aufweisen. Alte und preisgünstige Gläser sind für Brillenträger oft nicht geeignet.

In der Regel ist der Sehspaß ohne Schutzbrille wegen der verbesserten Abgrenzung des Strahlenganges vom seitlichen Licht größer, sofern die entsprechende Sehschwäche am Fernrohr entsprechend korrigiert werden kann; eine größere Hornhautkrümmung (Astigmatismus) kann am Fernrohr nicht korrigiert werden. Zudem lassen sich eventuelle Differenzen zwischen den beiden Ösen in der Regel nur bis zu 3-5 dioptres einstellen und die vollständige Fokussierung des Binokulars für beide Ösen ist in der Regel nur bis etwa 3-8 dioptres möglich.

Bei manchen Herstellern wird angeboten, den so genannten Nachlaufweg (den für die normale Sicht über unendlich einstellbaren Bereich) auf Kosten der Nahverstellung durch Nacharbeiten im Herstellerwerk zu reduzieren. Manche Anbieter von Ferngläsern mit Bildstabilisierung können auch Handstöße auffangen. Beim Digitalfernglas setzen zwei Sensorik hinter einem konventionellen Objektiv das Abbild in ein digitales elektrisches Signal um.

Fernglas auf Abbildungen vor 1900 waren überwiegend Theaterbrillen, d.h. Apparate nach dem Galileo-Teleskopprinzip. Folgende Prismengläser wurden zunächst nahezu ausschließlich als Monokulargläser hergestellt, zum Beispiel von der Fa. M. Hensoldt & Söhne aus Wetzlar. Spätestens zwischen 1980 und 1990 war es gängige Praxis, dass billige Fernrohre zwei orangefarbene Filter lieferten, die an der Okularseite mit den Kunststoff-Schutzkappen für Linsen und Augenteile befestigt werden konnten, die in der Regel aus lackierter Pappe bestanden und in der Regel hart waren.

Ein langovaler Doppelverschluss, der sich über beide Augenteile erstreckt und mit zwei Steckschlitzen an den Tragegurt geschraubt ist, kann Ferngläser, die beim Aufstehen oder Gehen an der Vorderseite der Truhe hängen, vor dem Eindringen von Schmutz von oben beschützen und lässt sich beim Aufnehmen der Kamera mit der zweiten Hand schnell entfernen.

Rund 8 Mio. neue Feldstecher werden jedes Jahr auf dem Markt angeboten. 5 ] Feldstecher namhafter Hersteller zählen zu den hochwertigen und potentiell langlebigen Konsumgütern. Häufig werden sie vom Käufer auch dann beibehalten, wenn er ein Neuglas kauft, was den Objektiven einen Sammelwert und eine bestimmte Wertstabilität gibt. Das heute aus zwei bis fünf Objektiven bestehende Ziel, das heute aus drei bis sechs Objektiven bestehende Sucherokular.

Vergrößerung und Objektiv-Durchmesser sind bei fast allen Objektiven verfügbar (hier: 7×50). "Meter pro 1000 m" "Fuß pro 1000 Yard" (hier: 372 ft. bei 1000 yds. entsprechen 124 Meter pro 1000 Meter oder 7,1°). Das Wichtigste und meist auch auf Eigenschaften von Fernglasen geschrieben sind die Vergrösserungszahl und der Durchmesser des Objektivs.

Die Markierung 10×50 zum Beispiel besagt, dass es eine 10-fache Vergrösserung und einen Objektiv-Durchmesser von 50 Millimetern gibt. Bei einer 10-fachen Vergrösserung wirkt das Motiv zehnmal grösser als mit dem bloßen Augen. Durch den Linsendurchmesser wird die Lichtabsorption durch das Fernrohr festgelegt und ist daher für die Helligkeit des Bildes mitentscheidend.

Einige Fernglas-Hersteller tendieren dazu, bewährte Eigenschaften zu nutzen (z.B. 8×32, 10×50), auch wenn der Linsendurchmesser im einzelnen Fall einige mm kleiner ist. Die Vergrösserung des sichtbaren Bildes ist ebenfalls nicht so deutlich definiert: Zum einen schwanken die Abbildungsmaßstäbe zwischen den einzelnen Gläsern leicht um die vorgegebenen Größen, zum anderen ändert die Verzerrung die Vergrößerung in dem Maße, dass die für ein Fernglas typ.

Ferngläser der herkömmlichen Porrokonstruktion haben letztlich den objektiven Effekt, dass die Vergrösserung etwas niedriger ist als ein Dachkantenfernglas mit gleicher Vergrösserung und kleinerem Objektiventfernung, was in der Umgebung besonders auffällt. Dieser so genannte Liliputaner Effekt ist das Ergebnis einer anderen Wahrnehmungs- oder Gehirnberechnung des stärkeren Stereobildes und wird bei monokularer Betrachtung weggelassen.

Der Strahl, der vertikal durch die Linse in das Fernrohr fällt, hat den effektiven Querschnitt der entsprechenden Linse. Meistens werden diese Öffnungen verwendet, um Aberrationen im Kantenbereich zu unterdrücken. Die Quotienten aus effektivem Objektivausschnitt und Abbildungsmaßstab (z.B. 50 mm/10 = 5 mm) bestimmen den Strahlendurchmesser, der das Sucherokular durchschlägt.

Es ist das Abbild der Eingangspupille und ist unmittelbar der Linsengröße nachempfunden. Werden die Ferngläser in einem bestimmten Augenabstand gehalten, ist die Ausgangspupille als leuchtender Leuchtkreis "schwebend" vor dem Objektiv sichtbar. Die Augenpupille hat eine Pupillenweite von 2 bis 3 Millimetern bei Tageslicht und etwa 6 Millimetern bei Dämmerung (maximal 7 bis 8 Millimeter, im höheren Alter oft nur bis etwa 5 Millimeter), so dass die Austrittspupillengröße des Binokulars entweder 2 bis 3 Millimeter oder etwa das Doppelte beträgt.

Bei der grösseren Ausgangspupille sind weitaus mehr Feldstecher im Einsatz als bei den kleineren. Eine Verdoppelung der Ausgangspupille führt dazu, dass das Fernrohr zumindest das Zweifache des Gewichts hat, das bei Tageswanderungen ohne nennenswerten Zusatznutzen getragen wird. Eine zu große Ausgangspupille ist nur dann von großem Wert, wenn das Fernrohr nicht still vor die Nase gehalten werden kann (z.B. auf einem schwingenden Schiff).

Als Universalfernglas (ohne bildstabilisierenden Zusatz), das auch in der Abenddämmerung und in hellen Nachtstunden eingesetzt werden kann (Sternenbeobachtung), wird eine 6- bis 9-fache Vergrösserung und ein maximaler Linsendurchmesser von 44 Millimetern (9 bis 12x und max. 60 Millimeter für starke Personen des jugendlichen und mittleren Alters) vorgeschlagen. Zur Charakterisierung der Tauglichkeit eines Binokulars bei schwacher Lichtstärke werden zwei weitere Merkmale verwendet:

Der prozentuale Wert ist bei verschiedenen Lichtwellenlängen verschieden, weshalb das Fernglas je nach Herstellungsverfahren auch einen etwas anderen Farbverlauf als die natürliche Farbe haben kann. Hochwertige Feldstecher erzielen Übertragungswerte von über 90 Prozent in dem Bereich um 600-700 nm und zwischen 80 und 90 % um 450-600 nm. Bei älteren Ferngläsern bis etwa zur Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert betrug die maximale Durchlässigkeit aufgrund mangelnder Beschichtung etwa 70 % und zeigte damit ein etwas dunklereres Erscheinungsbild als bei heutigen Ferngläsern.

Der tatsächliche Sichtbereich wird entweder in Grad (°) oder als Feldweite in 1000 Meter Abstand wiedergegeben. Der Wert für den Winkel von ca. 17,5 Meter in 1000 Meter Abstand. Berechnung für 6 Blickwinkel: tan 3 1000 x 1000 Meter = 0,0524 x 1000 Meter = 52,4 Meter; das Blickfeld auf 1000 Meter ist etwa 105 Meter weit (2 x 52,4 Meter).

Bei einem Fernglas verringert sich das tatsächliche Gesichtsfeld mit steigender Vergrösserung und liegt zwischen ca. 3 (ca. 50 Meter pro 1000 Meter, typischerweise bei 18 bis 20facher Vergrösserung) und ca. 9 Grad (ca. 160 Meter pro 1000 Meter, typischerweise bei 6 bis 7facher Vergrösserung). Der Bildausschnitt kann nicht unbegrenzt vergrößert werden, die Bildfehler am Bildrand und die Dimensionen der Okulare und Linsen geben eine sinnvolle Abgrenzung vor.

Bei einem Fernglas mit einem größeren Sichtfeld werden die Kanten oft verschwommen und verdreht dargestellt. Diese Sichtfeldgrößen sind vorteilhaft, wenn sich das zu betrachtende Motiv rasch über die Blickrichtung hinweg verschiebt (Sport, Jagd) oder wenn das zu betrachtende Sichtfeld groß ist (Theaterbühnen). Selbst bei so genannten Brillengläsern können die Träger in der Regel nicht das ganze Sichtfeld ausnutzen, das ohne Brillen sichtbar ist.

Unter dem scheinbaren Sichtfeld (auch Blickwinkel genannt) versteht man den Winkeldurchmesser des Sichtfeldes, der durch die vom Beobachter beim Blick durch das Sucherokular wahrgenommene Blende begrenzt wird. Sie ist das Ergebnis aus echtem Gesichtsfeld und Vergrösserungsfaktor. Das Sichtfeld beträgt bei 6° reellem Sichtfeld und 10-facher Vergrösserung ca. 60°.

In der neueren Fassung (ISO 14132-1:2002) ist eine geänderte (wieder trigonometrische) Rechnung erforderlich, die zu einem in der Regel um 2-4° verkleinerten Sichtfeld führen kann; aus diesem Grunde können die älteren und neueren Daten für das selbe Fernrohr abweichen, und bei Vergleichen zwischen unterschiedlichen Fernglasherstellern muss die Berechnungsbasis berücksichtigt werden. Ist das Sichtfeld zu klein, erhält der Betrachter zwar einen "Tunnelblick" oder "Schlüssellochblick", aber die Begrenzung, unterhalb derer dieser Abdruck erzeugt wird, ist in der Regel zwischen 55° und 60°C.

Augen muscheln mit einem Sichtfeld von über 60° Weitwinkelokularen. Der Tiefenschärfenbereich ist in erster Line von der Vergrößerung des Felds abhängig. Zweitens ist die Objektdistanz von großer Bedeutung: Bei einer Distanz von 2 Metern ergibt sich eine etwa 10 cm große Tiefenschärfe mit einem 7- bis 8-fach vergrößerndem Binokular, bei einer Distanz von 10 Metern etwa 1 Meter und von etwa 25 Metern bis zur Unendlichkeit ist alles relativ scharfsinnig (auf diesem Prinzip basieren die Ferngläser mit festem Fokus).

Allerdings ist die Tiefenschärfe bei Jugendlichen mit hoher Aufnahmekapazität der Sehschärfe besser als bei Älteren, da sie, meistens unbewußt, die Augenlinsenform etwas anpaßt. Zum Beispiel die Austrittsöffnung des Fernrohres oder die Augapfel (je nachdem, welcher Diameter kleiner ist) spielen eine wichtige Rolle, denn eine geringere wirksame Apertur, vergleichbar mit der einer Kamera, vergrößert die Bautiefe.

Die Pupille kann sich bei Binokularen mit "Tunnelblick" auch tagsüber etwas zu weit aufklappen, was die Tiefenschärfe reduzieren und Blendungseffekte verursachen kann. Jede Optik und damit jedes Binokular hat physikalische Bildfehler, die sich nicht beseitigen lassen, sondern nur durch die Reihenschaltung mehrerer Objektive aus verschiedenen Glasarten reduzieren lassen.

Schon seit geraumer Zeit sind Feldstecher mit einer dritten oder gar vierten Lichtfarbe (Apochromat) mit gleicher Brenndauer auf dem Weltmarkt. Der Vergrösserungsfaktor erhöht sich also um einige Prozent zum Randbereich hin. Bei Fotoobjektiven und fotografischen Bildern ist eine Kissenverzeichnung in der Regel nicht erwünscht, doch viele Ferngläserhersteller gestalten ihr Fernglas bewusst so, dass das Abbild beim Verschwenken des Objektivs stabil und stabil erscheint, was bei einem großen Sichtfeld besonders wichtig ist.

Wenn es keine oder nur geringe Verzerrungen gibt, bleibt die Linie gerade, aber für einen Betrachter, der sein Fernrohr dreht, erweckt dies oft den Anschein, dass er sich vor bauchigen Spiegelflächen bewegt, was manchmal als unerfreulich wahrgenommen wird. Wenn man mit seinem Feldstecher oft an Stellen mit langer gerader Struktur (Städte, Wälder) schaut, kann man eine verzerrungsarme Brille bevorzugen, so als ob der Globus-Effekt nicht als stört erachtet wird.

Die japanischen Models werden oft mit vergleichsweise geringen Verzerrungen produziert und als "verzerrungsfrei" bezeichnet (z.B. Nikon High Grade und Action Serie, Pentax 8x32 DCF SP, Kowa Genesis 33). Als Prismengläser werden oft die Kronengläser BK 7 (Bor-Kronenglas) und BaK 4 (Barium-Kronenglas) verwendet, außerdem ermöglichen die Glasprismen SK 15 BaK 4 eine gute Detailgenauigkeit und ein brillantes und farbechtes Erscheinungsbild.

Abhängig vom Verwendungszweck des Fernglases werden jedoch verschiedene Beschichtungen vorgezogen, wie z.B. die für die Beobachtung in der Dämmerung wichtige maximale Durchlässigkeit im Bereich von 500-540 ns. Abhängig von der Beschichtung kann der Bildcharakter des Fernglases bei normaler Sonneneinstrahlung entweder "wärmer" oder "kälter" und entweder kontraststärker oder kontrastarmer sein.

Verschiedene Designs haben Einfluss auf die Fernglasform und -grösse sowie die optischen Gesamteigenschaften. Ein äußeres Kennzeichen des Porro-Prisma-Fernglases ist das weite und schmale Design mit zumeist weit voneinander entfernten Linsen, das das Stereosehen aufwertet. Die Linsen sind bei kleinen Linsendurchmessern (meist bis zu 21 Millimeter Durchmesser) teilweise nach innen verstellt (invertiertes Porroprisma-Design).

Theatis 3,5x15, mit 11° echtem Sichtfeld und Nahbereich bis 50 cm!); das aus 2 Linsen bestehende Möller-Prismensystem hat einen hohen Transmissionswert und bietet nah aneinander gereihte Linsen; es wurde früher von den J. D. Möller Optische Werke Wedel verwendet. Das entsprechende Fernglas sieht außen wie ein Porroprismenfernglas aus. Auch bei größeren Ferngläsern ist die Fokussierung im Nahbereich einfacher zu erreichen; kein Liliputaner-Effekt (d.h. anscheinend niedrigere Vergrößerungen, besonders im Nahbereich); interne Fokussierung sorgt für gute Wasser- und Staubdichtheit (auch bei komplexen Porro-Ferngläsern möglich, aber oft zu steifer Einstellung); geringes Eigengewicht und geringe Abmaße und damit gelegentlich auch mehr Standfestigkeit; besser für kleine Zeiger geeignet.

In der Regel werden die Stärken des Porroprismenfernglases erwähnt: In der Niedrigpreisklasse sind Lichtstärke und Abbildungsqualität nahezu immer besser; bessere räumliche Bildwiedergabe über einen Mittelbereich von 10 bis 100 Metern; im Grunde kann ein größerer Sichtbereich erreicht werden (dieser muss aber für die uneingeschränkte Eignung für eine Brille wieder verkleinert werden); das Objektiv kann in angehobener Position auf den Objektivträger gestellt und schnell zu den Brillengläsern geführt werden; Menschen mit großen Zeigern fühlen sich leichter zu bedienen.

Die generellen und unterschiedlichen Vor- und Nachteile bei Herstell- und Herstellungskosten sind die Ursache dafür, dass die meisten Produzenten auch heute noch nach dem Porro- sowie nach dem Dachprismenprinzip ein Fernglas bieten und die entsprechenden Abnehmer haben. Untergrenze ist der minimale Abstand (Nahgrenze, Nahaufnahmepunkt, Nahfokus), die Obergrenze ist unendlich, wodurch in der Regel ein bestimmter Nachlauf von ca. 3 bis 7 dpt. zur Verfügung steht, so dass auch (mäßig) kurzsichtigere Personen noch fokussieren können.

Bei hohen Vergrößerungen ist oft ein größerer Minimalabstand erforderlich, aber auch das Design des Gerätes, die Berechnung und Konfiguration der Linse und die Art des eingesetzten Glases sind maßgebend. Die Mindestentfernung für ältere Ferngläser und auch heute noch für viele Porroprismenferngläser ist 3 bis 10 Meter. Bei Dachrandgläsern liegen die angebotenen Nahaufnahmen jetzt oft zwischen 1,5 und 2,5 Metern, manchmal auch bis zu 1 Meter (Vixen: Atrek, Pro - und Foresta-Serie, verschiedene Fujifilm-Objektive), aber die Beobachtung bei weniger als etwa 2 Metern ist erschöpfend und mühsam, da die Pupillen nach drinnen "schielend" ausgerichtet werden müssen; außerdem muss das Fernrohr auch etwas schmaler eingestellt werden.

Lediglich ein Fernglas mit auf dem Kopf stehenden Prismen (Pentax Papilio) erlaubt eine entspannte Sicht bis zu einer Entfernung von ca. 50 cm, was z.B. eine erweiterte Insektenbeobachtung erlaubt. Außerdem sind Feldstecher ohne Abstandsverstellung auf dem Weltmarkt erhältlich. Oft werden sie mit Bezeichnungen wie Fixfokus, Permafokus oder Auto-Fokus in Verbindung gebracht (nicht zu verwechseln mit der automatischen Scharfeinstellung, wie sie z.B. bei Kameras vorkommt).

Nur eine doppelseitige Dioptrienverstellung an den Ösen ist gegeben, die bei preiswerteren Feldstecher ausbleibt. Ein Fernglas für maritime Anwendungen ("nautische Brille") hat oft einen festen Fokus, da sich die zu betrachtenden Gegenstände meist in größerem Abstand befinden. Nachteilig ist die verhältnismäßig geringe Vergrösserung (4 (selten) bis 7x), die sich aus der erforderlichen grösseren Tiefenschärfe errechnet.

Einige Hersteller bieten auch ein Fernglas mit veränderlicher Vergrösserung an. Fernglas mit zwei festen Einstellungen, die in der Regel von 7x bis 12x, von 8x bis 12x oder von 10x bis 15x umschaltbar sind. In der ersten Klasse gibt es sehr verschiedene Prismenferngläser; sie werden in allen Gewichts- und damit Lichtstärkenklassen von 180 Gramm (z.B. Eschenbach vector 5-15x21) bis über 1000 Gramm (z.B. Nikon Action 10-20×50CF) angeboten.

Im Vergleich zu einem Fernglas mit fixer Vergrösserung haben ein Fernglas mit Zoom-Vergrösserung mehr Objektive und damit - vor allem bei preisgünstigen Ausführungen - sowohl grössere Helligkeitsverluste als auch störender Farbsaum. Außerdem sind durch die längere Bauform des Okulares das Sehfeld und die Naheinstellung auch bei geringster Vergrösserung in der Regel wesentlich geringer als bei Objektiven mit fixerVergrösserung.

Außerdem wird das Schütteln ohne Stativ bei ca. 12-facher Vergrösserung erheblich gestört. In der Regel wird die Vergrösserung durch einen Stellhebel eingestellt, der die Objektivgruppen in beiden Optiken über die oben genannte Kupplung und eine Schnecke bewegt. Man kann nur bis zu einer etwa 7- bis 12-fachen Vergrösserung ohne zu schütteln sehen und auch dies in der Regel nur in Ruhestellung, zum Beispiel nicht unter körperlicher Anstrengung (z.B. bei einer Bergwanderung) oder auf einem Boot.

Die Hersteller Canon (Modelle mit IS in der Bezeichnung), Nikon (StabilEyes-Modelle) und Fujinon mit schaltbarer elektrischer Bildstabilisation bieten ein Fernglas an, das Verwacklungen der Kamera erheblich reduzieren kann und dessen Funktionsweise von bild-stabilisierten Kameralinsen, insbesondere im Freihandbetrieb, bekannt ist. Nachteile sind unter anderem der Stromverbrauch, ein höheres Fassungsvermögen, ein höheres Eigengewicht, ein größerer Abstand zum Gegenstand (oft 3,5-6 m) und ein kleineres Sichtfeld als üblich.

Mit oder ohne leere Akkus arbeiten sie wie ein normales Feldstecher. Mit dem 20×60S (S als Funktion zur Bildstabilisierung) stellt Carl Zeiss ein Feldstecher zur Verfügung, bei dem das Motiv durch ein kardanisches, vibrationsgedämpftes Prismasystem lediglich maschinell stabilisiert wird. Bei manchen Systemen ist das Abbild beim Kippen des Glases stabil, bei anderen lassen sich bewegte Gegenstände besser verfolgen und Schütteln und Taumeln besser kompensieren, so dass vor allem bei hohen Vergrößerungen (20x) die feinsten Einzelheiten ersichtlich sind.

Außerdem gibt es Feldstecher mit kreiselgestützter, reiner mechanischer Bildstabilisation (Fujinon, Fraser-Volpe), die zum Teil auch mit Nachtsichtmöglichkeit erhältlich sind. Beim Fernglaskauf wird die Ausgangspupille, die nicht grösser sein muss als die Pupille des Auges, oft nicht berücksichtigt, sondern ihre essentielle Grösse. Diejenigen, die tagsüber wie gewohnt ein Feldstecher benutzen, kommen mit einem deutlich leichten und weniger umfangreichen Gerät aus; sie müssen kein 6×30 (oder 8×30) Objektiv am Nacken tragen, das vom Militärstandard zum allgemeinen Maßstab mutiert ist.

Das Unternehmen Zeiss, Oberkochen, führte im April 1969 ein 8×20 (Austrittspupille 2,5 mm) großes Feldstecher mit einem Gewicht von etwas mehr als 100 Gramm ein. Heutzutage haben solche Kompaktferngläser auch einen Zentralantrieb, sind etwas schwerere und im zusammengeklappten Zustand auch etwas weit. Eine Ausnahme bildet auch die Anwendung eines sehr stark vergrößerten Gläsers, z.B. bei der Wildtierbeobachtung.

Es ist zweckmäßig, ein Dreibeinstativ zu verwenden, mit dem man über die 12-fache Vergrösserung (Monokular bei sehr hohem Wert) hinausgeht. Starke Vergrösserung ermöglicht eine verbesserte Detailerkennung von kleinen, weit entfernten Objekten, kauft diese aber mit grösserer Unruhe im Bild, einem kleinerem Sichtfeld, einer tieferen Tiefenschärfe und einer niedrigeren Lichtintensität oder einem höheren Eigengewicht.

Die Nachteile einer 6- oder 7-fachen Vergrösserung gegenüber einer 10-fachen Vergrösserung sind angesichts der gehandelten Vorzüge oft erträglich: Eine 6-fache Vergrösserung bewirkt, dass ein 100 Meter weiter entfernte Vögel so gross erscheinen, als ob sie noch etwa 15 Meter weiter sähe.

Brillenträgerinnen müssen auf Brillengläser achten, wenn sie ihre Brillen nicht bei jeder Betrachtung ablegen wollen (was jedoch durch den Einsatz eines Bandes vereinfacht wird). Bei Ferngläsern mit oder ohne Schutzbrille wird vor dem Erwerb ein gründlicher Versuch empfohlen, ob alle Einstellmöglichkeiten (Dioptrieneinstellung, Okular- oder Okulareinstellung, Unendlich- und Nahbereichseinstellung beim Fokussieren, Übersicht über das gesamte Sehfeld) mit oder ohne Schutzbrille ausreichen.

Bei der Anschaffung eines Feldstecher sollte nicht nur der Verwendungszweck, sondern auch die eigene Lebenssituation bedacht werden: Eine leichte Frau kann mit einem zu geringen Gewicht belastet werden, das eine starke Frau als zu niedrig erachtet, weil sie zu unscharfen Gegenständen neigt. Außerdem sollte die Größe und Funktionsfähigkeit des Binokulars der Größe der Hand entsprechen. Wem die Bildqualität und der lange Gebrauch nicht wichtig sind, sondern nur reden wollen, der sollte sich ein günstiges Binokular kaufen, eventuell auch mit veränderlicher Vergrösserung.

Auch ein Fernglas mit Zoomvergrößerung ist für diese große Anzahl von Anwendern auf der ganzen Welt erhältlich. Zoomobjektive werden in allen Gewichts- und Preiskategorien geboten, sind aber besonders im Kompakt- und Sub-Kompaktbereich von 180 bis 310 Gramm sinnvoll (z.B. Eschenbach vector 5-15×21, Pentax 8-16×21 und Nikon Travelite 8-24×25 CF).

Aus gestalterischen Gründen können bei Ferngläsern mit veränderlicher Vergrösserung nie die optischen Leistungen guter Objektive mit einem festen Vergrösserungsfaktor erreicht werden: So werden z.B. die Grösse des Sichtfeldes, die Nahschärfe und der Sichtkomfort bei höchsten Vergrösserungen immer reduziert (teilweise sehr kleine Austrittspupille von nur 1 mm). Kompakte Feldstecher, auch Taschenfernglas oder Taschenfernglas oder Taschenfernglas oder Taschenfernglas für die Handtasche oder sogar Hemdentasche bezeichnet, werden in teils hochwertiger Optik mit den charakteristischen Werten 6×18 bis 10×25 hergestellt (Leica, Zeiss, Swarovski, DDoptics, Nikon, Pentax etc.).

Gewöhnlich wiegt es zwischen 180 und 300 g und ist das einzige Fernglas, das Sie "immer bei sich haben" können. Sie sind jedoch in der Abenddämmerung nicht geeignet und haben ein etwas begrenztes Sichtfeld. Für viele Menschen ist es aufgrund der geringen Größe schwierig, sie frei von Erschütterungen zu erhalten, weshalb eine relativ geringe Vergrösserung von 6× bis 8× von Vorteil ist.

Bei kompakten Ferngläsern für Theater-, Kirch- oder Museumsbesuche wird eine maximale Vergrösserung von 5x (z.B. Nikon 5×15DCF Titan) empfehlen. Prinzipiell können sowohl Dachkantprismenlinsen als auch Porroprismenlinsen eingesetzt werden, die zwar etwas schwerere und im nahen Bereich in der Regel ungeeignete Linsen sind, sich aber durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis in Bezug auf die optische Abbildungsgütezeichnen.

Am Hosengürtel können noch bis zu ca. 500 Gramm Fernglas getragen werden, für die einige Anbieter passende Gurttaschen bereitstellen. Aufgrund der erforderlichen Optikkompromisse haben viele namhafte Anbieter jedoch keine Zoomobjektive, sondern maximal Dachrandobjektive mit einem Schaltmechanismus für zwei Vergrösserungen (Leica, Leupold) im Angebot. Diese Vergrößerungsflexibilität geht immer auf Kosten der maximalen Abbildungsleistung, mit Einschränkung in Feldgröße und Nahaufnahme; das Objektiv ist auch schwerer als ein Objektiv mit der höchsten festen Vergrösserung.

Schaltbare Objektive haben neben dem Nutzen der unterschiedlichen Vergrößerungen auch einige konstruktive Mängel. Jagdbrillen sind auch in Verbindung mit akkubetriebenen Laserentfernungsmessern (für 10 bis 1200 Meter Distanz mit zusätzlichen ballistischen Informationen) erhältlich. Verschiedene Hersteller von hochwertigen Ferngläsern (Kowa, Pentax, Swarovski etc.) bieten als Mindestabstand zum Gegenstand einen Wert bis ca. 1,5 Meter an, wodurch die ergonomische Gestaltung im einzelnen geprüft werden sollte, da der linke und rechte Strahlenweg deutlich voneinander abweichende Darstellungen an die Optik aussenden.

Wenn Sie oft einen Rundumblick über die Umgebung wünschen, sollten Sie auf ein großes Sichtfeld und ein gleichmäßiges Panoramabild achten. Zur Vermeidung eines "rollenden" Globus-Effekts beim Pendeln sollte ein Feldstecher mit entsprechender Kissenverzerrung ausgewählt werden. Weil diese Charakteristik jedoch in der Regel nicht im Detail im Werbemittel erklärt wird, ist eine fachliche Beratung oder das Einholen von Prüfberichten empfehlenswert.

Bei Ferngläsern mit einem großen Sichtfeld kommt es zu Aberrationen an den Rändern, die bei Geräten der Spitzenklasse jedoch deutlich geringer sind. Heute werden gut ausgebildete Dachkantprismenferngläser mit 7facher Vergrösserung für Sichtweiten von max. ca. 150 Meter pro 1000 Meter, bei 8facher Vergrösserung bis ca. 140 Meter, bei 10facher Vergrösserung bis ca. 120 Meter und bei 12facher Vergrösserung bis ca. 100 Meter offeriert.

Grössere Reichweiten sind sehr rar, z.B. der XtraWide 4×30 mit 300 Metern pro 1000 Meter (Fixfokus, nicht für Brillenträger geeignet), oder der VII 7×35 mit 163 Metern pro 1000 Meter. Auch viele Brillen mit einem großen Gesichtsfeld haben ein " beruhigendes " Erscheinungsbild (siehe folgender Abschnitt).

Am besten ist es, ein gleichmäßiges und konstantes Abbild ohne Dreibeinstativ bei einer bis zu 7-fachen Vergrösserung zu erzielen. Dadurch ergibt sich auch ein großes Sichtfeld und eine beeindruckende Schärfentiefe. Bei Ferngläsern mit kleinen Linsengrößen bis zu 21 Millimetern bietet sie aufgrund ihrer niedrigen Vergrösserung tagsüber noch ein ausreichend helles Abbild, bei gelegentlicher Dämmerung sollten sie mindestens 35 Millimeter und bei professioneller Dämmerung oder Nacht mindestens 42 Millimeter sein.

Bei kleinen Menschen sollte das Feldstecher ca. 250-400 Gramm und bei mittleren Menschen ca. 400-600 Gramm schwer sein, um auf der einen Seite noch in der Handfläche zu bleiben und auf der anderen Seite nicht zu ermüden. Allerdings sind diese Vergrößerungs- und Gewichtsvorgaben bei Ferngläsern recht rar (Pentax Papilio 6,5×21 mit 290 Gramm, Pentax Foresta 6×32 DCF mit 450 Gramm, Leupold Katmai 6×32 mit 515 Gramm, Steiner Navigator 7×30 mit 520 Gramm (Marineglas mit festem Fokus)).

Wichtige Kriterien sind neben geringer Vergrösserung, grossem Sichtfeld und angepasster Masse vor allem eine hochwertige Korrekturoptik zur Streulichtreduzierung, eine Austrittsöffnung von mindestens 4 Millimetern und eine komfortable Handhabung. Für Marineferngläser (Ferngläser für maritime Anwendungen und im Wassersport) wird eine relativ niedrige Vergrösserung mit einer grossen Austrittsöffnung (7×30 bis 7×50) empfohlen, die das Beobachten auf schwankenden Oberflächen ermöglicht und das Objektiv gleichzeitig für den Einsatz in der Dämmerung bis zur Nacht geeignet macht.

Oft werden besonders wasserdichte Ferngläser mit Porroprismen eingesetzt, einige mit einem zusätzlichen (batteriebetriebenen) Kompaß und einer Linienskala zur leichten Entfernungs- oder Größeneinschätzung (mit ungefähre Kenntnisse der anderen Größe). Schwimmende Tragegurte, die das Feldstecher im Notfall schweben lässt, sind praktischer. Die Ausgangspupille des ausgewählten Feldsteins sollte umso kleiner sein, je heller der Sternenhimmel ist.

Da es schwierig und anfällig für Unschärfen beim Betrachten im Außenbereich ist, kann es ratsam sein, ein Stativ zu verwenden. Hierfür gibt es auch besondere Fernglasständer oder Halterungen ("Binomount"), deren Technik der einer Schreibtischleuchte ähnelt. Auch ein bildstabilisiertes Fernglas bringt Erleichterungen.

Das oft kleine Sichtfeld ermöglicht kaum Sterneneinkäufe, d.h. die Suche nach Gegenständen über andere Gegenstände mit Hilfe einer Sternenkarte. Problematisch sind noch die Bildfehler, die in der Regel bei kostengünstigen Proben auftreten, wodurch die Stars nicht mehr punktuell ausfallen. Für größere Vergrösserungen ist immer ein Dreibeinstativ oder ein Feldstecher mit integrierter Bildstabilisation erforderlich.

An welcher Vergrösserung die bedeutungsvolle Begrenzung liegen kann, ist einzeln unterschiedlich; während einige Menschen noch ein verhältnismässig ruhigeres Abbild bis zu etwa 12-facher Vergrösserung erkennen können, ist die Begrenzung für andere bereits bei 6- bis 7-facher Vergrösserung. Die Zusatzgewichte der bildstabilisierten Bauelemente liegen je nach Typ zwischen 100 und 1000 g; sie werden aktuell im Vergrösserungsbereich von 8x (z.B. Canon 8×25 IS, 500 g) bis 20x (Zeiss 20×60 S, 1660 g) offeriert.

Das Ergebnis ist eine mit zunehmender Anzahl und Intensität von Kratzern durch falsches Objektivlicht, die den Eindruck des Bildes immer mehr stören, besonders beim Betrachten von Objekten in Richtung des Lichts oder über reflektierende Untergründe. Allerdings können Fehlanpassungen durch die (oft unbewusste) Position des Auges, vor allem bei jungen Betrachtern, kompensiert werden, was bei einem kurzen Test eines Gerätes in der Regel nicht mehr auffällt.

Wenn sie nicht rund ist oder einen grauen Rand hat, ist dies in der Regel ein Anzeichen für minderwertige Qualitäten. Manche Komponenten des Gläsers, in der Regel die sogenannten prismatischen Teile, sind dann unter Umständen nicht genügend bemessen und können zu Vignettierungen (Bildverschattung am Bildrand) kommen. Durch die sphärische Abweichung weisen fast alle Feldstecher ein leicht verschwommenes, verdrehtes Sternbild an den Rändern auf, das den praktischen Einsatz kaum mindert.

Die Neutralität der Farbe und die Beschichtung des Glases kann durch die Betrachtung von hellweißen Oberflächen abgeschätzt werden. Intensive orangerote oder goldfarbene Effektlacke, die oft in Billiggläsern zu finden sind und oft als "nachtaktiv" beworben werden, haben keinen sachlichen Vorteil und verringern die Durchlässigkeit oft auf unter 50%; sie weisen tagsüber einen grünen Farbton auf und sind in der Abenddämmerung aufgrund der geringen Durchlässigkeit schwach.

In der Vergangenheit haben heutige Produzenten und Zulieferer aus der optischen Industrie oder der Schmuckkristallbearbeitung das Fernglas selbst entwickelt und fertigen es auch heute noch. Nahezu alle Lieferanten verkaufen Fernglas und andere Waren. Funktionsweise, Einsatz und Fertigung von Fernglas, Teleskop und Zielfernrohr. In der ISBN 3-478-93215-7 Bernd Weisheit: Fernglas für die Astrotherapie.

Fernglas für die astronomische und naturkundliche Beobachtung.

Mehr zum Thema