Elektrozaun Wild

Zaun Wild

Die Elektrozäune eignen sich für die Umzäunung oder den Schutz fast aller Tierarten. Ein mobiler Elektrozaun ist ideal für den nachhaltigen Schutz von Wildtieren. Hier finden Sie einige Tipps zu verschiedenen Spielzäunen. Weitere Konstruktionsvarianten mit zwei- oder dreibeinigen Stützen und Elektrozaun sind interessante Alternativen. Eine Frage: Welche Elektrozaungeräte haben Sie oder welche könnten Sie empfehlen?

mw-headline" id="Arten">Arten[Bearbeitung | | | | Quellcode editieren]>

Der Elektrozaun ist ein Gitter, mit dem Menschen oder Tieren das Ein- und Aussteigen aus einem Objekt durch Schrecken, Schock, Verletzung oder Tötung einer Stromspannung verwehrt wird. Im Regelfall bilden die Zäune einen Mast, die Masse den anderen Mast eines Leerlaufs. Bei Berührung des Zauns durch Tier oder Mensch wird der Kreislauf durchbrochen.

Am bekanntesten und in den meisten Ländern zugelassen ist der Zaun. Der Elektrozaun ist eine spezielle Art von Weidezaungerät, bei dem ein oder mehrere Elektroleiter mit Isolator an den Zaunpfosten angebracht sind. Bei den Elektroleitern handelt es sich in der Regel um Blankdrähte aus galvanisiertem Edelstahl oder Alu oder in mehreren dünne (' 0,2-0,3 Millimeter dicke), in Kunststoffgitterstreifen (meist 20-40 Millimeter breit) eingebettete oder gewebte Leitdrähte, Kunststoffseile (meist 6-8 Millimeter dick) oder dünnere Kunststoffdrähte.

Sie werden über eine Zange oder Klemme an ein sogenanntes Elektrozaun-Gerät (Energizer) angeschlossen, das harmlose Hochspannungsimpulse von geringer Länge auslöst. Bei kontinuierlicher Anwendung hoher Wechselspannungen können bei Tieren und Menschen gefährliche Muskelkrämpfe auftreten, wenn auch genügend große Stromstärken (kontinuierlich) auftraten. Die Energieversorgung des Zaungerätes erfolgt über Batterien, ggf. mit Aufladung über Solarzelle, Primärbatterie oder Netzstrom.

Früher wurde das Elektromechanikprinzip des Wagnerhammers zur Generierung und Abschaltung der DC-Spannungsimpulse genutzt, heute ist es in der Regel ein elektronisches Impulsgenerator. Im 500 Ohm Anteil der Grundlast darf die Leistung pro Impuls 5 Joules nicht übersteigen. Die Vorrichtung kann mehr Kraft freisetzen, um den Schichtwiderstand und/oder das parallele Pflanzenwachstum zu überbrücken.

Die Baugröße und Schaltart muss so gewählt werden, dass die maximal mögliche Leistung im 500 Ohm Widerstand liegt. Batteriebetriebene Elektrozaungeräte liefern eine Stromspannung von bis zu 10 kV bei 9-12 V Bordspannung. Abhängig vom Verwendungszweck können bis zu 6 Joules pro Puls verwendet werden. Unter günstigen Bedingungen können Zaunlänge bis zu 25 Kilometer erregt werden.

Bei einem netzbetriebenen Elektrozaun kann die Leistung pro Puls 30 Joules übersteigen, was für eine Zaunlänge von bis zu 150 Kilometern ausreichend ist. Als Vegetationszerstörung gelten Spannungen von mind. 3 Kilovolt, d.h. die Spitze von nachwachsenden Grashalmen wird zerstört, wenn sie den Gartenzaun berührt und stellt somit keine unerwünschte Entladung dar.

Bei größeren Tieren ist die Hochspannung weitestgehend unbedenklich, da die Pulsenergie und die Pulsdauer limitiert sind und die Pausenzeit >1s vorbestimmt ist. Beim Kontakt mit den Leitungen bekommen die Lebewesen einen kurzzeitigen Stromschlag, der über den Körper zur Masse strömt und sich zurückzieht. Allerdings können kleine Tierarten wie z. B. Weinbergschnecken, Seespinnen oder Gamaschen im Isolatorbereich umkommen.

Der Vorteil der Weidezäune gegenüber anderen Weidezaunanlagen liegt im niedrigen Bauaufwand, in der einfachen Änderbarkeit und Erweiterungsfähigkeit und in der niedrigen Verletzungsgefahr für Mensch und Vieh. Jegliche "Verzweigungen" sind während des Baus möglich - der Kreislauf wird erst abgeschlossen, wenn ein Lebewesen (oder etwas anderes) den Gartenzaun erreicht und damit eine Bindung zur Masse aufbaut.

Ein Fehler bei der Installation eines Elektrozauns ist die unzureichende Erdverbindung des zweiten Mastes. Weil Strömungen bereits durch die Kapazität des Zauns zur Masse strömen, besonders wenn sie berührt werden, hat sie einen großen Einfluß auf die Zaunfunktion. Wenn der Erdungswiderstand durch trockene oder zu kurze Masseelektroden zu hoch ist, geht an den Masseelektroden Strom aus und es entstehen Hochspannungen, die auch elektrische Schläge auslösen können.

Die Ursache dafür ist, dass keine Störimpulse in die elektrische Anlage gelangen. Regelungen für den gefahrlosen Aufbau und Betrieb eines Elektrozauns gibt es u.a. beim VDE und beim Agrarfachverband. In Elektrozäunen mit lebensgefährlicher Leistung im Bereich der hohen Spannung (auch Hochspannungszäune genannt) liegen die Leitungen des Zauns unter einer hohen Spannung von 1 bis 20 Kilovolt wie in Almzäunen, jedoch sind die Stromstärken bei Berührungen größer und größer, da es keinen oder nur einen leichten Spannungsabfall gibt.

Der durch den Kontakt oder durch Spannungsschwankungen fließende Strom verursacht unter anderem Herzstillstände, Kammerflimmern und starke Verätzungen wie z.B. elektrische Unfälle. Der erste Einsatz von elektrischen Zäunen unter hoher Spannung erfolgte in Belgien während des Ersten Weltkriegs. Die Elektrozäune wurden auch für die Einzäunung von KZs verwendet. Die Innenzäune waren oft schutzlos.

Elektro-Signalzaun wird verwendet, um die Überschreitung eines blockierten Bereichs zu melden - durch Berührung der Drähte oder berührungslos durch Veränderungen im Stromzufluß. Dabei ist die verwendete Netzspannung nicht fatal. Auf diese Weise wirken auch Absperrungen, um Gebäude vor dem Klettern zu schützen oder Wände vor dem Übersteigen zu schützen. Der ca. 2,5 Meter hoher Stacheldrahtzaun am Lagerbereich für die Beladung von Fahrzeugen aus lokaler Produktion auf Fahrzeugtransporter ist in Graz-Messendorf innen mit einer Vielzahl von horizontalen Signalleitungen in einem horizontalen Abstand von ca. 10 cm vom Einzäunungszaun versehen.

Hochsprung Günter Herkert: [https://web.archive.org/web/20150627073944/https://www.smul.sachsen.de/lfulg/download/Vortag_Koellitsch. pdf Anforderung zur Erzielung eines höheren Sicherheitsstandards für Elektrozaun. Die Originalversion wurde am 28. Juli 2015 abgelegt, der Zugriff erfolgte am zwanzigsten November 2015 (PDF). Highspringen ? Österreichische Gesellschaft für Elektrotechnik: Schutz für den häuslichen Gebrauch und dergleichen. Part 2-76: Spezielle Vorschriften für Elektrozaun.

ÖVE/EN, Stand 13, S. 13, datiert vom ursprünglichen Stand vom 28. Mai 2015; Zugriff am 21. Februar 2015 (PDF). Hochsprung ? Wilhelm Rücker: Reh bocks in agony. birgschwalbach. de (übernommen von der Rhein-Lahn-Zeitung Diez), Stand 31. Mai 2010. Hochsprung Reh erwürgt am Weidezaun. main-netz. de, geborgen 21. Mai 2015. Hochsprung zu: abc Burkhard Pohler: Hochspannungs-Sicherungsanlage.

2013, Zugriff erfolgt am 19. Juli 2015.

Mehr zum Thema