Cs Reizgas Erlaubt

Ks Reizgas Erlaubt

Dasselbe gilt in Österreich für Abwehrsprays mit CS-Gas. Mit dem Wirkstoff OC (Chilipfeffer) hat es kein PTB-Prüfzeichen, da es nur zur Tierabwehr zugelassen ist. Wie kann ich genau den Text finden, der die Verwendung von CS Spray ermöglicht? Außer einer Jumbo-Flasche CS Gas gäbe es nur noch Schusswaffen. Eine Operation gegen Menschen ist vorerst nicht erlaubt.

Selbstschutz: Die Selbstverteidigung: Ab wann ist Paprikaspray erlaubt - und wann ist es untersagt?

In Deutschland rüsten sich viele Menschen mit Gewehren aus oder bereiten sich auf die Notwehr vor. Auch die Absatzzahlen für Paprikaspray sind stark angestiegen. Für viele scheint der aktive Inhaltsstoff, den man zu jeder Zeit in der Hosentasche mitnehmen kann, eine unbedenkliche und effektive Art zu sein, sich gegen Angriffe zu verteidigen.

Anders als in einigen Staaten wie den Benelux-Ländern ist es rechtlich und flächendeckend in Deutschland zu haben. Woher bekomme ich Pfeffer-Spray? Pfeffer-Spray ist in Deutschland in Waffenläden, Online-Shops und auch in einer Drogeriemarktkette zu haben. Aber obwohl man es kostenlos erwerben kann, ist Paprikaspray oder Reizgas eine Gefahr, sagen Fachleute.

Wenn die Sprühdose die Inschrift "Nur für den Tierschutz" hat, darf sie jeder erwerben und ohne Altersbegrenzung mit sich tragen. Pfeffer-Spray enthält das natürliche Reizmittel Oleoresin Paprika, einen Auszug aus Paprika, Chili oder Cayennepfeffer. Beim Eindringen von Paprikaspray in die Tränensäcke quellen die Augenschleimhäute auf und die Lider schliessen sich für fünf bis zehn min, was zu Kurzzeitblindheit führt.

Bei Asthmatikern und Menschen unter Drogeneinfluss kann der Umgang mit Paprikaspray fatal sein. Im Falle eines Augenkontaktes trifft das Gleiche zu - danach ist ein Augenarztbesuch erforderlich. Das Spray sollte gut in der Handfläche und nahe am Rumpf liegen, während der Freiarm den Täter so wehrt, dass er nicht aus der Handfläche herausgeschlagen werden kann.

Paprikaspray kann als Antagonist bei Mensch und Tier eingenommen werden. Die Konsequenzen können so groß sein - juristisch betrachtet trifft das auf die Pfeffersprays ebenso zu wie auf andere Sachen, die zur Notwehr verwendet werden können, erläutert Rechtsanwältin Riebe. Wer Pepperspray verwendet, ohne in Lebensgefahr gewesen zu sein, begibt sich in der Regel in einen gefährlichen Angriff und ist damit bestraft.

Selbstschutz oder Notfallhilfe für andere ist erlaubt. Alle anderen Dinge gelten als gefährlich. Benutzt jemand zu lange oder heftig Pfeffersprays, z.B. jemand, der bereits auf dem Gelände ist, greift weiter an, dann spricht man von einem "Notwehr-Überschuss". Potentielle Täter würden abgehalten.

Der Gewerkschaftsbund ermahnt die GdP vor dem Gebrauch von Reizgas und anderen freien Waren. Das scheint nur für Geborgenheit zu sorgen", sagt GdP-Sprecher Rüdiger Holecek. Das Reizgas oder die Alarmpistole im Beutel nützt seiner Meinung nach wenig, wenn der Gebrauch nicht geschult wurde. Die Verwendung von Gewehren könnte den Täter noch mehr reizen - oder er kann das Ganze gegen das Geschädigte einsetzen.

Besondere Blitzlichter verwirren den Täter und machen ihn desorientiert.

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