Bundesmarine

US-Bundesmarine

Historie">Edit | | | Quellcode bearbeiten]> Historisch gesehen wurde der Ausdruck "Bundesmarine" auch irrtümlich für die 1848er Reichsflottille benutzt. Dagegen wurde die Bundesmarine des Nordbundes ursprünglich als Bundesmarine bezeichnet. Unter der Bundesmarine versteht man im weiteren Sinne die Bundesmarine der BRD zwischen 1956 und 1990. In der alliierten Führung wurden einige kleine Einheiten der damaligen Flotte eingesetzt, um Minen vor den Grenzen Deutschlands zu räumen.

Die grösste von ihnen war die bis 1947 existierende German Minesweeping Administration (GMSA). Bis 1956 existierten noch kleine Vereinigungen mit Zoll-, Polizei- und Minenräumungsaufgaben und schufen eine personelle und materielle Basis für die Bundesmarine. Die konzeptionellen Vorbereitungsarbeiten für eine neue Flotte wurden bereits zwischen 1949 und 1952 vom Marinehistorischen Team (NHT) der US Navy durchgeführt.

Kurz nach der Staatsgründung 1949 hatte Kanzler Adenauer heimlich mit dem Aufbau von mit der NHT abgestimmten Truppen in Bezug auf die Kriegsmarine begonnen. Die neue Kriegsmarine sollte mit einem Personal von ca. 1. 000 bis 2. 000 Mann kleine Schiffe wie Minensucher, Speedboote, Eskortboote und große torpedierte Boote haben.

Dessen ungeachtet sehen die Pläne für den Anteil der Bundesmarine im Bereich der European Defence Community (EDC) deutlich geringere Streitkräfte und Schiffe vor. Diese Truppen wurden von Seiten der Bundesrepublik Deutschland als unzureichend eingestuft, um zu verhindern, dass feindliche Seestreitkräfte über die Ostseeeingänge oder den Nordostseekanal in die Nordsee eindringen, um sowjetische Meeresverbindungen in der Ostsee so weit wie möglich zu verhindern, um an der Alliiertenverteidigung der Ostsee und der Däneninseln mitzuwirken, um die verbündeten Meeresverbindungen in den Küstengebieten Deutschlands und den umliegenden Meeresgebieten aufrechtzuerhalten.

Der Aufbau der Deutschen Bundesmarine erfolgte am 1. Februar 1956 mit einer Marineausbildungsfirma, deren Training hauptsächlich von Vorgesetzten der ehemaligen Arbeitsdienststelle (LSU) unter US-Beaufsichtigung durchgeführt wurde. Von der Britischen und Amerikanischen Kriegsmarine wurden umfassende Ausrüstungs- und Ausbildungshilfen bereitgestellt. Vizeminister Friedrich Ruge wurde im MÃ??rz 1956 zum Chef der Division VII - Marine im Bundesministerium der Verteidigung ernannt.

Zum Marineinspektor wurde er am 11. Juli 1957 ernannt. Unter der Leitung von Corvette-Kapitän Hans-Helmut Klose wurde am 11. März 1956 das Schnellboot-Trainingsgeschwader in Kiel gegründet. Der Flottenstützpunkt am 2. 5. 1956 in der Nähe von Wien -Sengwarden nahm seinen Betrieb auf, am 5. 6. 1956 folgten die Kommandos der Marineeinheiten unter der kommissarischen Leitung des Kapitäns auf hoher See Max-Eckart Wolff.

So wurde am 1. 5. 1956 in Willhelmshaven der erste Rapid Mine Finder Wing mit zwölf Schiffen und am 3. 6. 5. 1956 der zweite Deep Sea Mine Finder Wing mit sechs Schiffen in Bremerhaven in Betrieb genommen. Schon seit dem ersten Tag, dem Jahr 1957, wurden zwei Minenräumstaffeln als erste Streitkräfte der Wehrmacht unter das Kommando der NATO gesetzt.

Die Deutsche Kriegsmarine übernahm im Fall von 1957 am17. Jänner 1958 den ersten von den USA geliehenen Vernichter, die USS Anthony, als Destroyer 1. Der Bau wurde später verlangsamt und die Marinestruktur mehrmals geändert. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern wurde die Deutsche Bundesmarine von Beginn an als NATO-Bündnismarine konstruiert und in sie eingebunden.

Zum einen waren die starke Landstreitmacht des Ostblockes und der hinter dem so genannten Eisenvorhang liegende Pakt von Warschau eine Gefahr für die Republik. In dieser Hinsicht war die Grundstücksfront das Hauptanliegen aller Verteidigungsplanung in Deutschland. Daher zielen die ersten Erwägungen der Kriegsmarine darauf ab, dass eine Anlandung von überlegenen alliierten amphibischen Kräften auf dem Rücksitz des Gegenspielers, zum Beispiel an der Ostsee der DDR, die Landfläche entlastet.

Weil die großen Seemächte nicht über ausreichende Spezialressourcen verfügten, um den Zugang zur Ostsee und andere Arbeiten auf dem küstennahen Vorfeld zu sichern, sollte die Bundesmarine diese Arbeiten zur Vorbereitung und Sicherstellung der geplanten alliierten Landungen vorantreiben. Diesem Umstand wurde im ersten Einkaufsprogramm der Bundesmarine entsprochen. In der Ostsee wurde klar, dass die Hauptpriorität darin bestand, eine Sowjetlandung gegen die Küste Deutschlands und Dänemarks abzuwenden, die dazu hätte führen sollen, dass die Ostsee -Ausgänge für die Sowjetmarine geöffnet wurden.

Die Bundesmarine war nach den neuen Plänen im Kern für folgende Arbeiten zuständig: Auf der Ostsee sollte sie zusammen mit der dÃ??nischen Kriegsmarine die Anlandungen abwenden und die Ausgänge der Ostsee fÃ?r die sowjetischen Schiffe blockieren. Auf der Nordsee sollte die Bundesmarine zur Absicherung der eigenen Seerouten beitragen, damit die alliierten Truppen während des Krieges gefahrlos zu deutschen, dÃ?

Allmählich, in den 70er und 80er Jahren, bekam die Kriegsmarine neue Materialien für diese Aufgabe. Durch die Truppen in der Ostsee, die etwa zwei Dritteln der Flotte entsprachen, und zusammen mit der - viel geringeren - daenischen Flotte konnte ein Verteidigungssystem in der Tiefsee aufgebaut werden, das eine feindliche Landungstruppe auf ihrem Weg durch die gesamte Ostsee ununterbrochen hätte bekaempfen koennen.

Das Einsatzgebiet der Deutschen Kriegsmarine umfasste zunächst nur die Nord- und Ostsee, während im westlichen Teil die Strecke Dover-Calais und im nördlichen Teil die nördliche Seite die Grenzen für die Einsatzplanung, nicht aber für Ausbildungsfahrten bildete. Die Beseitigung der Amphibiengefahr in der Ostsee würde eine vollständige Konversion der Flotte erforderlich machen.

Schon während des Ersten Golfkriegs 1987 hatten die Alliierten so viele Boote aus dem Mittelmeer in die Golf-Region gebracht, dass die Deutsche Kriegsmarine mit einem Verein helfen musste, ein eventuelles Machtdefizit im Mittelmeer aufzufangen. Bereits 1990 zur Zeit der Wende waren die neuen Betrachtungen weit vorangeschritten, so dass der Inspektor der Bundesmarine, der stellvertretende Admiral Hans-Joachim Mann, bereits 1991 das Flottenkonzept 2005 für die weitere Entwicklung der Bundesmarine vorstellen konnte.

Geleitet wird die zur Deutschen Bundeswehr gehörende Kriegsmarine vom Inspektor der Kriegsmarine im BmvM. Dabei wird er vom Kommandostab der Kriegsmarine unterstütz. Der Aufbau der Navy hat sich im Lauf der Jahre mehrmals verändert. 8] Die erste von 1956 bis Ende 1960 existierende Einrichtung wurde in vier Kommandogebiete aufgeteilt:

Die erste Neueinstufung fand zu Beginn des Jahres 1961 statt, nachdem die Integration der Deutschen Bundesmarine in die NATO-Führungsorganisation verbessert werden konnte (zur Kommandoorganisation vgl. auch Flottenkommando). Anschließend wurde die Navy folgendermaßen strukturiert: Darunter (ab etwa 1985): Das Marinekommando (MUKdo) war für die Logistik der Navy zuständig.

Das Marinebüro war verantwortlich für die Marineschulen, den Liniendienst der Navy ( "SDM") und teilweise das Marinesicherheitsregiment mit den Marinesicherheitsbataillonen, das in begrenztem Umfang auch für Amphibieneinsätze genutzt werden konnte. Der Einsatz der Kriegsmarine berücksichtigte die nukleare Gefahr während des Krieges. Flugplätze, Luftstützpunkte und andere Dienste wurden entlang der ganzen Nord- und Ostsee an vielen Orten aufgeteilt, auch als große von Westen nach Osten: Das Bundesmarinepersonal umfasste rund 38.000 Mann und mehrere tausend Zivildiener.

Unter anderem sieht sie eine Höchstgrenze von 3000 t für Schlachtschiffe und 350 t für U-Boote vor, um die Bundesmarine zu beschränken. 1956 konnte die Bundesmarine eine Reihe von kleineren Schiffen mit Mitarbeitern bestehender deutscher Seeverbände wie z. B. die " B " (Labor Service Unit "B"/LSU B) unter der amerikanischen Leitung einsetzen.

Zusätzlich wurden sechs Küsten-Minenjäger (Vegesack-Klasse) auf französichen Schiffswerften für die Bundesmarine erbaut. Mit den beiden Schiffen A50 ( "Eider") und 51 ("Trave") fuhren im Herbst 1956 zwei frühere Kanadier der neu gegründeten Ausbildungsstaffel Kiel der Deutschen Bundesmarine nach Den Helders (Niederlande), Portsmouth (Großbritannien) und Oostende (Belgien). Die ersten U-Boote für die neue Kriegsmarine, drei am Ende des Zweiten Weltkriegs gesunkene U-Boote, wurden als U-Hecht ( "S 171"), U-Hai ( "S 170") und Wilhelm Bauer ("Y 880") zur Schulung und Prüfung in leicht modifizierter Bauweise angehoben, komplett instandgesetzt und in Betrieb genommen.

Die ersten sechs Vernichter der Deutschen Kriegsmarine (Fletcher-Klasse) und eine Reihe von Landeschiffen kamen aus den USA eine grössere Menge von Ausschreibungen und Hilfsbooten. Auf der einen Seite waren dies veraltete Materialien, die zum Teil aus dem Zweiten Weltkrieg stammen; auf der anderen Seite erwies sich die erste konzeptionelle Überlegung der Marinekommandos als nicht realistisch, auf die sich die erste Einkaufsplanung stützte (siehe oben Konzept und Aufgabenstellung der Marine).

Zudem hatte die Sowjetarmee bereits Ende der 1950er Jahre erhebliche Entwicklungsfortschritte bei den Marineflugkörpern gemacht und damit eine weitaus größere Gefahr als die Bundesmarine geschaffen. Schliesslich zeigte sich auch, dass die deutschen Werften in der Zeit nach dem Krieg den Bezug zur modernen Marinebewaffnung eingebüßt hatten und nur eingeschränkt in der Lage waren, komplexe Waffenanlagen zu bauen.

Die Flugzeugflotte der Flotte der Marine wurde nahezu komplett ersetzt. Auch bei den Geräten wurden bedeutende Innovationen vorgenommen. Hierzu zählten eine Reihe von Raketensystemen (Schiff - Raumschiff; Luftschiff; Luftfahrzeug; Luftschiff ), drahtgeführte torpedierte Schiffe für Boote und Motorboote sowie modernste Kommandosysteme einschließlich des Datenaustauschs Link-11.

Die Deutsche Kriegsmarine erreichte mit den heutigen Frigaten und ihren bordeigenen Hubschraubern das hohe technologische Level der großen Westmarine, auch für die großen Kriegsschiffe. Gegen Ende der 1980er Jahre kaufte die Kriegsmarine Geräte, die für ihre Kernaufgaben in der Nord- und Ostsee optimalisiert wurden. Auch die Deutsche Bundesmarine verfügt über ein eigenes Telekommunikationssystem mit einer Küstenradaranlage und einer leistungsfähigen Aufklärung.

Nach ersten konzeptionellen Ansätzen für einen Beitrag der Bundesmarine zum Bund wurde ab den 70er Jahren des zwanzigsten Jahrhundert eine mächtige Flotte aufgebaut, die von ihren potentiellen Ostseegegnern sehr ernst genommen wurde. Die 30 West-U-Boote (24 deutsche und sechs dänische) mit insgesamt weniger als 1000 Mann Besatzungsstärke wurden von 75 U-Jagd-Schiffen und 150 Spezialflugzeugen und Hubschraubern mit rund 150000 Mann bekämpft.

So hat sich das Schiffskonzept der Deutschen Marine als sehr leistungsfähig erweist. 1989-1990 beendete die Auseinandersetzung zwischen Westen und Osten, in deren Szenarium die Deutsche Marine einen starken Stellenwert hatte. Doch schon vor der Wende am dritten Weltkrieg wurde sie mit den neuen Aufgabenstellungen der Armee konfrontiert. 18. November 1990.

Die Minenschutzorganisation der Aktion Südwestflanke ist am Donnerstag, den 14. September 1990, zu den ersten neuen Auslandseinsätzen der Wehrmacht im Mittelmeer aufgebrochen. Die seit 1990 vollzogenen Änderungen haben der Deutschen Bundesmarine neue Aufgabenstellungen gegeben. Die Bundesmarine 1955 bis 1972: Konzept und Konstruktion. Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57972-7 Günter Kroschel, Klaus-Jürgen Steindorf: Die Bundesmarine 1955-1985 - Schiff und Flugzeug.

Bundesmarine. Douglas Carl Pfeifer: Création du Bundesmarine: The Convergence of Central Planning and Pre-existing Maritime Organizations, 1950-1956, in: James S. Corum (Hg. isbn 978 90 0904 20317 5. Hochsprung Laut einem Brief des Verteidigungsministeriums von 1956 (Presse- und Informationszentrale Marine).

Presse- und Informationsstelle Marine: Bundesmarine - Pressemitteilung: "Bundesmarine" oder "Deutsche Marine" - Wie lautet der korrekte Name der kleinsten Abteilung der Armee? Presseportal.de, Stand 31.04.2009, erschienen am 3.03.2015. Hochsprung Karl-Adolf Zenker: Aus der Urgeschichte der Deutschen Bundesmarine. Ort isei: German Marineinstitut, German Marines Academy (Ed.): The German Navy.

Hochsprung unter ? Vgl. Jörg Duppler, Continuity and discontinuity in the Navy's self-image, in: Jörg Duppler, ab. 4-1996, S. 2. Konrad Ehrensberger, 100 Jahre Deutsche Bundesmarine, Bonn 1993, ISBN 3-7637-5913-1.

Mehr zum Thema