Bergstock Zielstock aus Haselnuss selbst gemacht

Gewehrstock Bergstock aus Haselnuss

Die klassische Bergstange ist eine einteilige, gerade Stange aus Haselnuss, die auch selbst hergestellt wird, bevorzugt aus Haselnuss. Aus Afrika kennt man den Stativstock, der eine sehr stabile und ruhige Waffenunterstützung ermöglicht. Haselnuss-Gewehrstock, zerlegbar. Grössen Gewehrstock Bergstock Wanderstock Bergstockklemme NEU Top-Rated Plus.

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Eine echte "Bergstange" ragt bis zu einer Armlänge heraus und muss Gewicht und Zubehör transportieren; 35 - 40 Millimeter Durchmesser bei 210 Zentimeter Körperlänge sind dort ganz üblich. Gibt es im Auto genügend Raum für einen durchgängigen Stab, oder muss die neue Jagdhilfe aufteilen? Materialien: Ein reiner Haselnuss- oder Eschentrieb ist noch relativ leicht zu erkennen oder wird über ein oder zwei Jahre hinweg ausgewählt und weitsichtig geschnitten.

Geradlinige Haselnuss, aber auch Asche ist besonders geeignet zur Verzierung. Vor allem die Haselnuss hat so attraktive knotige Rindennarben ohne Borke, die sowohl dekorative als auch praktische Vorteile haben, weil der geschmeidige Rumpf dort einen besseren Halt hat. Prinzipiell können Sticks zu jeder Zeit "geerntet" werden, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass nur diejenigen, die von Anfang bis Ende Jänner in der Saftkiste geerntet werden, die kürzeste Trocknungszeit und die besten Stoffeigenschaften haben.

Die Trocknung geht viel rascher, wenn ein Stäbchen im Fruchtsaft nicht sofort abgeschnitten und abgezweigt wird. Man schneidet entweder nur die Baumrinde am Tag der Ernte und muss einige Tage mit dem abschließenden Sägen warten, bis die Grünteile der Pflanze verwelken, dass vorhandene Pflanzensäften und -wässer abgesaugt worden sind. Sie können auch ein paar Blattzweige auf dem Erntepfahl für einige Tage stehen lassen.

Sie muss auf dem Stab liegen und die geschälten Stäbchen müssen schnell austrocknen, aber ohne geeignete Aufbereitung sehr leicht und äußerst empfindlich gegenüber Rissen in der Trockenphase sein. Die geraden Stangen können dann an einem nicht allzu heißen oder trocknenden Platz getrocknet werden, an einer schattigen Wand aus Schuppen oder auf einer ebenen Fläche aufliegend.

Eine zu schnelle Trocknung in der Luft oder in der Luft verursacht Verspannungen und Risse im Massivholz. Der Holzwerkstoff ist ein Verbundstoff aus den reißfesten Cellulosefasern und einem Naturkitt, nämlich Holzfaser. Eine permanente Verformung oder Veränderung der ausgewachsenen Gestalt ohne Beschädigung dieser Struktur ist nur möglich, wenn die Struktur der Faser zusammen mit dem gespeicherten Lindenholz in ihr bewegt werden kann.

Das Gefüge wird durch Gießen oder Bedampfen aufgeweicht - Gießen ist für einige Tage bis 2 Wochen im Strom empfehlenswert. Die Bewässerung ermöglicht auch die nachträgliche Säuberung des Stockes; mit einem groben Lappen oder einem abrasiven Vlies können dann z. B. Alge, Flechte, Moos oder auch nur haftende Rindenteile entfernt und durch Verbiegen leicht und feinfühlig an den Krümmungspunkten ausgerichtet werden.

Halten Sie dazu den neuen Stab mit den zu begradigenden Krümmungspunkten für 15 - 20 min in Dampf (eventuell ein kleines Löcher in den Deckel des Topfes einbohren oder eine bestehende Dampfauslassöffnung als Düse verwenden) und biegen Sie dann den Stab über das Bein oder einen anderen festen Boden, ohne scharfkantige Abutments.

Gerichtete Stäbe werden vertikal aufgehängt und am Ende gewogen, damit sie nicht in einen schiefen Stand zurückkehren. Erst ein ausreichendes Eigengewicht glättet die Faser, "dehnt" den Rohrstock und läßt ihn nach dem Austrocknen auf Dauer gerade werden. Zu geringes Eigengewicht führt dazu, dass der Stab nach dem Abtrocknen wieder in eine mehr oder weniger schiefe Position zurückspringt.

In der Regel können je nach Holzart und Wölbung mehrere Kilogramm pro qcm Polquerschnitt aufgebracht werden - für Haselnussstöcke mit einem Durchmesser von 3 cm werden 10 kg empfohlen. Obwohl das aufgetragene Fett die Trocknungsgeschwindigkeit verringert, behält es die Elastizität der Baumrinde bei oder verbessert die mechanische Eigenschaften des Holzes, wenn es eingezogen wird.

Der Autor fand dies besonders auffällig bei Schlehdornstäbchen - Stäbchen, die während der Trockenphase gut geölt waren, hatten eine Borke von der Beschaffenheit und dem "Griff" von Glattleder und brachen nicht, im Unterschied zu nicht geölten oder gepellten Stäbchen, die unter den selben Umständen getrocknet wurden. Traditionelle Leute trockenen den Stick ohne Ölaufbereitung und verwenden dann Leinsamenöl oder Leinöllack im Eintopf.

Leinsamenöl oder -lack - erhitzt und/oder mit Terpentin-Balsam versetzt - dringen gut in das Material ein und wirken dort wie ein härtendes Kunstharz, was maßgeblich zur Materialverbesserung beitragen kann. Eine vollständige Anwendung auf das getrocknete, leicht geschliffene und enstaubte Schnittholz oder die Borke ist ausreichend; nach 24 Std. Lüften kann eine zweite Anwendung durchgeführt werden; in diesem Fall muss der nicht absorbierende überschüssige Teil nach einigen Std. mit einem Lappen o.ä. entfernt werden sonst entsteht eine Klebeschicht auf dem Ständer.

Ob die Zweige vor oder nach dem Austrocknen abgeschliffen werden, konnte der Autor nicht nachvollziehen. Aufgrund des Radialschrumpfprozesses des Holzes während der Trocknung ragen die Äste am fertigen Trockenstab etwas heraus; sie müssen bei der Endbearbeitung wieder abgeschliffen werden. Doch nicht jeder Mensch benötigt eine Spitze auf seinem Stab, der Jäger verspottet das " Gämsenklingeln " oder " Gamsglockenklingeln ", wenn der ungeübte Bergführer die Spitze auf Steine schlägt.

Andererseits hält die im kochenden Leinsamenöl ausgehärtete Nadelspitze nicht im Schnee oder auf harten oder gefrorenen Böden. Ein einfacher Tip kann aus einer Spax- oder Holzspindel mit sechseckigem Kopf gefertigt werden. Drehen Sie dazu die Schrauben in die Stirnseite des leicht geschärften, dickeren Polendes - ein Vorbohren 1 - 2 Millimeter kleiner als der Schneckendurchmesser vermeidet das Bersten des Pols.

Das Gewindestück muss komplett in der Holzschicht verschwunden sein, Leim oder Silikonspachtel sorgt für eine permanente Fixierung der Schrauben und beugt dem Eintritt von verrottungsfördernder Nässe vor. Sogenannte Gehstockklemmen aus vernickelten Blechen mit eingelegtem Gewindedorn sind für Leuchtstäbe geeignet. Es wird aus Gründen der Festigkeit empfohlen, dass die Düse groß genug ist, um gerade über das entrindetes Material zu gehen und den dichten Stab nicht in eine kleine Düse zu meißeln.

Wenn Sie keine Drehmaschine haben, können Sie aus einem Stück Rohr eine sehr begehbare Düse herausschleifen und verschweißen; außerdem lösen Sie ein Stück Rohr, das an einem Ende zweimal so lang wie die Dicke ist, so dass eine Dreizackkrone gebildet wird. Es kann auch etwas Stoff auf die Düse aufgetragen werden, um eine Sorte von Dornen zu bilden - die natürlich auch in Gestalt einer Stahl-Schraube etc. aufgeschweißt werden können.

Durch ein wenig Schleifarbeit erhalten Sie eine mehr oder weniger rustikale Schnürsenkel. Der Steinkohlenteer oder die daraus resultierende Mindestmenge an Kohlenteer bot permanenten Fäulnisschutz, und die während der Kühlung zusammengezogene Düse sorgte für einen sicheren Halt. Auch wenn das Material durch die Trocknung etwas später schrumpft, lösen sich solche Tips kaum.

Eine ebenso dauerhafte und dichte Verbindung zwischen Kopf und Stiel kann heute etwas weniger herkömmlich mit neutraler, vernetzender Silikonmasse hergestellt werden (wie sie von Tischlern oder Glasern zur Fixierung von Glasscheiben in Holzzargen eingesetzt wird). Der Zusammenbau von Schraubverbindungen für die Fertigung von zerlegbaren Masten ist vergleichbar mit der Platzierung der Masten. Vor allem Schlehdorn oder Asche haben erhöhte Bereiche, so genannten Astlöcher, in denen Zweige von der Stange auswuchsen.

Werden diese geschliffen - NICHT ganz flach - erscheint das leichte Hölzer, was zu einer sehr schönen Dekoration führt, wodurch der heller gewordene Innenhof des freigelegten Hölzers mit dem nahezu schwarzem Zweigkern in der Bildmitte und der angrenzenden Dunkelbraun- (Schlehdorn) oder Graurinde (Esche) attraktiv kontrastiert wird. Abschließend wird die Borke mit einem Schleifvlies oder einem Edelstahl-Schüsselreiniger geglättet und die Bearbeitung mit Wellenöl oder Ballistol (die in den folgenden Tagen so lange fortgesetzt wird, bis der Stock nichts mehr annimmt) beendet die Produktion.

Bei zu warmer oder trockener Lagerung werden die Sticks heller, verlieren aber an Elastizität und können spröde werden. Ich bin kein Profi, aber: Haselnuss ist gutes universelles und sehr leichtes Holzwerk. Schwere, aber geschliffene und geölte Hölzer für diese Anwendung. Asche ist leichter als Haselnuss, heller als Schlehdorn und das mit Abstand stärkste Hölzer in Bezug auf Stäbchen und Stäbchen - es ist kein Zufall, dass die alten Lanze-, Bären- und Federstiele aus Asche sind....

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