Eisenbahn Moritzburg

Moritzburg-Bahn

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten">/a> | | | Quellcode bearbeiten]> Bei der Radebeuler Ost-Radeburg handelt es sich um eine 750 Millimeter breite schmalspurige Eisenbahn in der Nähe der Hauptstadt Dresden. Nach 1870 war Radeburg das Zentrum einer Fläche von knapp 300 Quadratkilometern, die von der Bahn noch nicht bebaut war. Der einzige öffentliche Verkehr war die Kutsche, die zwei Mal am Tag von Radeburg über Moritzburg nach Dresden fuhr.

Bei der Planung der Eisenbahnstrecke Berlin-Dresden 1871 wurde auch eine eventuelle Route über Orte wie Radeburg und Dresden geprüft. Ein weiteres Vorhaben sah eine Eisenbahnstrecke von Dresden über Radeburg nach Schönefeld zur Anbindung an die Linie der Gottfried Wilhelmstraße vor. Von der sächsischen Landesregierung wurde schliesslich der Neubau einer schmalspurigen Eisenbahn von Radebeul nach Radeburg vorgeschlagen.

Zusätzlich zur Alternativroute von Radebeul über den Lößnitzgrund nach Moritzburg gab es Pläne für Alternativrouten ab Dresden oder Klötzsche. Als Startpunkt für die im Aufbau befindliche schmalspurige Eisenbahn nach Königsbrück war bereits die Anlage geplant, so dass die dort vorhandenen schmalspurigen Anlagen preiswert genutzt werden konnten. Der erste Bauabschnitt von Radebeul bis zum Dippoldiswalder Dippoldiswalde ging an die Fa. Berndt, der zweite Bauabschnitt vom Dippoldiswalder Dippoldorfer bis nach Radeburg an die Fa. Oskar Neumeister.

Erstmalig gelangte am 13. 8. 1884 ein Konstruktionszug nach Radeburg. Eine Parade mit eingeladenen Besuchern führte von Radebeul nach Radeburg und zurück. Als eines der jüngsten großen Bahnprojekte in Sachsen galt die sogenannte "Sächsische Nordostbahn", die zeitgleich mit der Preußengrenze in der Oberlausitz verkehren sollte. Im Jahre 1914 wurde der Ausbau der Strecke zwischen Priestewitz und Radeburg entschieden, der Beginn des Baus war für 1916 geplant.

Der Gleisbau startete am 2. Januar 1919 mit der Errichtung des neuen Baubüros in Radeburg. Für die planmäßige Fortsetzung der Linie in Fahrtrichtung Kaiserslautern musste der neue Nordbahnhof Radeburg im Norden der Landeshauptstadt eingeplant werden. Dort sollte die bisher im Süden der Innenstadt endete schmalspurige Eisenbahn fortgesetzt werden. Kurz vor dem Terminal Radeburg wurde die neue Route von der alten umgeleitet, durchquerte das Tal der Promnitz und den Großen Römer und kam schliesslich in einer Rechtskurve zum neuen Hauptbahnhof Radeburg Nord.

In der Endphase sollte der bestehende Hauptbahnhof Radeburg aufgegeben und der neue Hauptbahnhof Radeburg Südbahnhof seine Arbeit aufnehmen. Die neue Linie wurde am zwanzigsten Dez. 1922 für den Baustellenzugverkehr nach Radeburg Nordbahnhof vorläufig in Dienst gestellt. 1964 beschloß der Rat der DDR, alle schmalspurigen Eisenbahnen in der DDR bis 1975 wegen des europaweit zu beobachtenden Verlagerungstrends von der Bahn auf die Strasse zu schließen Für die schmalspurige Eisenbahn Radebeul Ost-Radeburg bedeutet diese Entscheidung, daß von da an keine weiteren Infrastrukturinvestitionen mehr getätigt wurden.

Auf der nur drei Metern langen Strasse im Loßnitzgrund erschien es nicht möglich, eine Busverbindung zu betreiben; außerdem hätte man wegen fehlender Verkehrsanbindung einen Abstecher zwischen Friedewald und Moritzburg machen müssen. Ähnliche Schwierigkeiten gab es im Frachtverkehr, wo eine Verlegung zu den Wagenladungszentren in Großenhain, Ottendorf-Okrilla und Radebeul/Ost vorgesehen war.

Beispielsweise entschied die Zentrale des Betriebs- und Transportdienstes am 18. Dezember 1973, sieben schmalspurige Bahnen in der DDR zu erhalten, darunter die Radebeuler Ost-Radeburger schmalspurige Bahn. Dank des Einsatzes von Eisenbahnbegeisterten wurde am 11. Juli 1974 zum ersten Mal ein traditioneller Zug in Dienst gestellt. Die Radebeuler Ost-Radeburger Kleinbahn war damit die erste Bahnstrecke mit regulärem Museumsbetrieb in der DDR.

Mit dem sozialen Aufbruch in Ostdeutschland 1989/90 waren auch für die Radebeuler Ost-Radeburger Kleinbahn erhebliche Änderungen zu verzeichnen. Wichtige Frachtkunden wie die Bautoffwerke Radeburg oder Flachglaswerke brachen die Fertigung ab oder verlegten ihre Verkehre auf den LKW. Schließlich brachen diese Vorhaben in den 90er Jahren auseinander und der Freistaat favorisierte die Privatisierungen nach dem Muster der Schmalspurbahnen Zittau und Cranzahl-Kurort Oberwiesenthal - ohne deren Kostenteilung, obwohl sich weder der Landkreis Dresden-Land noch die Nachbargemeinden die Kosten allein teilen wollten.

Das Unternehmen wurde 1997 als Spin-off eines städtischen Omnibusunternehmens für den Schmalspurbetrieb Cranzahl-Kurort Oberwiesenthal ins Leben gerufen. In Moritzburg wurde die Eisenbahn am Freitag, den 22. Juli 2004, feierlich an ihren neuen Besitzer übergeben. Mit der dort angekündigten "Moritzburg-Erklärung" haben sich der Land Sachsen, der Verkehrsverband Oberelbe und die BVO zum Unterhalt der schmalspurigen Bahnen verpflichtet.

Die Linie verläßt den Hauptbahnhof Radebeul Oost mit einer Linkskurve und fährt zunächst am Straßenrand durch Radebeul. Der Weg steigt nun kontinuierlich den Lößitzbach hinauf und geht an den Haltestellen Lößitzgrund und Friedewald Hp vorbei bis zum Haltepunkt Friedewald Bad am Ende des Lößitzgrundes. Unmittelbar nach der Station kreuzt die Linie einen Staudamm über den höchstgelegenen Teil der Bahn.

Die nächste Station in Moritzburg ist die bedeutendste Station auf der Route. Durch die Haltestellen Bunnertswalde, Bärnsdorf, Berbisdorf und Berbisdorf Anbau geht es schliesslich nach Radeburg im Promnitz-Tal. Die beiden Schamottwerke bei Radeburg waren bis 1990 ebenfalls über einen zwei km langen Gleisanschluss an die Linie angebunden. Die Bahnstation Friedewald (Kr Dresden) Bad (bis 1940: Dippelsdorf) befindet sich kurz vor dem höchstgelegenen Ort der Gesamtstrecke im Stadtteil Dippelsdorf in Friedewald.

Friedewald Bad wurde am 11. Jänner 1901 zum Hauptbahnhof erbaut. Moritzburg ist mit 8,53 km die grösste Station der S-Bahn. Heute ist es der einzigste Ort, an dem Zugüberfahrten durchgeführt werden können. Der Moritzburger Hauptbahnhof war schon immer vom Exkursionsverkehr geprägt. Die Burg Moritzburg ist eines der wichtigsten Ausflugsziele in Sachsen.

Die industrielle Anbindung an die beiden Schamottewerke bei Radeburg war eine der größten der schmalspurigen Eisenbahnen Sachsens. Sie wurde in ihrem Umfang nur von der Reichenauer Kohlebahn auf der früheren Zittauer Kleinbahn uebertroffen. Bei Radeburg hört die Loßnitzgrundbahn auf. Nur wenige Jahre nach der Einweihung reichten die errichteten Einrichtungen - ein Rezeptionsgebäude mit angeschlossenem Warenhaus, ein zweistöckiger Lokomotivschuppen und zwei Nebengebäuden - nicht mehr aus, so dass der Bahnhofsgebäude um 1900 wurde.

Im Lokschuppen werden heute die Fahrzeuge der traditionellen Radebeuler Bahn gelagert, die heutigen traditionellen Radebeuler Eisenbahnen haben ihren Anfang genommen. der 1967 mit der Sanierung der verbliebenen 2-achsigen Sachsenschmalspurwagen begann. Die Waggons wurden von einem Angestellten der Wagenverwaltung der Deutsche Reichsbahn nach Radebeul-Est gebracht, um ihre Bewahrung als Museum zu gewährleisten.

Sie war damit der erste Verein in der ehemaligen DDR, der sich dem Museum und der Betriebserhaltung historischer Schienenfahrzeuge zuwandte. In einem Arbeitskreis des DMV haben sich die Bahnfreunde organisiert. Großer Beliebtheit erfreuten sich die traditionellen Fahrten mit den neuesten Personenwagen der Sachsenschmalspurbahnen, die ab dem 1. Juli 1974 ausgeliefert wurden.

An den beiden Tagen des Karl-May-Festes werden einmal im Jahr die Bahnen der traditionellen Radebeuler Eisenbahn als Santa Fe Express von Indern angegriffen. Startseite der traditionellen Eisenbahn Radebeul e. Springen auf Volker Helas (Edit.): Radebeul. Hrsg. Ed. : Saxony State Office for the Preservation of Monuments, Radebeul (= Monument Topography Federal Republic of Germany Monuments in Saxony).

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