Eulen Schweiz

Owls Schweiz

Eulen und Eulen Geister der Nacht. Die Eulen waren schon immer symbolische Vögel für den Menschen. Die Uhu als Raubtier des Igels in der Schweiz. Der Beitrag zur Erhaltung dieser Arten und zum Schutz der Biodiversität in der Schweiz. Bemerkenswert an Eulen ist ihr stiller Flug.

Kreischeule

In der oberen Linie ist dargestellt, zu welchen Zeiten die Spezies in der Schweiz regelmäßig zu finden ist (blau=Winter, grau=Rest des Jahres). In der mittleren Reihe wird angezeigt, wann die Arten ihre typische Wanderzeit haben. In der unteren Linie wird der Zeitpunkt angegeben, in dem die Spezies normalerweise schlüpft. Artenname Englisch Artenname Französisch Artenname Italienisch.

Artenname rr. Artennamensspanne.

Eulenarchiv

Der Schleiereule ist leicht an dem schneeweißen, ebenen Gesichtsgefieder zu sehen. Gemeinsam mit den für Eulen recht kleinen blauen Äuglein gibt dies der Schleiereule ihr typisches Ausehen. Schleiereulen sind unverwechselbare kulturelle Nachfolger, d.h. sie akzeptieren gern von Menschen gestaltete Bauwerke als Schlaf- und Nistplatz. Meistens als alle anderen Arten von Eulen leben sie in Dachbindern, Taubenhäusern, Ställen oder Kirchentürmen.

Der Schleiereule ist nächtlich, Tages- und Dämmerungsaktivitäten finden kaum statt. Ihr bevorzugtes Futter sind Mäuse, aber auch Singvögel, kleine Eulen und Echsen. Schleiereulen finden sich nahezu in ganz Europa (außer Skandinavien), Südasien, Australien, Afrika und Amerika. In Mitteleuropa ist die Bevölkerung heute rückläufig, da viele passende Brutplätze durch Renovierungen vernichtet werden.

Portrait der Langohr-Eule

Besonders beliebt sind fließende Wechsel zwischen Wäldern und Kulturlandschaften mit hellen Waldflächen, kargen Wiesen sowie Hecken- und Obstbaulandschaften im benachbarten Anbauland. Er brütet in den Waldrändern und in den Ackerwäldern und bejagt hauptsächlich Ackermäuse. Der Langohr-Eule ist eine der verbreitetsten Arten in der Schweiz. In den Wintermonaten findet man bis zu einem guten Drittel der Eulen am selben schlafenden Baum.

Im harten Sommer sucht der Langohr auch im geschützten Siedlungsgebiet nach schlafenden Bäumen. Langohr-Eulen haben im Winterschlaf gewöhnliche Bäume. Auffallend und namhaft an der Waldreule sind die großen, oft aufgerichteten Daunenohren. Die Eulen haben als einziger Vogel-Familie beide Blicke im Vordergrund wie der Mensch. Durch 14 Halswirbel und eine enorme Drehbarkeit derselben können Eulen ihren Körper um bis zu 270° verdrehen.

So können die Eulen auch hinter ihrem Rücken das Geschehen beobachten, ohne ihren eigenen Leib umdrehen zu müssen. Der Langohr-Eule nutzt sie für ihren Gesichtsausdruck. Der Nachbau der Eulen ist eng mit der Größe der Mauspopulation verbunden. Die Waldohr-Eule legte in gutem Mausjahr bereits Ende Feber 6-8 Eizellen, in Durchschnittsjahren erst ab der Hälfte des Monats 3-5 Eizellen.

Der Langohr-Eule ist eine ausgezeichnete Mörderin. Wie bei allen Arten von Eulen besteht ihr Rezept für den Erfolg in ihrem einmaligen Federkleid, das ein fast geräuschloses Fliegen ermöglicht. Die Langohr-Eule isst 90% der Ackermäuse. In der Vergangenheit waren die Übergangszonen zwischen den Wäldern und dem Ackerland sehr unterschiedlich. Helle Waldflächen, Büsche, Wiesen und Streuobstwiesen dazwischen sorgten für einen optimalen Lebensraum der Eule.

Heutzutage sind der dichter Hochwald und die stark genutzten Anbauflächen in der Regel rasiermesserscharf umgrenzt. Aber auch der Habitat der Sumpfohreule und vieler anderer Tier- und Pflanzenspezies ist verschwunden. Der Langohr-Eule fehlt ein halboffener Standort mit Weideflächen, Wäldern und Büschen. Leichte und strukturreiche Kulturlandschaften können zusammen wieder genügend große Habitate für Langohreulen und viele andere Tier- und Pflanzenspezies schaffen, wenn sie wenigstens 100-200m breit und einige hundertm lang sind.

In einigen Gebieten gibt es noch helle oder strukturreiche Anbauflächen. Beides kann der Langohr-Eule und vielen anderen Spezies zu neuen Lebensräumen verhilft.

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