Deutsche Munitionshersteller

Die deutschen Munitionsunternehmen

Der Jagderfolg ist daher untrennbar mit der leistungsfähigen Munition für Munition und Kampfmittel der Weltkriege und der Neuzeit des Kampfmittelräumdienstes des Landes Baden-Württemberg verbunden. Besonders die Deutschen natürlich. MEN Munition bietet die richtigen Antworten. Die deutschen Munitionshersteller hatten sich für einen Pulvertyp entschieden, der bei höheren Temperaturen extreme Druckspitzen erzeugte.

Warenpiraterie: Ein kleiner Krieg wütet auf dem Kerzenmarkt Deutschland

Peter Mank will nichts weniger als "Rechtsgeschichte" verfassen. Gegenspieler ist der Leiter des mittelgrossen Munitionsproduzenten Brenner, der sich für die deutsche Tochter des schweizerischen Waffenkonzerns Rüag entschieden hat, der sich zu 100 % im Besitz des Bundes befindet. Branneke beschuldigt die Firma RWS, die Kartuschen unter dem Namen RWS vertreibt, des Missbrauchs von Brenneke-Kugeln.

Mank wird es nicht ertragen: "Wir überlassen jetzt den Gerichten die Entscheidung über den Prozess und werden nicht untätig zuschauen und Ruag's Marketingstrategie beobachten", sagt der Chef von Brenneke. Bisher hatten deutsche Unternehmen vor allem in Asien mit mutigen Fälschungen und Kopien zu tun. Heute beschuldigt Peter Mank ein traditionsreiches schweizerisches Unternehmen, mit seiner langjährigen Berufserfahrung und seinem Wissen ein von ihm entwickeltes Erzeugnis zustandezubringen.

Seit 1972 fertigt er Brennekes Geschoss in Lizenzfertigung und zahlte zuvor auch Lizenzgebühren, hat dies aber inzwischen unterlassen. In der Jägerszene ist der Firmenname "Brenneke" von Peter Mank ein wahres Siegel. Im Bereich der Jagdpellets beschreibt sich selbst als " Technikführer ". "Vor über 114 Jahren haben wir die Entstehung des heutigen, universal verwendbaren Jagdprojektils initiiert und gestalten sie weiter", sagt Peter Mank, der Ur-Enkel des Unternehmensgründers und Erfinders Wilhelm Brennneke, der das Geschäft 1895 gründete.

Noch bis vor wenigen Jahren arbeiteten die beiden gut zusammen. Das Unternehmen TUG und TIG wurden von der Firma ruag oder ihrer Tochtergesellschaft in Deutschland gegen eine jährliche Lizenzgebühr an die Firma TUG in Leverkusen hergestellt und veräußert. Die Lizenzvereinbarung wurde im MÃ??rz 2006 von der Firma Ruag gekündigt. Dadurch verliert die Firma Brennneke Lizenzkosten in der Größenordnung von 250.000 ? im Jahr.

Das ist exakt das, was dem Rucksack im Weg stand. Das Lizenzentgelt war "ungewöhnlich hoch", sagt Matthias Vogel, Marketing Director von RUAG Ammotec, "die Lizenzgebühr für die Marke war in letzter Zeit wesentlich höher als in der Industrie gebräuchlich. "Bei der Lizenzfertigung auf dem dt. Rüstungsmarkt würden in der Regel rund fünf Prozentpunkte des Absatzes des lizenzierten Markenproduktes ausbezahlt.

Allerdings hätten die Lizenzkosten von Renneke fast zehn Prozentpunkte des Ruag-Umsatzes aus dem Vertrieb von TIG und TUG ausmacht. Merkwürdigerweise forderte er im Frühling 2006 die Leserschaft auf, neue Produktbezeichnungen für TUG und TIG in einem großen Jagdmagazin einzureichen.

Ruag bewirbt nun in der Werbung mit dem Slogan: "Neuer Markenname - Gleiche Kugel" und verleiht ihm das Qualitätssiegel "Qualität aus Deutschland von RWS seit 1972" - "Qualität aus Deutschland, seit 1972 von RWS hergestellt". Dies nervt Mank natürlich noch mehr. Raketen sind identisch", sagt Mank. Wie die Kugeln wirklich gleich sind, klärt Mank jetzt vor dem Gerichtshof.

Durch einen Prozess vor dem OLG Köln und eine Strafanzeige bei der Nürnberger Staatsanwaltschaft verteidigt sich Brennneke gegen die angebliche Zuwiderhandlung gegen wettbewerbsrechtliche Bestimmungen. Bei beiden beschuldigt die Firma die Verwaltung von Rüag der Produktpiraterie (der Rechtsbegriff ist " Master Plünderung ") und des Missbrauchs der übertragenen Projektilkonstruktionen. Der Fall wird von der Firma als präzedenzlos in Deutschland angesehen.

Es ist für ihn offensichtlich, dass es in der Rüstungsindustrie noch nie einen ähnlichen Sachverhalt gibt. Branneke-Chef Mank versteht sich als Pionier: "Wenn wir gewinnen, könnten in Zukunft auch andere deutsche Lizenzen in Mitleidenschaft gezogen werden. "Allerdings wird der Sachverhalt bei der Firma Ammotec ganz anders gesehen. "In den letzten Jahren gab es die Möglichkeit, Gewehrprojektile herzustellen, nur bei der Firma RUAG, nicht bei BENNEKE.

Daher lehnt er die Vorwürfe der Warenfälschung ab. Nach der Beendigung des Lizenzvertrags wurde die Firma selbst in die Produktion von TIG- und TUG-Patronen eingebunden. Bei Mank ist der Sachverhalt jedoch klar. "Mit unserem Markenversprechen will er von unserem Markenauftritt partizipieren. "Die Unternehmerin beschuldigt die Firma, ihre beherrschende Position auf dem Markt für Kartuschen in Europa auszunutzen, was natürlich auch Auswirkungen auf den Groß- und Kleinhandel mit Kartuschen hat.

Wenn Sie in einem Jagdgeschäft nach Patronen mit TUG- oder TIG-Geschossen fragen, wird Sie der Händler in der Regel enttäuschen. Häufig wird dann auf die angeblich neue Patronen mit ID- und UNI-Classic-Geschossen von RWS hingewiesen. Damit man nicht das Risiko eingeht, mit Brenneke-Mitarbeitern und vor allem mit Peter Mank in Kontakt zu kommen, hat Ruag eine große weiße Zwischenwand zwischen die Tribünen gezeichnet.

"Ein Besucher der Fachmesse erzählte mir später, dass die Messeleitung vor der Veranstaltung das Motto'Brenneke ist unser Feind' aufgestellt hatte", sagt Mank. Dieses Jahr will er der schweizerischen Rüstungsgruppe nachkommen. Zur IWA im MÃ??rz prÃ?sentiert die Firma Brennke ein neuartiges Projektil aus bisher fÃ?r den Munitionssektor nicht einsetzbaren Material.

Bis dahin kann Ruag Ammotec keine schwarzen Trennwände mehr verwenden. Weitere Infos zur Jagt gibt es auf der Website des Bundesverbandes Deutscher Jagdschutz.

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