Docter Fernglas

Fernglas Docter

Erfüllen Sie höchste Ansprüche, denn einige DOCTER-Ferngläser erfüllen bereits die Anforderungen. Die Stativhalterung hat eine Klemme für das Docter Nobilem Fernglas. Aus meiner Kollektion verkaufe ich Ferngläser der Marke Docter Optik. Die Ferngläser von DOCTER haben verschiedene Fokussierungsvarianten. Kraftvolle Optik - funktionales Design Die neuen DOCTER ED Ferngläser bestechen durch ihr funktionales Design.

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Mit der NOBLEX Gruppe wird eine lange Geschichte in der Herstellung von optoelektronischen Konsumgütern in den Carl Zeiss Werken in Jena und später im Thüringer Werk Eisenfeld fortgesetzt. Es ist für Noblex Antrieb und Pflicht, diese traditionsreiche Zusammenarbeit von Zeiss, Docter und Analytik Jena mit Passion und Innovationsfreude fortzusetzen. Das miniaturisierte Visiersystem, weltweit unter dem Markennamen DOCTERsight bekannt, ist richtungsweisend für die Bereiche Jagen und Sportwissenschaft.

Mit der Übernahme des Standortes für innovative Optik in Eisfeld schafft Noblex zudem die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und verfügt über langfristige Produktionskapazitäten für analytische und bioanalytische Systeme.

Fernglas DOCTER

Die Fernglasgeschichte ist eng mit dem Unternehmen Carl ZEISS Jena verbunden, auf das auch die Ursprünge unserer Produkthistorie zurückreichen. Das Fernglas als der am weitesten verbreitetste Typ terrestrischer Teleskope kann inzwischen auf eine mehr als 100-jährige Erfahrung zurückblicken, nachdem die Fa. Carl ZEISS Jena am 10. Juni 1893 mit dem Deutschlandpatent Nr. 77086 "Double Telescope with increased objective distance" den ersten Spatenstich für ein Fernglas des heute bekannt gewordenen Typs gesetzt hat.

Carl ZEISS Jena war maßgeblich an der rasanten Weiterentwicklung dieser Produktbranche beteiligt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs verliessen viele leitende Angestellte das Jenaer Unternehmen und große Werkteile wurden abgebaut. In den Nachkriegsjahren wurde das Fernglasprogramm kräftig "aufgeräumt" und der Fokus lag auf den erprobten 7x50, 10x50 und 8x30 Ferngläsern, die insgesamt mit bis zu 200.000 Exemplaren pro Jahr hergestellt wurden.

Im Jahre 1952 wurde ein Teil der Firma in Eisfeld gegründet. Beginnend mit Aufgabenstellungen als Zulieferer von einzelnen Teilen und Zwischenprodukten für die Carl-ZEISS-Werke in Jena hat sich das Unternehmen in den folgenden Jahren zu einem Hersteller von feinmechanisch-optischen Verbrauchsgütern und Industriegütern entwickelt. Die Ausweitung der Fertigungskapazitäten für Ferngläser und Analysemessgeräte in den 1980er Jahren führt zur Entstehung einer neuen Generation von optoelektronischen Messgeräten und zur Ausweitung des Fernglas- und Zielfernrohrprogramms durch Neu- und Weiterentwicklung.

Damit wurde die Stellung als Europas grösster Fernglashersteller konsolidiert und weiter gestärkt. In der Firma Eisfeld waren ca. 1100 Mitarbeiter beschäftigt und ca. 300000 Feldstecher und Zielfernrohre im Jahr. Mit Wirkung zum 01.08.1991 wurde das Werksgelände Eisfeld der Jenaer Firma mit 550 Mitarbeitern von Bernhard Docter übernommen, der dem Unternehmen und seinen Produkten seinen Firmennamen gab.

Das Unternehmen tritt nun als Hersteller der Produkte unter dem Namen DSG -OPTIC-EISFELD auf und setzt die traditionelle Produktion von Fernglas, Zielfernrohr, Spektiv, Lupe und opto-elektronischer Messtechnik fort. Das erste Mal wurde es in den Augen des 8x56 Zielfernrohrs und im Auge des NOTAREM Fernglases realisiert. In der Summe wurde vor allem das Angebot an Zielfernrohren stark erweitert, das auch durch Einrichtungen mit Leuchtabsehen erweitert wurde.

Die Firma DOCTER-OPTIC in Wetzlar beantragte am 16. Oktober 1995 den Insolvenzantrag für das gesamte Unter-nehmen. Die Insolvenzverwaltung fand unter der Federführung von Dr. Wellensieck statt, wodurch die Mehrheit des Betriebes an ein Konsortium aus Bosch und Hella unter der Federführung von Rodenstock veräußert wurde. Die Firma Eisfeld agierte weiterhin unter wettbewerbsfähigen Bedingungen mit rund 230 Mitarbeitern, während Interessenten für das Projekt gewonnen wurden.

Es wurde ein Vertrag mit der US-Gesellschaft MMTI geschlossen, der jedoch aufgrund der Nichtzahlung des Kaufpreises nie endgültig wurde. Die ANALYTIK JENA hat mit der ANALYTIK JENA einen Teil des Betriebes mit 40 Mitarbeitern fortgeführt, zu dem seit jeher gute Kontakte bestehen.

Dank der engagierten Tätigkeit im Bereich Marketing und Vertrieb waren die Orderbücher gut gefüllt und die meisten Fachhandels- und Branchenpartner, die durch die Verwirrung um die DOCTER-Werke beunruhigt waren, konnten wiedergewonnen werden. Bei der DOCTER Produktpalette wird auch in Zukunft besonders auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, hohen Qualitätsstandard, optimalen Kundenservice und ausgewogene Gestaltung geachtet.

Natürlich wird der Bedarf an Innovationen bei Eisfeld-Produkten durch jetzt mögliche Synergie-Effekte forciert. Damit soll die Vielfalt der DOCTER-Ferngläser anwendungsorientierter gestaltet werden. Das auf dem Weltmarkt gefragte DOCTER Zielfernrohr ist mit einer hochmodernen Hochleistungsoptik ausgerüstet, die eine sicheres Handling und höchste Präzision garantiert. Bereits mit der Grundsteinlegung für ein Firmenneubau am 27. 05. 2005, in dem alle Produktionsbereiche gebündelt werden, wurden wesentliche Vorraussetzungen für die künftige Erfolgsgeschichte der Firma Eisfeld gelegt.

Die Produktion von Ferngläsern und Zielfernrohren unter dem Namen DOCTER wurde im Jahr 2015 von der Firma Nobellex aufgenommen.

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