Escrima Stöcke Waffengesetz

Eskrima Sticks Waffengesetz

Jo, wie du weißt, gibt es ein verschärftes Waffengesetz. Ich habe einmal mit einem Freund auf einem Feldweg namens Escrima geübt. Die Neuerungen im Waffenrecht im Überblick. Anstelle von Stahlstab nehmen Sie Rattan (Escrima). Da Sie mit Ihrem Besitz bereits einen Verstoß gegen das Waffengesetz begehen.

Waffenklassifizierung von Eskrima-Sticks - Waffengesetz

Die Feststellungsverfügung des BKA, die manchmal im Rahmen von escrima-Pfählen aufgerufen wird, hat Kubotans zum Thema. Kubotans sind meines Wissens etwa 13 cm lang, während escrimas etwa 66 cm lang sind. Das ist ein wesentlicher Vorteil in Bezug auf das Aussehen als Waffen. Wenn Sie im Netz nach dem Wort escrima suchen (dort mit c eingetragen, weshalb ich es übernommen habe), wird es bereits in der Übersicht des Ergebnisses der Suche nach Waffen, asiatischen Waffen oder Angriffswaffen erwähnt.

Es ist mir daher ziemlich deutlich, dass Eskrima-Sticks Objekte sind, "die ihrer Natur nach dazu dienen, die Fähigkeit des Menschen, sich selbst anzugreifen oder zu verteidigen, zu eliminieren oder zu verringern". Darum bestätige ich den Waffenstatus. Obwohl es einen Essay gibt, der escrima mit Kubotan in Bezug auf die Klassifizierung als Waffen gleichsetzt, finde ich dies angesichts des Größenunterschiedes nicht unbedingt glaubwürdig und ziemlich zielführend.

Was die " Lücke " in 42a und den legitimen Interessen des Sports betrifft, so schliesse ich mich den Prepostern nicht an.

Deutsches Waffengesetz und Asien-Kampfkunstwaffen

Nicht nur die rechtliche Fragestellung nach den Waffeneigenschaften von asiatischen Kampfsportarten und Nichtwaffen, wie sie von Mitgliedern der deutschen Kampfsportclubs in ihren Trainingskursen und bei Events täglich eingesetzt werden, wird ausführlich behandelt. Darüber hinaus werden ihr Verbotsstatus und andere gesetzliche Anforderungen für den Einsatz solcher Kampfmittel, vor allem in der Kampfjugendarbeit und bei öffentlichen Demonstrationen von Kampfkünsten, geklärt.

Es sind diejenigen, die unseren Kinder und jungen Menschen mit der gebührenden Sorgfalt sozial angemessene Wertvorstellungen übermitteln, die sie sonst nirgendwo erleben, zumal sich heute beide Eltern immer mehr der Erhaltung der wirtschaftlichen Existenzberechtigung der Familien widmen müssen. Solche Vereine benutzen auch Gewehre, ja! Sie steht natürlich hinter der Fähigkeit, potenziellen Angreifern wirksam zu entgegentreten - aber nicht in einem anderen Sinn als die staatlichen Strafverfolgungsbehörden oder die privaten Sicherheitsfirmen.

Erst in dieser Verteidigungshaltung und -form liegen die Legitimation von Kampfkunstvereinen und deren Handhabung von Rüstungsgütern, die auch ein freier Rechtsstaat in diesem Zusammenhang einräumen muss. Doch auch in diesem guten Umfeld gewöhnlicher Kampfkunstvereine besteht oft rechtliche Unsicherheit über die Anforderungen des Waffenrechts, was angesichts der komplizierten Thematik kein Zufall ist.

Oft wird z.B. die Überlegung angestellt, ob die Benutzung eines simplen Holzstockes, des sogenannten Bo, bei öffentlichen Kampfkunstdemonstrationen gegen das Waffenverbot ( 42 WaffG) verstößt und eine Straftat nach dem Waffengesetz darstellt. Die Kernfrage ist daher zunächst, welche Güter als Waffe im Sinn des Rüstungsgesetzes klassifiziert werden.

Die Beantwortung dieser Frage ist eine der größten Aufgaben des deutschen Waffengesetzes seit dem 1938 ergangen. In der Vergangenheit haben diese Waffensysteme ihren Ausgangspunkt in einem Umfeld von Waffenverbote für die asiatischen Landwirte und Ordensbrüder, so dass die heutige Kampfkunstwaffe auf landwirtschaftliche Gerätschaften und andere Nicht-Waffen zurückgeführt werden kann.

Die Einstufung von Objekten als Klassiker im Sinn des Waffenrechts ist daher möglicherweise schwer vorstellbar und dürfte auch der Hauptgrund dafür sein, dass die juristische Literatur in Deutschland das Sujet bisher gänzlich ignoriert hat. Welche Art von Bewaffnung eine ist, wird durch § 1 Abs. 2 WaffG festgelegt. Wir können uns in diesem Kontext vertrauensvoll auf seine Nr. 2 beschränken, die das Waffengesetz betrifft.

Dabei werden die beweglichen Objekte ihrerseits in zwei Kategorien eingeteilt, und zwar in solche, die speziell als solche gekennzeichnet sind, und solche, die keinen Waffenstatus haben und die das Recht in seinem Anhang explizit nennen muss, damit die Bestimmungen des Weapons Act überhaupt auf das Objekt Anwendung finden. Das Waffengesetz konzentriert sich daher im Kampfsport nur auf die Objekte, die als Kampfmittel dienen sollen.

Umgekehrt bedeutet ein Nicht-Waffenzweck des Gegenstands, dass das Waffengesetz auf ihn keine Gültigkeit hat. Wer einen Gehstock aus Wurzelholz herstellt, macht keine Waffen, denn der Sinn ist es, den Stab als Laufhilfe zu benutzen, auch wenn er zum Treten einlädt. Wer aber einen Stab der gleichen Art für eine bevorstehende Schlägerei anfertigte, auf der einen Seite mit Fingernägeln und auf der anderen Seite mit einer Handschlinge versehen, der hat eine eigene Pistole, denn der Sinn ist es, den Stab als Perkussionsinstrument zu benutzen.

Im Prinzip spielt es jedoch keine Rolle, ob ein Objekt als Waffen mehr oder weniger gut ist als eine Vergleichswaffe. Dies würde jedoch die Waffenklassifizierung nicht verändern. Auch in diesem Falle bleibt das geeignetere Bein eine Nichtwaffe, die als solche nicht dem Waffenrecht unterliegt; - der weniger passende Stab dagegen bleibt eine vollwertige Waffenwaffe, die den Vorschriften des Weapons Act unterliegt.

Dies alles geht auf den § 2 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. a) Waffengesetz zurück, der nur die tragenden Objekte unter das Waffengesetz setzt, die ihrer Natur nach dazu dienen, die Angriffs- oder Verteidigungsfähigkeit des Menschen zu eliminieren oder einzuschränken. Dazu gehören vor allem die so genannten Spreng- und Schubwaffen; ein in Anhang I, UA 2, Abs. 2, Nr. 2, Nr. 2 und Abs. 2, WafG definierter Ausdruck, der sich von anderen Objekten der Unternehmensgruppe nur dadurch deutlich abhebt, dass die direkte Nutzung der Muskelleistung durch Schlagen, Schieben, Stechen, Schlagen oder Werfen dem normalen Gebrauch inhärent ist.

Der Staffelstab ist also ein Staffelstab, der mindestens in der Regel den Vorschriften des Weapons Act unterworfen ist. Im Leitartikel zum Waffengesetz wird der Zweck von Schnitt- und Stichwaffen erläutert (Steindorf/Heinrich/Papsthart, Waffenrecht, Ausgabe 2009, § 1, Rdnr. 22 ): "Der Ausdruck umfasst also nur solche Objekte, die nach der Bauart ihrer ersten Herstellung oder späterer Änderung oder nach der vorherrschenden Auffassung des Verkehrs von Anfang an den Waffenbegriff im Sinne der Technik haben" (wie auch im Gesetzesentwurf der Allgemeinen Verwaltungsverordnung zum Waffengesetz (WaffVwVE; BR-Drs. 81/06 vom 27.01.2006; Quelle: BR), der in einigen Bundesstaaten anzuwenden ist).

Es gibt weder im Recht noch in der Literatur Hinweise darauf, dass die Eigenschaften der Waffe vom gegenwärtigen Einsatzzweck des Gegenstands in der betreffenden Lage abhängen können. Dieser vom Objekt abgetrennte Blick ist schon deshalb absurd, weil damit in der Gewalt eines Täters fast alle Objekte als Waffe im Sinn des Weapons Act bezeichnet würden, und das war offensichtlich nicht die Absicht des gesetzgebenden Organs, der genau hier unterscheiden wollte.

Die Situation ist anders mit dem Konzept der Waffen im Strafgesetzbuch. Für die Herstellung oder nachträgliche Änderung ist der Zweck oder Verwendungszweck im Rüstungsrecht maßgebend, wie er auch in der Konstruktion des jeweiligen Erzeugers zum Ausdruck kommt. Am Beispiel des Stabes mit Nagel und Schlaufe würde dies heißen, dass trotz der Intention des Autors, eine Pistole zu produzieren, diese Funktion fehlt, wenn dem Stab Nagel und Schlaufe mangeln.

Obwohl der Zweck der Waffen aufgrund der ständigen Intention des Produzenten gleich bleiben würde, würde er sich nicht durch das Design ausdrücken und das Objekt würde sich von außen in nichts vom Gehstock abheben. Ein solcher speziell angefertigter Stab, der mangels gewisser Eigenschaften nicht leicht als Waffen zu erkennen ist, würde also im Waffenrecht unauffällig bleiben.

Ein sogenannter Kuboter mit einer Körperlänge von ca. 13cm als Kurzstock aus Stahl oder Kunststoff war nach dem Waffengesetz zu bewerten und wird zur Verstärkung des Drucks in diversen Kampfkünsten verwendet. Zweifellos ist der Cubotan für den Gebrauch gegen Menschen gedacht und wäre daher als eine Art Kriegswaffe gedacht. Allerdings argumentiert das BKA zu Recht, dass nicht jedes Objekt, das als Waffen in Frage kommt, sofort als Stab- und Stichwaffe angesehen wird.

Das Objekt müsse nach dem Entwurf und Betrieb "von Anfang an als technische Waffe zu erkennen sein", so das Bundeskriminalamt. Aufgrund des BKA-Urteils unterliegt der Kuba als Nichtwaffe nicht den Vorschriften des Waffentat. Die Waffencharakteristik ist auch nicht zu betrachten, da sie sich von außen nicht von einem reisenden Stab abhebt, was damals geradezu traditionell von Mönchen beabsichtigt war, um ein existierendes Rüstungsverbot zu vermeiden (siehe Wikipedia).

Wie sein identischer Halbbruder, der sogenannte Hans, unterliegt der Bö nicht den Vorschriften des Waffenrechtes. Selbst wenn das Bökken dem Kontrahenten tödlich schaden kann, kann davon ausgegangen werden, dass der Kontrahent keine Waffen im Sinn des Weapons Act ist. Heute wird das Bökken vor allem als Übungsgerät für den Schwertstreit produziert und eingesetzt, so dass neben seiner eigentlichen Nutzung als Nachahmung auch die Gesamtansicht des Verkehrs als Sportausrüstung gegen das Gut als Waffen sprechen.

Vieles deutet jedoch darauf hin, dass der Toner in einem frühen Stadium als landwirtschaftliche Bewaffnung produziert wurde, was auch in Bezug auf die Waffeneigenschaften mit den Absichten des Herstellers der Moderne übereinstimmt. Aus diesem Grund ist der Toner als eine Art Kriegswaffe zu klassifizieren. Schwert mit Metallklingen, wie das Schwert von Catana, Wakizashi oder Samurai, wird in den meisten Faellen als eine Art Kriegswaffe eingestuft.

Zeigt das Design des Schwerts, dass der Waffenhersteller keine Absicht hatte, eine Waffe zu bauen, muss der Waffenstatus zurückgewiesen werden. Diesem Prinzip folgt auch die Wiener Waffenverordnung (vgl. BR-Drs. 81/06 vom 27.03.2006, S. 149; Quelle: BR). Somit werden die stumpfen Enden und der stumpfen Schnittpunkt zu einem unbewaffneten Zweck für sportliche Zwecke, zur Zollpflege oder als dekoratives Objekt.

Wäre der Waffenhersteller dagegen auf die Herstellung einer solchen Maschine bedacht gewesen, wäre es nahe liegend gewesen, Punkte und Schnittkanten in Bezug auf die Wirksamkeit der Maschine zu schleifen. Wenn die asiatischen Kampfkunstwaffen diese "entschärfenden" Forderungen in Bezug auf ihre Vorbilder, die ursprünglichen Waffen, erfuellen, sind sie keine Waffen, auf die das Waffengesetz keine Gültigkeit hat.

Die Sai-Gabel, die dem alten Trident gleicht und über 50cm lang werden kann, hat Waffencharakter, da ein sonst schlüssiger Zweck nicht erkennbar ist. Nunchakus - das sind zwei gleich lange Schlägel, die mit einer Kette aus Metall oder einer Reißleine miteinander in Verbindung stehen, Waffencharakter haben und in Deutschland als Chokewood für alle Arten der Handhabung untersagt sind (siehe 2 Abs. 3 in Verbindung Anhang 2, 1.1, Ziffer 1.3. 8 WaffG).

Die Zuwiderhandlung ist ahndbar ("§ 52 Abs. 3 Nr.1 WaffG"). Nach dem Verbotstext müssen sie entsprechend ihrer Art und Behandlung so gestaltet sein, dass sie die menschliche Gesundheit durch Drosselung gefährden. Ähnlich wie ein verbotener Töter hätte dies auch das Potenzial, diese Waffe zu verbieten. Der geschichtliche Zweck des Nunchakus konnte wegen seiner strukturellen Nachbarschaft zum Dreschstock, einem Ackergerät, hervorragend diskutiert werden.

Das Gespräch ist jedoch nichtig, da der Parlamentarier Nunchakus explizit als unzulässige Waffe bezeichnet und anerkennt. Um so unbegreiflicher war es, dass die Welt des deutschen Waffenrechts 2004 fast aus dem Nichts eine BKA-Entscheidung erhielt (BAnz. Nr. 35, S. 3041 vom 20.02.2004, Quelle: BKA), die auch weiche Nunchakus unter die Prohibitionsnorm einordnete.

Nach dem Gesetzestext ist es gerade in der Natur des Rechts, dass eine entscheidende Bedingung für Waffen auf der einen Seite und auch für das Verbot auf der anderen Seite ist. Dabei ignorierte das Landgericht den korrekten Vorschlag der Verteidiger, dass weiche Nunchakus überhaupt nicht unter das Waffengesetz fallen. Weil für die Anwendung des Rüstungsgesetzes nicht die Tauglichkeit des Objektes, sondern sein Verwendungszweck ausschlaggebend ist.

Bedauerlicherweise wurden keine weiteren rechtlichen Schritte unternommen, das Gericht hat das Gericht das Verfahren für rechtsverbindlich erklärt und damit eine gerichtliche Entscheidung getroffen und weiche Nunchakus sind in Deutschland nun einem Waffenverbot unterworfen. Problematisch ist auch die Klassifizierung der Kamas; - das sind sichelförmige Objekte mit Holzgriffen und Metallklingen, wie sie heute noch von den Reisanbauern Asiens verwendet werden.

Bekannt gewordene und gebrauchte Sicheln mit typischen Halbmondklingen sind in der Regel nicht Gegenstand des Waffenrechts, da sie als Feldwerkzeuge gedacht sind. Daher ist es nicht klar, dass der fast identische Kamas eine gute Wahl ist. Das Problem der Klassifizierung der Kamas kann sich in Deutschland allein aus der vorhandenen Verbindung zu den Kampfkünsten erwachsen.

Insofern sie scharfe und spitze sind, sind sie auch als Sportgeräte für die Kampfkünste nicht geeignet, so dass solche Kamas im Resultat Waffenbesitz gewinnen. Der Kerntheorie des Rüstungsgesetzes liegt damit das Verkehrskonzept zugrunde, wie es im Rahmen des Rechts ist. So kann die Kamas in Asien ein Feldgerät, in Deutschland aber eine Pistole sein.

So ergibt sich die bedauerliche Rechtslage, dass die in Deutschland verbreiteten Sicheln mit scharfer Halbmondmesser auch bei Kampfsportübungen im Waffenrecht irrelevant bleiben, während der spitze Kamas dagegen vom Waffengesetz als Bewaffnung mitgedeckt wird. Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass sogenannte Sicherheitstrainingswaffen, die auf ihren Ursprüngen aus Kautschuk, Kunststoff oder gar Schaum basieren, nicht unter die Vorschriften des Weapons Act fielen.

Werden Waffen in Kampfkunstwaffen Asiens eingesetzt, gibt es weitreichende rechtliche Konsequenzen, die zu beachten sind. Schnitt- und Stichwaffen dürfen nur von Menschen über achtzehn Jahre alt sein ( 2 Abs. 1 WaffG), was einen Nachweis des Alters für Kampfkunstvereine bereits in der Ausbildung in der Jugendförderung oder für den Handel beim Internethandel erfordert.

Andernfalls begehen sowohl der Geringfügige ( 53 Abs. 1 Nr. 1 WaffG) als auch der Ausbilder bzw. Gewerbetreibende, der die Tat dem Geringfügigen überläßt ( 53 Abs. 1 Nr. 16 WaffG), eine Verwaltungsübertretung. Es ist beispielsweise nicht der Fall, dass junge Menschen während regelmäßiger Trainingseinheiten beliebig mit Gewehren umzugehen haben.

Der Waffenhändler ist darüber hinaus verpflichtet, in der Werbung oder in der Werbeschrift ( 35 Abs. 1 Nr. 2 WaffG) darauf hinzuweisen, dass die Übergabe der Waffe nur an Erwachsene zulässig ist. "Bei einem Verstoß wird Ihnen als Gewerbetreibender im konkreten Fall ein Rüstungsverbot angedroht ( 41 Abs. 1 WaffG), das Ihre ökonomische Existenzbedrohung darstellen könnte.

Für den Vertragshändler gelten auch die Handelsverbote, die den Verkauf und die Lieferung von Feuerwaffen im Reiseverkehr, bei gewerberechtlichen Anlässen und bei weiteren öffentlich-rechtlichen Anlässen verbieten (§ 35 Abs. 3 WaffG). Unregelmäßiges Handeln ist dort unter Strafe gestellt (§ 52 Abs. 1 Nr. 3 WaffG). Öffentlich gilt ein generelles Verbot von Personen und deren Schusswaffen (§ 42a WaffG).

Deshalb sollten Sie außerhalb der Clubhäuser darauf achten, die Gewehre in einem abgeschlossenen Container zu transportieren, um die Strafe und andere Konsequenzen zu vermeiden. Derjenige, der die Pistole ohne Verbot in den wenigen Ausnahmefällen der Verordnung tragen darf, muss einen Identitätsausweis oder Reisepass mit sich tragen ( 38 WaffG), d.h. auch bei ordnungsgemäßem Abtransport. Andernfalls ist dies strafbar (§ 53 Abs. 1 Nr. 20 WaffG).

Gleichzeitig ist jedoch der Einsatz dieser und anderer Kampfmittel bei Publikumsveranstaltungen generell verboten und der Verstoss auch strafbar ( 42 Abs. 1 und 52 Abs. 3 Nr. 9 WaffG). Wenn Sie eine solche Aktion durchführen wollen, müssen Sie zunächst eine Freistellung für das Fahrverbot nach 42, 42a Waffengesetz ( 42 Abs. 2 Waffengesetz, 42a Abs. 2 Waffengesetz, 42a Abs. 2 Satz 2 Waffengesetz i.V.m. 42 Abs. 2 WaffG) über Ihre zuständigen Waffenbehörden einholen.

Der Waffenbesitzer ist auch für die sachgemäße Lagerung gesetzlich verantwortlich, die den Verlust oder die Überprüfung der Waffen durch Dritte, vor allem durch junge Clubmitglieder, vermeiden soll (§ 36 WaffG). Eine solche Verletzung wird nicht mit Strafen und Bußgeldern geahndet, kann aber im Einzelnen aus Sicherheitsgründen zu einem Verbot von Waffen führen (§ 41 Abs. 1 WaffG).

Wenn der Club auf diese Art und Weise verboten wird, wird der Einsatz von Gewehren im Training und bei Events in Zukunft schmerzhaft unterbunden. Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass Sie in Ermangelung einer klaren rechtlichen Situation in Deutschland nicht davon ausgehen können, dass Ihre Waffenautorität die einzelnen asiatischen (Kampfsport-)Waffen und Nichtwaffen klassifiziert, wie wir es hier haben.

Vieles deutet darauf hin, dass wir das behaupten, aber wir können nicht vorhersagen, welche Auswirkungen die einzelnen Beamten in den vielen Rüstungsbehörden zu einem anderen Resultat führen werden. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Waffen einsätze und -verfahren von Fall zu Fall mit Ihrer Waffenstelle zu koordinieren. Dirk Ostgathe von LexDeJur - Waffenrecht bedanken wir uns für die Erlaubnis, diesen sehr nützlichen und spannenden Artikel über das Waffengesetz zu veröffentlichen.

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