Bike Led Lampe

Fahrrad Led Lampe

Egal ob alleine oder in der Gruppe - dank Hightech-LED-Lampen können auch MTB-Strecken sicher gefahren werden. Prüfung 2017: Mountainbike Beleuchtung Bei BIKE wurden Leuchten für weniger als 200 EUR getestet und es zeigt sich, ob Geräte mit integrierten Akkus mit Hochleistungslampen mithalten können. BIKE Redakteur Ludwig verzerrt die Ecken seines Mundes, als er die Lampe vom Schreibtisch abhebt. Muss man High-End-Strahler mit externen Akkus einsetzen oder die preiswerte Kompakt-Klasse mit eingebauter Energieversorgung? Unsere Kompaktmodelle sind so kompakt und leicht, dass sie dauerhaft im Gepäck bleiben können und damit für jede Reise bereit sind, falls es später noch einmal passieren sollte.

Bei der Performance-Klasse mit externer Batterie haben wir aber auch nicht in die Top-Preisklasse vorgerückt: Wir haben als Grenze 200 EUR festgelegt und um wenigstens 1000 EUR gebeten. Nicht nur die Frage: Wie groß sind die Differenzen zwischen Kompakt- und Leistung? Aber auch: Können die Low-Cost-Modelle der Performance-Klasse mit dem High-End-Wettbewerb Schritt halten, der rund das Doppelte kostet?

Das Bezugsmodell sollte der Gewinner unseres letzen Testes sein: die 350 EUR teurere Piko R40SC. Dabei sind die Zusatzlumen der Powerklasse vor allem im Direktvergleich und bei hoher Geschwindigkeit von Bedeutung. Wir haben diese Leuchten getestet: kompakt klasse: leistung klasse (referenz leupine piko): helm oder lenke? Egal ob beim entspannten Trail-Cruising oder beim ängstlichen Vorberühren, auch die Position der Lampe ist entscheidend.

Bei nachtaktiven Wanderritten ist die Lampe am Sturzhelm angebracht. Wenn die Lampe am Griff ist, wird die Kurvenfahrt zum Blindschlag und der Leuchtkegel springt ungleichmäßig über jedes beliebige Objekt. Schon ab 150 g ist die zusätzliche Belastung spürbar - ein Vorteil der Geräte mit integrierter Batterie. Leuchten mit einer externen Stromquelle sind in der Regel komfortabler zu bedienen und erfordern keine Abstriche bei der Batteriekapazität - hier verschwinden die Batterien meistens im Gepäck.

Die Lichter müssen besonders eng am Griff anliegen, da sie intensivere Stöße erhalten und der Lichtkegel sonst zu einer Flickerbox wird. Dies wirft eine moralische Frage für die Produzenten auf, denn ohne STVZO Zulassung dürfen sie nicht als Fahrradlampen und damit auch nicht mit Lenkerhalter angeboten werden. Schwächere Befestigungen haben in unserem praktischen Test einige Leuchtmittel ihrer Geländegängigkeit beraubt.

Luxus oder Luxus? Von den Herstellern wird die Leuchtkraft in Lux oder Lichtstärke angegeben. Die Lichtstromstärke (Lumen) gibt die Gesamtstrahlleistung einer Lampe an, ungefähr: Wie viel Strom gibt die Lampe ab? Ein einschneidendes Beispiel für die Zweideutigkeit der einzelnen Messwerte: Der M-Wave Ultra 900 bietet mäßige 540 lm, aber mit einem Lux-Wert von 100 distanziert er sich deutlich von seinen kompakten Konkurrenten.

Vor allem Billiglampen konnten im Vergleich zum Vorjahr die zugesagte Performance im Prüflabor nicht erbringen. 10 von 14 Leuchten erreichen im derzeitigen Prüffeld die vorgegebenen Lumenwerte und übertreffen diese teilweise merklich. Nur die beiden Models von M-Wave haben ihre Daten dramatisch verpasst. In der Integrationskugel liefert der Super 2500 spärliche 730 Liter - statt der zugesagten 2500er weniger klar, aber immer noch wahrnehmbar, der Mangel an Kraft in Spaninga und Azur.

Die Akkulaufzeiten können auch den Alltag verderben, denn die besten Leuchtmittel sind nutzlos, wenn die Kraft im richtigen Augenblick ausbleibt. Einige Marken (Cateye 1600, M-Wave, Sigma 2000, Spanninga) ließen den Fahrer im wahrsten Sinne des Wortes im Unklaren und wechselten innerhalb von wenigen Augenblicken von 100 auf Null. Obwohl diese Leuchten eine Ladeanzeige haben, werden Sie es kaum bemerken, wenn sich die Lampe am Helm und die Batterie im Gepäck befindet.

Weitere Leuchten verdunkeln sich nach der vorgegebenen Betriebszeit erheblich und liefern dann noch ein energiesparendes Licht. schlussfolgerung von Florentin Vesenbeckh, BIKE test editor: "Wer eine Kompaktlampe für den täglichen Gebrauch braucht, wird von den Topmodellen unserer Kompakt-Klasse sehr gut betreut - sie sind so winzig und leicht, dass man sie jederzeit im Gepäck tragen kann.

Der Unterschied zur teueren Lupine Piko liegt nicht in der Lichtausbeute, sondern in den Details, der Bearbeitung, dem Fahrverhalten und dem Eigengewicht. Schließlich haben M-Wave und Spaninga eine sehr lange Akkulaufzeit."

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