Erma Schreckschusswaffen

Erma-Warnanlagen

Zahlreiche Waffenmodelle, wie z.B. Erma-Feuerwaffen, sind heute fest in den Händen von Sammlern. An einem gewissen Punkt wurde ich auf Schusswaffen aufmerksam. SimbatecSchmeisser Suhl GmbH;

EM-GE Sportgeräte; ERMA Werke GmbH. Der kompakte, schockierende Nachbau für den S&W Revolverlüfter. 2 schöne alte Erma-Pistolen von @woblankguns ------- - @schreckschusswaffen.

Die ERMA Feuerwaffen

Nachfolgend möchte ich den derzeitigen Sachstand hinsichtlich der Detektion von Schusswaffen durch ERMA darlegen. Derzeit (Stand: 12. Juli 2011) werden 3528 abgefeuerte (und 4410 "lebende") Schüsse registriert, von denen 2,0% nicht vollständig (meist ohne das Jahr der Bombardierung) oder nicht logisch (z.B. das Jahr der Bombardierung ist "völlig außer Betrieb", z.B.

Nachfolgend werden nur die Schusswaffen besprochen. GeneralIn Summe produzierte ERMA von 1974 bis 1997 SSWs (SSW = SchreckSchussWaffe, auch Signal- oder Gaswaffen genannt) und ließ sie vom Staat in München beschießen. In Dachau wurden nach dem Trauerspiel einige der in Suhl verbliebenen Bestände zusammengebaut und auch dort abgefeuert.

Sämtliche bisher in der Datenbasis gespeicherten Suhler Schusswaffen wurden in den Jahren 1998 bis 2000 abgefeuert und kommen nahezu ausschliesslich aus den Serien EGP790, EGP490 und EGP459 Hinzu kam eine Hand voll beschossener SSWs in Suhl, die zu diesem Zeitraum keine PTB-Zulassung mehr hatten.

Darunter sind unter anderem die EGR66X - und EGP88-Waffen sowie sehr wenige andere Waffentaschen. Für die Einzelmodelle nenne ich nachfolgend die Seriennummernbereiche, die bisher pro Herstellungsjahr erfasst wurden. Es gibt aber auch Spezialfälle, da ERMA bei der Vergabe von Serialnummern nicht gerade durchorganisiert war. Erma bemerkte dies, natürlich wurden alle noch verfügbaren Waffensysteme durch einen vor der SN abgestempelten Brief einzigartig gemacht.

Sie alle haben sie nicht mehr erhalten und so gibt es einige dieser Schusswaffen mit den selben fortlaufenden Nummern, was sicherlich zu dem einen oder anderen Übel führt, wenn man die Waffendatenbanken in Europa zentralisiert...... Von Zeit zu Zeit erscheinen auch Gewehre ohne laufende Nummer in Sammelkreisen. Zum Beispiel fand ich einen EVP75 mit PTB401 und Münchener Kugelstempel ohne Nummer sowie einen EVP65 ganz ohne Nummer.

Was das bedeutet, ist mir noch nicht ganz sicher, da die betreffenden Waffensysteme keine Gemeinsamkeiten haben. Wurden Griffschalen aus Holz ab Lager eingebaut, sind sie für die Modelle AGP45 + EGP75 + EGR66 + AGR77 und für die Modelle AGP315 + AGP55 + EGP65 + EGP75S zweigeteilt. Eine Seltenheit sind die original Perlmutt-Griffschalen (Perlit genannt), die für EGR66, EGR66X, EGP45, EGP490 und IWC Chief erhältlich waren.

Der AGR66X ist aus Edelstahl (Feinguss) hergestellt. Mit Ausnahme der ersten PTB69-Modelle haben alle Geschütze ein M8x1. 0 Feingewinde für einen zusätzlichen Lauf zum Abfeuern von pyrotechnischen 15mm-Munition. Das zusätzliche Rohr mit der Erma Teilenummer 6523 wurde serienmäßig bei jeder Kanone mitgeliefert, einschließlich derjenigen, die nicht unter dem Markennamen Erma verkauft wurden (Crosman, Geco, IWC/IWG, Torro).

Lediglich der AGR66X, der mit einem identischen bloßen zusätzlichen Lauf mit der gleichen Artikelnummer aus Edelstahl ausgeliefert wurde. Aufgrund der neuen Kalibrierungen (.315K und 9mmPA) sowie der Defekte bei den EGP881-Modellen wurde die Grösse der Entlastungslöcher um 1994-95 von 4mm auf 6mm erhöht. Sie sind bei Erma-SSW's rar, da vor 1977 nur wenige Schusswaffen von Erma hergestellt wurden.

Erma stellte dann auf die dunkelbraunen Schachteln mit ungeflockten Polystyrol-Inlays um, die von 1977 bis 1993 eingesetzt wurden. Von 1993 bis zum Ende von Erma wurden lichtgraue, schlichtere Schachteln ohne separaten Einsatz eingesetzt. Zusätzlich zum Signal-Becher wurde allen Gewehren (natürlich nicht den Langwaffen) eine Reinigungsbürste mitgeliefert, sowie eine Gebrauchsanweisung in deutscher, französischer und englischer Sprache und eine Garantieschein, sowie einige Prospekte.

Die Produktion begann mit einer PPK-Kopie des Kalibers 8mmK (interessanterweise haben die ersten paar tausend Kopien statt 8mmK eine 8mm-Kaliberbezeichnung), die viele Bauteile mit der 4mmM20 und der später erscheinenden Version des Kalibers EPS752 hergestellt wurden. 22l.r. von ERMA, wodurch das AGP75 aus dem EGP74 (veröffentlicht 1974) und das EGP752 (veröffentlicht 1979) aus dem AGP75S abgeleitet wurde.

Am 15.11.1974 wurde ERMA von der PTB zugelassen und die Genehmigungsnummer 69 für einen begrenzten Zeitraum von zwei Jahren erwirkt. Schon nach einem Jahr gab es kleine strukturelle Änderungen an der Bewaffnung, wobei bereits am 11.11.1975 eine erneute (wieder auf zwei Jahre befristete) Genehmigung nach PTB 69/2 erwirkt wurde.

Die bedeutendste Innovation gegenüber dem ersten Model ist, dass es nun ein Rohrgewinde und einen passenden Erma Zusatzlauf für 15mm Signalmunition gab. ERMA arbeitet jedoch bereits an einem anwenderfreundlicheren (und einfacheren und kostengünstigeren) Nachfolgemodell mit Abzug, dem EGP75S (S = Abzug, der später auch im Schwestermodell EP752 verwendet wurde).

Bereits am 23.6. 1978 wurde die PTB 69/4-Zulassung für das Modell Erma erteilt, das mit dieser Genehmigung bis 1985 gefertigt wurde und von 1985 bis 1994 von einem nahezu identischen gleichnamigen Nachfolgermodell unter der PTB 401 (Zulassung erteilt am 7.6. 1985) weiterbaut wurde. Zum 30.6.1994 ist die Gemeinschaftszulassung PTB 401 des EGP 75S und seiner Schwestern ausgelaufen.

Der Grund dafür war, dass der Bundesgesetzgeber keine neuen Zulassungen oder Zulassungserweiterungen für SSWs im Format 8mmK zuließ. Sie wurden aus Serienbauteilen von Hand gefertigt und der PTB und zum Teil auch der Feuerwehr zur Erprobung übergeben und auch abgefeuert. Allerdings haben beide Typen keine PTB-Zulassung und unterliegen daher in Deutschland der WBK.

Bei den manuell modifizierten P-Modellen handelt es sich um die kurz darauf gefertigten GB-Modelle. Folgerichtig haben die Gewehre keinen Faden im Rohr. Ich weiß nichts über die Zahl und den Aufenthaltsort der Waffe. Alle diese Modelle haben die Seriennummer der PTB69/4 aus den vergangenen Jahren. Weil diese Waffe in Deutschland der WBC unterliegt, werde ich nicht weiter auf dieses Model eingehen (zumal diese Waffe in diesem Land als "verbotene Munition" gilt).

Zwar sind polierte Wappen die Norm, aber es gab auch sehr wenige raffinierte Einzelteile (z.B. vergoldete Hähne und Abzüge, Altsilber mit handgefertigten Arabesken, verchromt,....). Auf den super-raren Arabesken modellen, die vollständig von Hand eingraviert wurden, wurden die Brennstempel üblicherweise auf der Innenseite des Schlittens angebracht. Dies war bei den Holzgriffwaffen einstückig ( "einteilig", bis auf die wenigen 2-teiligen Holzgriffe der früheren Ausführungen ohne Abzug) und besteht nicht aus viel leichter zu fertigenden Halbschalen, wie es bei ERMA mit den Kunststoffgriffen gängig und auch geübt wurde.

Abgesehen von den Braun- (bis zum Beginn der 1980er Jahre bei allen Erma Pistolen mit Kunststoffgriffen) und Schwarz ( "geändert 1981/82") Griffmuscheln und den notwendigen Änderungen für die Freigabe, gibt es eine weitere bedeutende und unmittelbar sichtbare Veränderung im Verlauf der Fertigung und das ist die Gestaltung des Hinterwagenteils einschließlich des Zargenendes.

Sie haben bis zur PTB69/4 auf beiden Seiten 23 kleine Fingernuten, um ein Verrutschen beim Rückzug des Rennrodels zu verhindern, sowie ein gebogenes Ende mit spitzem Griffende, wenn man die Pistole von der Seite betrachte. Jetzt haben die Geschütze 12 gröbere Fingernuten auf dem Rodel und sind auf der Rückseite vollständig aufgerichtet, was auch die Rahmenspitze deutlich abstumpfte.

Das ist jedoch recht gut zu beurteilen, da die originalen Zielfernrohre der früheren Shock Shot Modelle im Vergleich zu den Zielfernrohren der ERP 74 und der EP 752 oder EP 752S keine Gewindestifte zur nachträglichen Befestigung hatten und somit im alltäglichen Leben leicht zu verlieren waren. 0796xx (1985), 081xxx-0858xx (1986), 0859xx-0882xx (1987), 0885xx-0901xx (1988), 0906xx-091xxx (1989), 092xxx-095xxx (1990), 096xxx-105xxx (1991),

PTB 69 aus den Jahren 1974 bis 197513x PTB 96/2 aus den Jahren 197643x PTB 69/2 aus den Jahren 1976 bis 197738x PTB 69/3 aus den Jahren 1977 bis 19781x EGP75P aus den Jahren 1984 (ohne PTB)1x EGP75GB aus den Jahren 1984 (ohne PTB)210x PTB 69/4 aus den Jahren 1978 bis 1985264x PTB 401 aus den Jahren 1985 bis 19947x Crosman CX aus dem Jahr 19937x Torro 75 aus dem Jahr 1992EGP65:

Als nächstes brachte ERMA das am 1. November 1975 unter PTB 146 freigegebene Gewehr EGP 65 auf den Markt und ist ebenfalls für das 8mmK Format designt. Mit den Typen SP652 (Kaliber 22LfB) und EP655 (Kaliber 6,35mm Browning) gab es zwei spitze Schwestern, die wie der EVP65 die billigsten Einstiegsmodelle waren, weil sie aufgrund ihrer einfachen Technologie günstiger in der Herstellung waren.

Gegenüber dem EGP65 verfügen diese Schwestern jedoch über eine weitere Frontschiebersicherung am Wagen, während der EGP65 nur über eine Sturzsicherung und eine Fangvorrichtung für den Wasserhahn besitzt. Im Übrigen sind die Zeitschriften des EGP 55 und EGP 65 identisch im Aufbau, obwohl ERMA einige von ihnen nach dem Waffentyp beschriftet hat (warum immer der Einsatz, anstatt sie mit EGP 55/65 oder etwas ähnlichem zu beschriften.....).

Im Jahr 1985 endete die Genehmigung und 1986 (ich habe noch kein endgültiges Termin, da es keine entsprechenden Bekanntmachungen im BGBl. zu geben scheint) wurde das nahezu identische Nachfolgermodell mit der PTB 400 auf den Markt gebracht, das bis 1994 erbaut wurde ( "Die Genehmigung ist am 31. März 1994 abgelaufen").

Das Nachfolgemodell war das nachfolgend vorgestellte EGP 315K im Format. 315K, das das gleiche optische Erscheinungsbild hat, aber noch einige Veränderungen enthält. Mit Ausnahme einiger sehr seltener Einzelteile in Altsilber mit handgefertigten Arabeskengravuren sind alle registrierten Gewehre aufpoliert. Außer solchen sehr wenigen handgefertigten Exemplaren gab es offenbar kein EGP65 mit hölzernen Griffmuscheln ab Lager, obwohl die Griffmuscheln des EGP55 baulich identisch sind und daher natürlich inzwischen korrespondierende Gewehre sind.

Wahrscheinlich hat dies auch mit der Platzierung des EGP65 in Erma's SSW-Reihe zu tun, da dies das günstigste Einsteigermodell war.

Aktuell enthält die Datenbank:133x PTB 146 von 1975 bis 1984122x PTB 400 von 1986 bis 1995EGR66 & EGR66X (& IWC-Chef):Am 18. Mai 1976 wurde die neue Serie der ERMA SSW-Baureihe unter der Bezeichnung PTB162 genehmigt - der Revolver EGR66 im 9mmR-Format.

Es gab auch "scharfe" Schwester-Modelle dieses Modells mit vielen identischen Komponenten (ER422, ER423, ER432, ER438 und ER66; Modelle von 4mmM20 bis zu . Die nobelste Variante dieser Serie (wenn nicht sogar die bisher in Deutschland zugelassenste ) wurde am 18.9.1980 unter der Nr. 162/2 registriert - die EGR66X.

Dies ist die Voll-Edelstahlausführung (eigentlich Feinguss) des EGR66, von der es auch, wie könnte es anders sein, "scharfe" Schwester-Modelle (ER422X, ER440 und ER442 ) gibt, von denen viele Bauteile mitgenommen wurden. Der EGR66 wurde dann nach entsprechender Vereinbarung mit IWC am 30. Juni 1992 als IWC-Chef und IWC-Gendarm unter der selben Registrierungsnummer mit geringfügigen Abweichungen genehmigt, wodurch der Begriff Gendarm nur auf dem Prototyp gefunden wurde und alle von IWC verkauften seriellen Waffen die Kennzeichnung Chef hatten.

Anscheinend wurden nur die Listen verändert, nicht die Waren. Sämtliche Varianten wurden bis 1994 gefertigt, mindestens von der AGR66X wurden im Jahr 2000 weitere Exemplare aus dem Restbestand zusammengebaut und in Suhl abgefeuert oder sogar ohne Feuerstempel verkauft! Vom EGR66 habe ich auch schon 1995 eine vorgefunden.

Die Verarbeitung aller aufgenommenen EGR66 wurde ab Lager poliert (obwohl es wahrscheinlich auch einige wenige nickelbeschichtete EGR's gab, die von einem Lieferanten zu Präsentations-Zwecken für ERMA hergestellt wurden), bei der IWC waren die meisten vernickelten (aber auch polierten) und die AGR66X in zwei Ausführungen erhältlich: die früh geschliffenen und die neueren Ausführungen, die eine seidenmatt glänzende Oberflächenstruktur hatten (perlgestrahlt).

Das IWC/IWG-Modell des AGR66 hatte einige Detailänderungen gegenüber den Erma-Versionen. Zum Beispiel ist der Schaft auf beiden Seiten abgeschrägt, die hölzernen Griffmuscheln haben keine Erma-Logos, und die Rändelung am Vorderende der Trommel ist wesentlich feiner als beim AGR66. Im vergangenen Baujahr erhielten der AGR66 und der AGR66X auch die Griffmuscheln ohne Firmenlogo und die Feinrändelung an der Trommelachse. 2.

Der EGR66 war außerdem mit zwei verschiedenen Holzgriffen erhältlich: dem Normalgriff mit dem in einigen Versionen im Laufe der Jahre abgerundeten, kurzem Handgriff an der Unterseite und den etwas längeren Handgriffschalen um den unteren Zargenrahmen. Der AGR66X war auch mit verschiedenen Griffmuscheln erhältlich.

In der Regel wurden die runden Holzgriffe mit Fischen (wie der EGR66) verwendet. Als Erma 1984 die Modelle der Baureihen AGP45P und EGP75P von Hand produzierte, wurde mindestens ein AGR66P in gleicher Art und Weise aufgesetzt. Im Grunde genommen war 1984 eine sehr arbeitsreiche Zeit für neue SSW-Modelle bei Erma, da auch die EGR66E und viele andere SSW-basierte Modelle in nur wenigen Monate in der Fabrik hergestellt wurden.

1000xx-0069xx (1977), 0076xx-0207xx (1978), 0209xx-0280xx (1979), 0289xx-038xxx (1980), 038xxx-0441xx (1981), 0448xx-0480xx (1982), 0482xx-0548xx (1983), 0545xx-0571xx (1984), 0572xx-0576xx (1985), 0575xx-0587xx (1986), Tel.: +49 (0)588xx-059xxx (1987), 060xxx-0610xx (1988), +49 (0)611xx-0619xx (1989), +49 (0)620xx-0623xx (1990), +49 (0)627xx-064xxx (1991), +49 (0)665xxx-0673xx (1992), +49 (0)0684xx-07072x (1994), +49 (0)07074x-0709xx (1995) + 3x AGR66X 068xxx 2000 in Suhl besch. In Suhl wurden die Schusswaffen mit SN's von 1994 abgefeuert, da sie vor dem Bankrott in Dachau auf die Gestellteile gestempelt wurden.

Fest steht, dass in Suhl keine weiteren Bauteile gefertigt wurden, sondern nur noch Rüstungsteile aus der ERMA Insolvenz. Der Datenbestand enthält derzeit:392x PTB 162 (EGR66) von 1977 bis 199513x PTB 162 (IWC Chef) von 1993 bis 19941x IWC Gendarme (handgravierter Prototype ohne Schusszeichen)1x AGR66P von 1984153x PTB162/2 von 1980 bis 2000EGP55 und CrosmanPX):Am 4.

Der EGP 55 (die Shocking-Shot-Version des "scharfen" EP552/552S/555, Kal. 22 LfB und 6,35mmBr.) erhielt die Prüfnummer PTB 208 und ist ebenfalls für das 8mmK Format konzipiert. Die Genehmigung ist am 31. März 1985 ausgelaufen. So wurde bereits am 17. Juni 1985 der nahezu identische Ersatz mit der PTB 399 genehmigt und ab dem 30. Juni 1992 gab es ein Schwestermodell unter dem Namen Crosman PX (exklusiv von Crosman vertrieben).

Insbesondere von der PTB 399 EGP 55 gab es verhältnismäßig große Stückzahlen und so wurden diese Geräte aus der originalen ERMA-Produktion in Dachau noch bis 2005 im Handel verkauft und ursprünglich abgepackt. Im Jahr 1994 endete die Genehmigung für die PTB 399 aufgrund des bereits erwähnten 8mmK-Themas (siehe Kapitel EGP75).

Abgesehen von sehr wenigen vollständig hochglanzverchromten EVP55 mit PTB 208 sind alle bisher aufgenommenen EVP55 bis 1993 poliert, 1994 gab es auch einige vollständig polierte und partiell polierte (zwei verspiegelte Ausführungen, 1x nur Griff und Sicherheitshebel poliert und der restliche, sowie 1x exakt gegenüberliegende) Ausführungen, teils mit Holz-Griffschalen.

Sie haben 4-stellige Seriennummer 000x, während die Serienwaffe dann einen SN-Pool von 010xxxxx verwendet. Nachfolgend sind die Einzelheiten des bisherigen Nachlasses Waffen: PTB208: 00000x (1978), 0004xx-0063xx (1979), 0069xx-011xxx (1980), 012xxx-016xx (1981), 017xxx-018xxx (1982), 019xxx-022xxx (1983), 023xxx-024xxx (1984), 026xxx-0273xx (1985)PTB399: Tel.: +49 (0274xx-0279xx (1985), +49 (0)2858xxx (1986), +49 (0)029xxx-030xxx (1987), +49 (0)031xxx-0324xx (1988), +49 (0)0327xx-033xxx (1989), +49 (0)034xxx-0377xx (1990), +49 (0)0448xx-0500xx (1992), +49 (0)0505xx-0510xx (1993), +49 (0)0510xx-054xxx (1994).

Die Datenbank enthält derzeit:93x PTB 208 von 1978 bis 198417x PTB 399 von 1987 bis 19947x Crosman PX von 1993KGP690:Gleichzeitig (4. Juli 1978) wurde eine weitere 8mmK Pistole von ERMA, die KGP690, mit der Genehmigungsnummer PTB 209 eingeführt.

Dieses Gewehr hat auch "scharfe" Angehörige (KGP68A & KGP69, Kaliber 22LfB & 7.65mm & 9mm kurz) von ERMA, sowie ein Modell (die Lutscher 08). Diese ERMA 08 Exemplare sind jedoch wesentlich kleiner als das Vorgängermodell. Die PTB 209-Zulassung ist am 31. März 1985 abgelaufen. Noch im selben Jahr erfolgte der nahezu identische Rechtsnachfolger mit der PTB 402, deren Genehmigung am 31. März 1993 auslief.

Sämtliche Gewehre waren ab Lager poliert und hatten entweder glatte Holzgriffmuscheln mit Fischen haut oder braun Kunststoffgriffmuscheln, die auf der linken Seite eine weite Daumenablage haben und daher besser für Linkshänder geeignet sind. Später ließ jemand einige dieser Maschinen mit Nickel beschichten und diese später modifizierten Maschinen erscheinen von Zeit zu Zeit auf dem Gebrauchtmaschinenmarkt.

Der KGP690 schien sich in den letzten Jahren verschlechtert zu haben, da die frühe Variante deutlich mehr Gewehre in der Datenbasis hat, was in krassem Kontrast zu allen bisher genannten Serien steht und nur für den AGR77 (siehe unten) mit Ausnahme des KGP690 gilt. KGP690 Pistolen mit der Seriennummer A314xxx (Bombardment 1989 in München) weisen darauf hin, dass Erma immer wieder Diskrepanzen hatte.

Der Griff mit diesen Nummern wurde mit dem Rollstempel des spitzen Schwester-Modells KGP69 versehen und trägt daher eine Nummer aus dem Vorrat.

Der Datenbestand enthält derzeit:212x PTB 209 von 1978 bis 198478x PTB 402 von 1985 bis 1991EG294:On 16.5. Im Jahr 1979 wurde ERMA von der PTB 230 für das Gewehr EC294 zugelassen, ein Hebelgewehr im Classic Style des Modells 94 von Windows, das auch in vielen "scharfen" Ausführungen (EG71, EG712, EC73, EC76, EG76E, 4mmR lang bis 22WMR) sowie in einer Infrarotvariante (EG80) im ERMA-Produktsortiment erhältlich ist.

Die Waffe besitzt viele gemeinsame Bauteile mit ihren "scharfen" Angehörigen und ist die bisher einzigste von ERMA in Deutschland freigegebene SSW im Kaliber.22lg. Wahrscheinlich auch deshalb, weil das Schwestermodell EG 76 im 4mmR langem Format damals noch erhältlich war. Außerdem hat das Reck Lever-Action, das zweite von der PTB in Deutschland genehmigte Geschütz, unglücklicherweise einen Ausschuss nach oben und nicht nach vorwärts.

Zum 30.6. 1994 endete die Genehmigung von EG 294.

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