Die neue Film

Der neue Film

Das neue Gold ist grün. Grün bedeutet hier Ackerland, Anbauflächen im globalen Süden, die von den Industrienationen sehr begehrt sind. In der Regel zeigen wir am letzten Mittwoch im Januar und September einen Film, der uns zur Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema anregt. Der neue Kunstfilm ist die älteste Produktionsfirma in Baden-Württemberg. Es gibt keinen neuen James-Bond-Film in diesem Jahr, aber wir haben ETHAN HUNT in Paris!

Stilleben - Die Neue - Kritik am Film

âDie Neueâ ist eine neue Schülerin in der Eva Arendtsklasse. Die Tatsache, dass Iris Berger die zentrale Rolle der freien Bildungsbürgerin einnimmt, verdeutlicht den Staatsbürgerkunde Charakter des Filmes. Sewda ist die aufregendere Gestalt. Sewda ( "Ava Celik") testet die Verträglichkeit ihrer Erzieherin (Iris Berben).

Die Titelseite lautet trügerisch: Die neue muslimische Sevda Toprak (Ava Celik), die sich der Oberstufenlehrerin Eva Arendt (Iris Berben) anschließt, steht nicht im Vordergrund. âDas Neueâ ist in Wirklichkeit ein Auszug aus einem Gespräch im Raum der Lehrer. âWie ist das neue Mädchen? Danach tritt Sevda zum ersten Mal auf:

Die hübsche, das ernsthafte Antlitz der Neuankömmlinge, wird erst beim Betreten des Klassenzimmers sichtbar. Allerdings entpuppt sich Sewda als eine selbstsichere, muslimische Frau, die nicht neben den Jungen in der Schule sitzen will, sich weigert, am Turnunterricht teilzunehmen, einen Betsaal im Untergeschoss aufbaut und zwei Klassenkameraden dazu zwingt, auch Kopftücher zu benutzen.

Sie ist klug, stellt ihren Glauben und ihre moralischen Thesen seriös dar, glaubwürdig und nicht phantasievoll â" auch wenn sie das Skript manchmal in einem Disput mit ihren modernen und westlichen Vorfahren in den Munde steckt: â Trotz der fast "unkörperlichen" Gestalt zeigt Ava Celik auf eindrucksvolle Weise diese Mixtur aus Rebellion, Zorn, Überzeugung und Verwundbarkeit.

In der Mitte steht jedoch Eva Arendt, fast jede Szenerie wird zu erzählt aus ihrer Sicht. Sie ist eine populäre, clevere, liberale Dame. hält passt auf das Tretmühle, genießt die Affäre mit dem Direktor (Hans-Jochen Wagner) und hat ihre Klassen gut im Griff. Es ist eine tolle Sache. Zeitgleich mit dem Gespräch mit der offenen und freundlichen gegenübertritt stellt sie ihr eigenes Schicksal in Frage.

âDie Neueâ ist ein verständnisvoller, aber auch berechenbarer und didaktisch aufbereiteter Film. Schließlich sind die Schauplätze im Unterricht in der Regel lebhaft und prägnant, wo der Regisseur auch eine couragierte, visuell atemberaubende Auseinandersetzung wagt. Zur Provokation wirkt die ganze Schicht völlig verhüllt. Eine verhüllte Jugendliche bricht hier wie ein junges Mädchen ins Schulzimmer, während (auch strenggläubige) Moslems in anderen Schularten längst gehören zum Alltagsleben.

Der Film, der an die Grenzen der Toleranzen geht und sich den gängigen widersetzen Der Film, der an die Grenzen der Toleranzen geht und sich den Interessen und Vorstellungen der Menschen annimmt, ist immer richtig. Weil die Sache mit der Duldung wieder einmal erklärt sein muss, in einer Rede von Iris Berben, verzeihen Sie: Eva Arendt in der Vorlesung. Auch Eva Arendt (Iris Berben) besuchte Sevda Toprak (Ava Celik) in ihrer Mezquita.

âDas Neueâ

Mehr zum Thema