Der Mandant Buch

Das Kundenbuch

Die Sicht des Kunden in das Buch. Verteidiger Mickey Haller gilt als begnadeter Stratege. Auch das Buch wurde gefilmt. Content (Kurzbeschreibung bei amazon) Unschuldiges Lamm oder teuflischer Killer? Verteidiger Mickey Haller gilt als begnadeter Stratege.

Der Bauherr: Michael Connelly

Der Lincoln-Anwalt ist Mickey Haller. Von diesem Prinzip hat sich Haller bisher nie abschrecken lassen. Denn er hat sich von diesem Prinzip leiten gelassen. Egal ob HÃ?ndler, Kleinkrimineller, Huren â" er weiÃ? hervorragend, wie er das Optimum aus für fÃ?r seine Kunden herausholt. Er erforscht und entdeckt bald einen ersten Anhaltspunkt, der die Staatsanwaltschaft Beweisführung zu entkräften führen könnte. Doch was als Übung anfängt, erweist sich als diabolisches Spektakel, bei dem sich nicht nur Mickey Haller um sein eigenes Schicksal kümmern muss kämpfen

Ã?ig angewinkelter Anwalt, der seine Geschäfte von der Rücksitz einer Luxuslimousine der gerade erwähnten Automarke von führt bevorzugt. Mobilität ist angesichts seiner Arbeitsweise keine falsche Entscheidung, denn Haller kümmert sich um seine Kunden, möglichst großzügig, um die Vene zu verlassen und ist daher kein populärer Gegenwartskunde.

Er ist jedoch einer der Besten in seiner Gilde â" ein Verteidiger, der bereits zwei Hochzeiten fÃ?r seinen Beruf aufopferte. Die Geschäft läuft in der vergangenen Zeit mehr schlecht als recht, warum Haller sofort beißt, als ein bekannter und erfolgreicher Makler sich an ihn wenden und nach Unterstützung suchen:

Da es sich bei der Unschuldsfrage eines Mandanten für um einen kostenpflichtigen Anwalt handelt, gefällt uns übernimmt das. Roulet, der wie ein Junge einer schlechten Mutter auf zunächst aussieht, ist ein eisiger Serienmörder, der ihn nicht nur dazu bringt, seine kleine Tochter in einem Gerichtsverfahren zu beschÃ?digen, sondern ihn auch von jeder Strafe frei zu wÃ?schen.

Roulet bringt Roulet für Haller zum Tode, um noch besser zu spritzen. Die Haller ist im Zwickmühle. Der Polizeibeamte verdächtigt und verfolgte ihn als Mörder, sein Klient manipulierte ihn. Er entscheidet sich für ein gefährliches Spiel: Er wird seinen Klienten durch den Prozess führen und ihn trotzdem dem Rechtsbeistand übergeben. Allerdings hat der Entwurf mehrere Schwächen, und Roulet ist ein überaus verdächtiger Mann gänzlich Haller eine ernste Sache gänzlich übersieht, endlich bedroht, buchstäblich in sein Leben zu setzen.

Tatsächlich der Beschuldigte ist in diesem Stück â" in dem die moderne Presse eine bedeutende Rolle spielen â" nur solange die Zeche zu bezahlen hat: Schuldig oder freizulassen ist in den USA vor allem eine Sache des Geldverlustes. Wir haben Michael Haller nie als Anwalt kennengelernt, der über die Seiten über und Präzedenzfällen brütet urteilt.

Es hat sich von seinem Ausgangspunkt â" der Suche und Mediation der Justiz â" gelöst und eigene Spielregeln aufgestellt. Er nutzt es aus; in diesem Umfeld zieht er wie ein Fische im (reichlich vorhandenen) Nass. Es ist sicher nicht richtig, sich so zu fÃ?hlen, aber solche Bedenken verschwinden rasch â" Connelly hat uns ganz sicher am Hals und lenkt uns nach Lust und Laune durch eine ansonsten spannende und rasch verfasste Storys.

Es ist ein Gewinnspiel, an dem Michael Haller mitwirkt. Es ist süchtig wie ein Akteur nach dem Streit vor den Barrieren des Hofes; zwei Hochzeiten darüber sind gebrochen, und als Familienvater fühlt Haller zu Recht als Misserfolg. Praktisch lebt er in seinem eigenen Haus in Linz, das er von einem früheren Kunden lässt chauffiert, den er mit halber Bezahlung besticht.

Auch wenn er weiß, dass sein ganzes bisheriges Tun über einen Track läuft nicht korrigiert werden kann und wird. Er wird nicht darauf warten, dass die Kunden zu ihm kommen. Sie verbreitet die Bestechungen an diejenigen, die sie vor dem Wettbewerb veranstalten â" selbstverständlich als â" davon erfährt. Ihr Angebot an faulen Trick ist unerschöpflich â" für die Leserschaft, die ihn nicht engagiert (oder sich ihm anvertraut) müssen, eine unerschöpfliche blubbernde Unterhaltsquelle.

Der Schriftsteller Connelly hat die von ihm gemachten Erfahrungen â" s. Epilog â" zu echten Anwälten knüpfte voll ausgeschöpft und seine Blicke und Ãhren offengehalten. Durch Reagan und zwei Mal Bush besitzen die Reiche und Mächtigen in den USA die ihnen gewährten oder die es auf sich genommen haben, längst selbstverständlich selbstverständlich

Auch Prominente landen (noch) im Dock, aber eine teure Phantasie im Sinne von dextrorotatory Anwälte erwartet sie dort bereits. Connelly setzt sich am Beispiel des Windsor-Roulet-Clans durch Justicias Verblendung auf bedrückend glaubwürdige Weise durch. Im zweiten Hälfte des Romanes erhält Haller eine angemessene Portion seiner eigenen Medizins.

Ob der Autor Connelly es ernst meinen will, ist unter fällt kaum zu eruieren. Jedenfalls scheint es eingerichtet, nachdem er Haller als rutschigen Teufelsverfechter inszeniert hat. Im Nachwort wird auch darauf hingewiesen, dass Haller seine Lehre nur eingeschränkt oder gar nicht gezogen hat: Sein Vater ist jetzt besser, aber sonst wird er bald in den Kreis zurückkehren und den Lincoln Lawyer einsteigen.

Schließlich ist Connelly ernst (und sarkastisch) genug, um Haller nicht ganz ohne Unterricht davon kommen zu lassen: Er wohnt in seinem kleinen Kosmos an der Flanke von ganz bunten Figuren, die Connelly auf sehr unterhaltsame Weise zu inszenieren weiß. Zumindest erspart uns Connelly mit süà Vater-Tochter-Szenen. Mit Connelly wird auch der kleinste Überrest an potentieller Anspannung aus dem Spiel gepresst.

Er ist ein Rechtsanwalt von Rang und Namen. Beide Zahlen sind überaus ähnlich, auch wenn es nicht so hinterhältig ist wie Haller. Die Haller gerät von allen Beteiligten unter Feuer und traut sich immer noch ein Duell. Connelly hat sich in  "Der KundeÂ" in dieser Hinsicht bedauerlicherweise nicht mit BerÃ?hmtheit bedeckt; man kann es nicht verschleiern.

Mehr zum Thema