Dresden Moritzburg Bahn

Moritzburg-Bahn Dresden

Bahnverbindungen zwischen Dresden mit An- und Abreise. Nutzen Sie die historische Schmalspurbahn "Lößnitzdackel" von Radebeul nach Moritzburg mit den aktuellen Fahrplänen und Tarifen der Lößnitzgrundbahn. Der Routenplaner von A nach B für Dresden und Umgebung. Alle Busse von Moritzburg nach Dresden und zurück finden Sie hier.

Flugplan Dresden Moritzburg ? Anreise & Abreise

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Natürlich können Sie auch nach allen anderen Anschlüssen in ganz Deutschland nachschlagen. Hinweis: Die dargestellten Werte sind zum Teil historische Werte, zum Teil berechnete Zahlen.

Hinreise

Anreiseinformationen: Tipp: Anreise nach Radebeul/Ost mit der Deutschen S-Bahn. Eintritte: Gruppenpreis ab 15 Personen: 6,50 EUR p. P. Mit diesen Eintrittskarten können Sie auch unsere laufenden Sonderschauen besuchen. Abendkasse: Gruppentarif ab 15 Personen: 6,50 EUR p. P. 26.2. bis 19.3. 5.11. bis 16.11. 24.12. 31.12. freibleibend.

Lösßnitzgrundbahn > News| SDG Sägewerk GmbH

Bei der Dampfbahnfahrt "Weingenuss auf dem schmaleren Spur" können Sie Sachsens Top-Weine geniessen, am Buffet des Winzers speisen und sich mit Geschichten rund um den Sachsenwein verwöhnt werden. Mit dem Federweisser von Schloß Wackerbarth erleben Sie bei der komfortablen Rundfahrt zwischen Radebeul und Moritzburg die erste Freude am Jahr. Das Schmalspurfest auf der Lßnitzgrundbahn bietet am Samstag, 15. und Sonntag, 14 Zugverbindungen zwischen Radebeul und....

Am Vorfreitag des Schmalspurbahnfestes auf der Lößitzgrundbahn kommen Eisenbahnfreunde und Fotoliebhaber auf ihre Kosten. Danach fahren zwei weitere Zugverbindungen entlang der Route, um zu geniessen und zu photographieren. Ausgewählte Sonntage empfängt Sie Radebeuls bekanntester Einwohner, Karl May, in den Waggons der Lßnitzgrundbahn.

Lösßnitzgrundbahn - Täglich unter Dampf

Wer das nicht für möglich hält, kommt selbst nach Radebeul und tritt in die Fußstapfen der bekannten Sächsinnen. Das Weinstädtchen Radebeul vor den Toren Dresdens ist einen Abstecher lohnenswert. Der heimliche Kabinettsminister und Feldmarschall C. A. von Wackerbarth liess hier nach Entwürfen von J.C. Knöffel eine Burg am Elbhang mit herrlichem Blick auf das Elbe-Tal in Radebeul errichten.

In Lößnitz mit seinen Gärten und dem Lusthaus des Belvederes war es bereits im XVII. Jh. ein Genussort für Herrn Auguste den Starke. Die berühmten sächsischen Wein- und Schaumweine können heute auf Schloß Wackerbarth genossen werden. In den Weinbergen von Radebeul dampfend geht es jeden Tag zur Lößitzgrundbahn. In einer schmalen sächsischen Gasse geht es durch die Gassen der Innenstadt und den wildromantischen Loßnitzgrund bis nach Moritzburg.

Das Schloß und die neugestaltete Muritzburger Straße mit ihren vielen kleinen Geschäften und Gaststätten erwarten Sie hier. Ab Moritzburg ändert sich das Landschaftsbild und Sie können die weiten Waldgebiete der Moritzburg Hügel und Teiche während der Bahnfahrt miterleben. In Radeburg mündet die Lösßnitzgrundbahn, wo unser Künstler Heinrich Zille, der Künstler des Millieus, das Licht der Welt erblickte.

Doch als er 1867 mit seinen Eltern nach Berlin übersiedelte, musste Radeburg weitere 17 Jahre auf die Öffnung der Bahn gewartet werden. Es wurde nie berichtet, ob er jemals auf der Mößnitzgrundbahn war. Vergesst aber nicht, Graf Wackerbarth, unseren Augusts den Starke und den Künstler Heinrich G. Wackerbarth zu besichtigen.

Erlebniskellerei Schloß Wackerbarth: Besondere Weinproben sind ein angenehmer Abstecher ins Reich des Sinnen. Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Künstler im ehemaligen Wohnsitz des Künstlers in Moritzburg. Staatstheater Sachsen: Schauspielhaus in der Radebeuler Zentrale nur wenige Schritte vom Bahnhof Weißes Röss. Schloß Moritzburg: Pittoresk gelegene barocke Jagdhütte von August dem Starke, eingerahmt von grosszügigen Weihern.

Heinrich-Zille-City Radeburg: Ruhige Stadt mit einem weitestgehend erhaltenen Gässchensystem in der Innenstadt. In Radebeul, im Nordwesten Dresdens, fährt die Lösßnitzgrundbahn ab. Der Bahnverlauf geht kontinuierlich bergauf durch den Lößitzgrund, kreuzt den Diamantteich und mündet dann über Moritzburg nach Radeburg. Mit der S-Bahn Dresden ist die Lösßnitzgrundbahn leicht zu erreichen, in Radebeul im Osten der Stadt.

Sie können auch mit der Dresdener Straßenbahn Linie 4 bis zum Bahnhof Weißes Röß fahren, indem Sie an der Station aussteigen. Mit dem PKW ist die Lösßnitzgrundbahn über die A4 (Radebeul) oder die A 13 (Radeburg) gut erreichbar. Das meistbaute Fahrzeug der Schmalspurbahn ist die Saxon-IVK. Von 1892 bis 1921 verliessen nicht weniger als 96 dieser Lokomotiven das Lokomotivwerk.

So waren sie früher auf allen 750 mm schmalspurigen Bahnen in Sachsen von Carlsfeld bis Zittau und darüber hinaus z. B. auf der Rügener Landstraße zu finden. Von diesen Lokomotiven sind 22 Stück intakt. Eine solche Maschine ist Teil der Lößnitzgrundbahn-Flotte. Nur 99 651 dieser Lokomotiven sind in denkmalgeschützt.

Weil auf den schmalspurigen Bahnen nach 1920 dringender Bedarf an stärkeren Triebfahrzeugen bestand, beschloss die Deutsche Reichsbahn den Bau von 47 Triebfahrzeugen nach dem Vorbild der Sachsen VI K. Drei dieser zwischen 1923 und 1927 fertig gestellten Triebfahrzeuge sind noch intakt. Die Standard- und neuen Dampflokomotiven der damaligen Deutsche Reichsbahn und Deutsche Reichsbahn wickeln seit rund 40 Jahren fast den gesamten Straßenverkehr auf den verbleibenden schmalspurigen Bahnen in Sachsen ab.

Zwischen 1928 und 1933 wurden aufgrund des steigenden Güterverkehrs 32 dieser Schmalspurlokomotiven angeschafft. Nachdem sich der Bau bewährt hatte und es nach dem Zweiten Weltkrieg auch an Loks für die Schmalspurbahn mangelte, wurden in den Jahren 1952 bis 1956 weitere 24 Loks gebaut, die den Standardloks von außen sehr ähneln.

Beide Modelle zählen mit einer Motorleistung von rund 600 Pferdestärken zu den leistungsstärksten Schmalspurlokomotiven in Deutschland. Der Lagerbestand der Feldbahn umfasst sieben Beispiele beider Bahnen. Im Jahr 2008 haben die Sächsischen Dampfbahnen drei dieser 450PS-Lokomotiven erworben, von denen eine auf der Lßnitzgrundbahn liegt. Als vierte Schmalspurbahn in Sachsen wurde die Strecke von Radebeul über Moritzburg nach Radeburg gebaut, nachdem die Planungen für eine Normalspurbahnstrecke von Dresden über Radeburg nach Otrand aufgegeben worden waren.

Bald hat sich der Exkursionsverkehr der Dresdner Bevölkerung zum Weihergebiet Moritzburg zu einem bedeutenden Pfeiler der Bahn entwickelt, der zunächst vor allem dazu dienten, die Regionen Radeburg und Moritzburg mit dem Elbe-Tal und Dresden zu verbinden. Sie überlebte die beiden Kriege ohne große Beschädigungen und erreichte 1955 mit bis zu 28 täglichen Zugverbindungen ihren Höchststand im Passagierverkehr.

Etwas später drohte die Verlagerung des Verkehrs auf die Strasse die Existenzbedrohung der Bahn, die nun eine der zu sperrenden Bahnlinien war. Das wachsende touristische Engagement und die gelungenen ersten traditionellen Fahrten führen jedoch 1975 zur Erhaltung der Bahn als "technisches Denkmal". Jeden Tag verkehrt die Mößnitzgrundbahn mit Dampfzug.

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