Damaszener

damaszenische Szene

Das Damaszenermesser ist aus Stahl, der auf besondere Weise verarbeitet wird: Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Damaszener" - englisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Stahldamast Der Begriff Damaststahl oder Damast (aus dem Arabischen ????

dima?q, Name der Stadt Damaskus, der Hauptstadt Syriens). Was auch immer eine Mischung aus Eisen und Stahl nicht ausreicht, um die Damastklingen zu imitieren, aber es wird immer mehr zu einer bestimmten Art. Zahlreiche Beispiele für übersetzte Sätze mit "Damaszener" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für französische Übersetzungen.

Legendäres Messer: Das Mysterium des Damaszenerstahls enthüllt

Schon die Damaszener Klinge der Orientkrieger machte den Kreuzrittern Angst - aber das Wissen um die Produktion der ungeheuer scharfkantigen Waffe war schon vor Jahrzehnten untergegangen. Die Geheimnisse der berüchtigten Messer waren Damaststahl, der nach der damaligen, wichtigen Handelsstadt Damaskus genannt wurde.

Nicht in Damaskus, sondern in Indien wurde die bekannte Schmiedekunst entwickelt - und kam Ende des achtzehnten Jahrhundert wieder in den Hintergrund. Aber jetzt, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen, hat er vielleicht rausgefunden, was den Damaszener Messern ihre unglaublichen Vorzüge gibt. Obwohl der Werkstoffforscher John Verhoeven von der Iowa State University in Ames - wie eine Anzahl anderer Ingenieure und Metallurgiker - im Jahr 2001 behauptete, den historischen Herstellungsprozess von Damaststahl durch jahrelanges Experimentieren mit unterschiedlichen Arten von Stählen und Fremdkörpern nachzubilden.

Warum gerade die Messer so flexibel und gleichzeitig so spitz waren, konnte er nicht beantworten. Erstmals haben die Dresdener nun eine Damastklinge mit einem hoch auflösenden Elektronmikroskop untersuchten. Die anschließende Untersuchung ergab, dass die Schaufel nicht nur kleine Eisenkarbidfäden, den sogenannten Cementit, beinhaltete, sondern auch Kohlenstoff-Nanoröhren.

Durch die kleinen, aber sehr festen Gewinde erhalten die Damastklingen nicht nur ihr schönes Wellenbild, sondern auch ihre unvergleichbare Bildschärfe, so Paufler - eine These, die im Artikel "Nature" noch nicht offenbart ist. Beim Einsatz des Schwerts bleiben kleine, mikroskopische Schneidezähne an der Kante - die Messer schärfen sich selbst, und das sehr wirkungsvoll.

"Ein Damaszener Blatt könnte man wohl besser sägen als schneiden im Nanobereich", sagt Paufler. "Außerdem mag die Mixtur aus steifem Cementit und weicherem Stahldraht den Damastklingen ihre einmalige Verbindung von Flexibilität und hartem Schneidrand gegeben haben. Das Grundmaterial für die Damastklingen ist der so genannte Woots, ein aus Indien importierter Kuchenstahl.

Durch den hohen Zementitgehalt und den hohen Kohlenstoffanteil kann der Werkstoff jedoch zerbrechen. Dies sei ein wesentlicher Faktor dafür, dass die Damastklingen sehr sorgfältig und über einen längeren Zeitabschnitt hinweg geschmiedete wurden, so Dr. med. Paufler. Waffenschmieden, die nicht wußten, wie bedeutend die korrekte Zusammensetzung war, war es vielleicht nicht mehr möglich, Damaststahl nach den althergebrachten Rezepturen zu produzieren.

Statt wie die östlichen Schmieden Damaststahl chemisch zu produzieren, versuchte man, durch hunderte von Drehungen und manchmal auch Faltungen harten und spröden Werkstoff mit weichen und flexiblen Stählen zu verbinden. Das Ergebnis waren gute Messer - aber kein Damast.

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