Echte Dekowaffen

Original-Zierwaffen

um all die Dinge zu verstehen, die wie echte Waffen aussehen. Bei der Dekopistole "Blackbeard" handelt es sich um eine Perkussionspistole aus Zamakguss mit Echtholzteilen. Richtige Patronen, Hülsen, Kugeln, einfach nicht mehr funktionsfähig. Rechtmäßige Kopien von echten Waffen, nicht funktionsfähig, aber authentisch. Scheinbare Waffen täuschen das Aussehen echter Waffen vor.

Weapons - Fachleute warennen vor der Gefahr dekorativer Kampfmittel - NP

"Der deutsche Standard für dekorative Kampfmittel ist bereits ausreichend", sagte der Chef des BDK Berlin, Michael Böhl. Es fehlten in ganz Europa die einheitlichen Leitlinien für solche Waffensysteme. Dekorative Waffe ist eine Waffe, die nicht schießen kann. Bei Razzien zum Beispiel finden die Polizisten in Berlin immer wieder dekorative Zierwaffen. Die meisten davon seien illegal und nicht richtig nutzlos gemacht worden, sagte die dpa.

Derartige " wieder aktivierte Dekowaffen " wurden jedoch - jedenfalls nach früheren Feststellungen - nicht für kriminelle Handlungen verwendet. Die Landeskriminalpolizei Niedersachsen benennt "Einzelfälle, in denen Sachverständige solche Gewehre wieder abfeuern können". Sogar die Hamburgische Staatspolizei hat bestätigt, dass eine wieder aktivierte Bombe bereits bei wenigstens einer strafbaren Handlung zum Einsatz gekommen ist. Angesichts der Serie von Morden des NSU-Terrortrios scheint es explosiv, dass die Sicherheitsorgane solche Mittel auch im rechtsextremistischen Umfeld vorfinden.

"Im Einzelfall können solche Fundstücke auch Menschen aus der rechten Szene zugeschrieben werden", sagte Volker-Alexander Tönnies, Pressesprecher der Stadtpolizei. Sie wurden nicht benutzt. Dekorationswaffen sind im Fachhandel und im Web zu haben. Doch auch echte, kugelsichere Kriegwaffen können für einen dreistelligen Betrag rechtmäßig im Web gekauft werden - von jedermann.

"Der Vorwurf, dass dekorative Waffen nur wiederbewaffnet werden können, stimmt nicht mit den Fakten überein", sagt die Polizei der Hauptstadt. Fachleute sind sich nicht einig und machen dies vom Anbieter abhaengig. Laut des Gesetzes muessen echte Waffen an einigen Orten zu dekorativen Zwecken vernichtet werden, sagte Wolfgang Fuchs, Geschaeftsfuehrer des Verbands der deutschen Waffenhaendler (VDB), der dpa.

In der Privatwirtschaft gibt es aber auch die schwarzen Lämmer, die die Richtlinie nicht ausreichend eingehalten haben.

Schweinfurt: Schüler baut gemeinsam eine Waffe und vertreibt sie bei Dunkelheit.

Jetzt muss er sich vor dem Landesgericht Schweinfurt wegen schwerwiegender Verletzungen des Waffengesetzes zur Wehr setzen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Mann seit 2013 rund 20.000 Dollar für den Verkauf von Gewehren erbaut. Er soll so genannte Dekorationswaffen aus Slowenien geordert haben - echte und unbrauchbare Waren.

Nach Angaben der Bundesanwaltschaft hat er einen lächerlichen Betrag von 180 bis 200 EUR pro Kanone gezahlt. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft schärfte er die dekorativen Waffenstempel und Zahlen und machte die Waffensysteme wieder funktionstüchtig. Er soll zwischen 1500 und 2000 Euros pro Kanone berechnet haben. Mehr als 1300 EUR Umsatz.

"Ausgehend von diesem Gelingen kauften die Schüler weitere Rüstungen und verkauften sie auch über das Dunkle. "Außerdem war das Erlernen spannend und angenehm ausbalanciert", sagte der 26-Jährige am Amtsgericht Schweinfurt. Am besten hätten die Briten bezahlt - bis zu 2500 Euros für eine Submaschinenpistole.

Er soll seine Waffe in der Regel über eine einfache Paketkiste nach Schweinfurt geschickt haben. Er hat sich die Dekorationswaffen aus Rumänien an die Anschrift eines leerstehenden Wohnhauses in seiner Nähe schicken lassen, wie die " Frankfurter Allgemeinen Tageszeitung " meldet. Christoph K. wurde vor einem Jahr an der Hochschule Schweinfurt bei einem aufsehenerregenden Angriff einer Spezialeinheit der Bundespolizei (SEK) verhaftet.

Dem 56-jährigen Hobbyschützen soll für seinen Sohn Patronen beschafft worden sein, die er später anscheinend verkauft hat. Man sagt, er hatte Gewehre im Wagenkasten.

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