Beamen Scotty

Balken Scotty

Mit dem "Strahlen" winziger Quantenteilchen sind heute schon einige Dinge möglich. Die USS Enterprise fliegt mit Warpgeschwindigkeit. Scotty muss natürlich das tun, wofür er berühmt wurde. ""Scotty, bitte beamen Sie hoch!"", sagte die Raumschiff Enterprise Serie.

" Beamen" ist den meisten von uns aus der Science-Fiction-Serie "Star Trek" bekannt.

So wie in "Star Trek": Wie Teleportieren funktioniert - Beam me up, Scotty!

Beame mich hoch, Scotty! Das Beamen ist eine unendliche Schnelligkeit, bei der Menschen oder andere Personen von einem Platz zum anderen transportiert werden können, ohne den Zwischenraum zu überqueren. Es ist für viele Menschen undenkbar, dass Teleportierung wirklich wirkt. Prinzipiell wirkt die Teleportierung, wie der physische Begriff für Beamen genannt wird, eigentlich und schon heute.

Was heute schon im Versuch funktioniert, sind keine alltäglichen Gegenstände, die von einem Platz zum anderen gestrahlt werden, sondern ein paar elementare Partikel - doch. Einfach ausgedrückt besteht jeder Organismus im Kosmos aus elementaren Partikeln, d.h. Grundteilchen, von denen es nicht so viele gibt.

Nimmt man die Atomkerne der beiden Atomkerne, dann setzt sich das Wasserstoffatom aus einem einzigen Teilchen zusammen, das eines der elementaren Teilchen ist, und der Luftsauerstoff aus acht dieser Teilchen und acht weiteren elementaren Teilchen, den sogenannten neutralen Teilchen. Daher unterscheidet sich der Kern nur durch die Anzahl der beiden in ihm vorhandenen Elementare.

Mit einer etwas höheren Zahl von elementaren Partikeln trifft dies auf alles zu, was wir im Raum vorfinden. Neben der Zahl der Elementarteilchen gibt es noch einige weitere Parameter, wie z.B. wie stark sie sich drehen. Das ist aber wirklich genug, um den Aggregatzustand zu erklären. Zum Beamen muss man die Partikel nicht selbst befördern, sondern nur die Kombination aller erforderlichen Parameter versenden, und dann kann man das Originalobjekt am abgelegenen Standort aus ohnehin vorhandenen Elementarpartikeln mit den gesendeten Properties wieder zusammensetzen.

Das Problem ist jedoch, dass Sie dies für jedes Einzelteilchen in einem Gegenstand tun müssen. Dazu müssen Sie zunächst das zu beleuchtende Messobjekt durchleuchten. Allerdings wird das Ziel auch partikelweise vernichtet (dies hat mit der hier bereits erwähnten Quantumphysik zu tun).

Zum Beispiel, um einen Menschen zu beamen, müssten Sie die Codes für eine große, 30-stellige Anzahl von elementaren Partikeln senden, und dann den Konstruktionsplan, wie man all dieses Material wieder richtig zusammenbringt - und nicht ein einzelner Irrtum sollte sich einnisten. Das Ganze funktioniert, wie gesagt, mit Einzelpartikeln, aber die Menge der zu übertragenden Informationen ist sehr viel geringer.

Aber wenn es eines Tage möglich sein sollte, dann hätten wir eigentlich eine Art, mit der wir mit der Geschwindigkeit des Lichts vorankommen.

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