Client Management system

Kundenverwaltungssystem

Wichtige Funktionen, die ein Client-Management-System bietet: Eine leistungsfähige IT-Management-Lösung kann dabei helfen. Client-Management umfasst alle Aspekte des Managements von Client-Hardware und -Software über die gesamte Nutzungsdauer im Unternehmen. Die Betriebssystem-Installationen sind ein wichtiges Werkzeug für größere PC-Netzwerkinstallationen. An der Universität Greifswald wurde ein Kundenmanagementsystem eingeführt.

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Unter Client-Management (auch Desktop-Management, Desktop Managed Services etc.) versteht man einen systematischen Lösungsansatz für die zentrale Administration und Kontrolle der dezentralisierten IT-Infrastruktur am Einsatzort. Die Prozessbetrachtung des Client-Managements beruht zunächst auf der Ermittlung der Nutzeranforderungen. Aus der Beantwortung der Fragestellung, in welchem Ausmaß und für welche Funktion alitäten die IT-Infrastruktur den Nutzer unterstützt, resultiert (gewichtet) das zu betreuende und zu bedienende Produkt-Portfolio im Rahmen des Client-Managements.

Dabei ist es von Bedeutung, dass im Produkt-Portfolio nicht nur Hard- und Softwarestücke, sondern auch die von der Zentralabteilung zu erbringende Dienstleistung dargestellt werden. Der beschriebene Leistungsumfang - zum Beispiel die Softwareinstallation oder die Verlagerung von Geräten - wird durch die entsprechenden Arbeitsvorschriften oder Verfahrensdefinitionen festgelegt. Diese Servicebeschreibungen sind auch Basis für die Leistungsvereinbarungen mit dem Nutzer und werden bei Bedarf zur Leistungsabrechnung herangezogen.

Dies schafft den formalen Rahmen, innerhalb dessen das operative Kundenmanagement ablaufen kann. Das Kundenmanagement ist für Firmen mit vielen Kunden oft sehr aufwendig. Die Client-Infrastruktur ist umso vielfältiger, je grösser ein Betrieb ist. Zum Beispiel werden unterschiedliche Arten von Hard- und Hardware (Notebooks, Desktop-PCs, Workstations) sowie eine Vielzahl von Betriebssystemen (Windows XP, VISTA, Linux oder MAC OS) und eine Vielzahl von Zusatzsoftware verwendet.

Indem diese unterschiedlichen Benutzergruppen kombiniert werden und die Tatsache, dass Anwender immer noch ihre eigene Installation durchführen können (falls erlaubt), wird praktisch jeder Client einzigartig. Eine einheitliche Verwaltung ohne geeignete Instrumente ist daher nahezu nicht denkbar. Nun müssen die festgelegten und abgestimmten Dienstleistungen und die dafür zu verwendenden Prozeduren durch geeignete fachliche Abläufe unterstützt werden.

Ein zentrales Verfahren ist die automatische Einrichtung und Entfernung von Betriebssystemen und Applikationssoftware über das Netz zum Client unmittelbar am Rechner (Softwareverteilung). Dabei sind die verfahrenstechnischen Maßnahmen so zu gestalten, dass die Bearbeitung eines Prozesses, z.B. die Verbuchung einer Software-Lizenz auf einem Client-System, die erforderliche fachliche Einrichtung veranlasst und nach erfolgter Einrichtung der zugehörige Montageauftrag in der Auftrags- und Bestandsführung automatisiert wird.

Client-Management ist daher ein organisatorisch-technischer Lösungsansatz zur effektiven und qualitätssicheren Administration und Unterstützung der dezentralisierten IT-Infrastruktur auf der Grundlage eines festgelegten und abgestimmten Produkt- und Servicekatalogs. Die wichtigsten Funktionalitäten, die ein Client-Management-System bietet: Gute Client-Management-Software sollte zum Beispiel auch eine Schnittstelle für IT-Service-Management-Software (ITSM) haben. Mit diesen Interfaces kann die Client Management Software nahezu lückenlos in andere Verwaltungssysteme integriert werden.

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