Browning Verschluss

Bräunungsverschluss

Auch heute noch wird die Geschichte der Marke Browning. ihrer Zeit und ihres Verschlusssystems für Selbstladepistolen (Browning-System) genutzt. Der Verschluss von Browning spiegelt sich in einer leistungsstarken Pistole mit vielen neuen Features wider. Bahnen und Felder, ein spezielles Bodenschloss und ein Griffspanner. Walther verwendet auch einen modifizierten Browning-Verschluss.

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Browning-Petter-SIG ist ein System zur Arretierung von Selbstladewaffen. Sie wird bei allen gängigen Waffen der Firmen Glock, Steyr Mannlicher und Walther eingesetzt. Diese Art des Verschlusses wird auch als "modifiziertes Bräunungssystem" bezeichne. Sie ist eine Geometrievereinfachung des Browning-Petter-Systems und erfordert die selben Hauptkomponenten. Das Kontrolltor unter der Patronenkammer ist nicht mehr verschlossen, sondern offen:

Statt der Schiebeverriegelungsachse durch das Schließglied regelt ein passend geformtes Flachglied unter der Patronenkammer das Absenken des Schiebers - und damit die Freigabe - gegen eine andere, im Griff mit einer entsprechenden Charakteristik festgelegte Fläche. Durch die bessere Kraftverteilung in der Schließschulter ist das System Browning-Petter-SIG leichter herzustellen und hat eine höhere Verschleißfestigkeit.

Durch die CNC-Fertigung können die flachgeraden Anschlüsse und Flächen mit hoher Präzision hergestellt werden. Diese Art des Verschlusses erfordert jedoch die Anwendung von sehr hochwertigem Stahl. Das System Browning-Petter-SIG wurde erstmals in der Pistole Mle 1935 im Format 7,65 20 x 20 Millimeter (. 32 "lang") eingesetzt.

In der ersten Version 1935A (A steht für "Alsace" = Elsass) wurde noch das "konventionelle" Browning-Petter-System verwendet, das der Schweizer Designer Charles Putter aus dem US-amerikanischen Browning-System der SACM entwickelt hatte. Aufgrund verschiedener Anlaufschwierigkeiten begann die Produktion jedoch sehr langsam, so dass das Unternehmen auf eine parallele, weniger komplexe Produktion zurückgreifen musste.

Der Panzerschmied in St. Etienne M.A.S. kümmerte sich um die Sache und entwickelt ein vereinfachtes Verriegelungssystem, bei dem der Verriegelungskamm durch die Schulter des Patronenhülsenblocks für eine kraftschlüssige Befestigung zwischen Schaft und Wagen ersetzt wird. Auf der Rückseite wurde eine Nose in der Kammer verwendet, um die Oberseite des Wagens gegen den Widerlagerboden abzustützen.

Diese Vereinfachung wurde im alternativen Modell Mle 1935 "S" (S steht für "St. Etienne") verwendet und ab 1937 in großen Stückzahlen an die franz. Nachdem die Franzosen den Feldzug zur Jahresmitte 1940 - direkt nach der Besatzung Frankreichs - beendet hatten, wurde die Herstellung der Version "S" in St. Etienne beendet.

So wurde die Fertigung zurück ins Elsaß verlegt, wo die Mle 1935 (A)-Variante mit dem etwas aufwändigeren Browning-Petter-System bis Ende 1944 fortgesetzt wurde.

Die Rechte an der "S"-Version mit Schulterarretierung wurden bereits Anfang /Mitte der 1940er Jahre von der SIG erworben, sind aber vorläufig nicht beantragt worden. Ab 1942 wurde in der Weiterentwicklung zur später folgenden Schweizer Armee Pistole S. P. 47/8 oder S. 49 das'Browning-Petter-System' der Ausführung "A" wieder neugierig eingesetzt. Offensichtlich hielt SIG dieses Verfahren noch immer für hochwertiger.

Das Schulterverriegelungssystem der "S"-Variante wurde erstmals in der Pist 75 bzw. in SIG P220 eingesetzt - und wird seither dem Unternehmen als " Blacking- SIG-System " zuerkannt. Geschichtlich ist dies nicht ganz richtig, da dieses Verfahren eigentlich eine Weiterentwicklung des M.A.S. in St. Etienne war. Weil dieses Absperrsystem aber auch deutlich Bauelemente von der Firma Peter enthält, wird dieses Absperrsystem nun auch als "Browning-Petter-SIG-System" bezeichne.

Günther Heuberger: Schließsysteme für die Pistole.

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