Bleiche Knochen

Blasse Knochen

Der Prüfer: "Bleiche Knochen ist derzeit einer der besten Romane des Genres und Katie Maguire eine der besten Ermittlerinnen. Lieferumfang: Bleiche Knochen, roter Ton. Titel der Folge: Pale Bones, Red Clay. An jedem der Tische befand sich eine Sammlung von Knochen, an denen jeweils ein Etikett aus Papier hing. Blasse Knochen, roter Ton Byzanz.

Blasse Knochen

Ich war unglaublich neugierig auf diese Serie um die Forscherin Katie Maguire. Besonders seit ich endlich meinen ersten Meisterton vorlese. Auf diesen Schriftsteller war ich sehr neugierig. Ich kann gleich zu Beginn meiner Kritik feststellen, dass Graham Meisterton mich sehr gut unterhielt. Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass wir eine Hauptdarstellerin durch die Serie führen und dass sie uns als Leserinnen nach Irland führt.

Sie und ihr Arbeitsteam arbeiten nicht nur an dem im Text genannten Vorgang, sondern haben auch einen Privatfall zu klären. Masterton erstrahlt hier mit diesen besonderen Horror-Elementen, die einen Krimi zu etwas ganz Speziellem machen. Hier kombiniert der Schriftsteller die Geschichte, insbesondere die Zeit um den Ersten Weltkrieg, mit Mythen und läßt den Horror in der heutigen Zeit weitergehen.

Die Autorin stellt einen weiteren an die Spitze und man erfährt das Ereignis ganz nah als Opferin. Kathie hat den Körper nach dem Vorbild von vor 80 Jahren. Das mag daran gelegen haben, dass Masterton hier nicht nur auf eine regnerische, kalte Umgebung angewiesen ist, sondern diesen Aspekt mit etwas Geheimnisvollem kombiniert.

Bei der Thematik des Mythos können mich Autorinnen und Autoren in der letzten Zeit sehr begeistern. Die Einsicht in die Keltenmythologie war für mich ein Segen. Die Geistkönigin der irischen Keltenmythologie, Mór-Ríoghain, nimmt eine wichtige Vorreiterrolle ein. Dieser Krimi hat für mich alles, was ein Krimi mit sich bringt: eine spannende Idee, vollgepackt mit vielen anderen Motiven, die Sie verfolgen wollen.

In den nächsten Ausgaben werde ich mich auf das Thema Kathie selbst einlassen. Das mag daran gelegen haben, dass die Autorin sie nicht als ultrahart porträtieren will und ihrer Person kleine Fehler hinzufügen will. Wie sich ihre Person im zweiten Teil der Serie präsentieren wird, bin ich sehr neugierig.

Sie und ihr ganzes Kollektiv machen dich hungrig. Masterton hat mit dem ersten Jahrgang der Serie eine ganze Menge präsentiert und ich kann mich dem zweiten Jahrgang im Monat nicht entziehen.

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