Arktis Eis

Polareis

Das Ausmaß und die Konzentration des Meereises in der Arktis und Antarktis ändern sich täglich. Noch nie ist dort weniger Meereis eingefroren als in diesem Winter. Nasa hat den Niedergang des Eises in der Arktis belebt. Der Nord- und der Südpol leiden unter dem Klimawandel: Das einst ewige Eis schmilzt, die Gletscher schrumpfen. In der Arktis schmilzt das Eis immer schneller.

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Das Polareis am Nordpol (arktische Eiskappe) und am Südpol (antarktische Eisdecke) besteht aus Gletschereis und Meereseis. Die Bezeichnung Polareiskappe ist alltäglich geworden. Technisch gesehen bezieht sich der Ausdruck Eisdecke auf einen Plateau-Gletscher, der immer auf einer Landzunge aufliegt. In der Umgangssprache wird Meereseis zu einer Polkappe hinzugefügt.

Das Arctic Ice Cap ist die Packeis-Zone des Polarmeeres, welche von Drifteis umringt ist. Der Eisschichtdickenbereich variiert je nach Jahreszeit und variiert von zwei Metern in den Randbereichen bis zu vier Metern am Pol - im Schnitt sind es etwa drei Metern. Ausserhalb der Packeis-Zone befinden sich die Arktisinseln Island, Franz Josef Land, Novaya Semlya, Severnyaya Semlya, New Siberian Islands, Victoria Island, Devon Island und Baffin Island, die auch saisonbedingt eisbedeckt oder von Glatteis umringt sind.

Jahrhundert ist der Eismeer - im Gegensatz zur Lehre vom vereisten Eismeer - um den Pol herum völlig zugefroren und hat dort die Polkappe gebildet. 1958 erfolgte die erste Überquerung der Arktis durch die Sowjetunion für die Eismassen. Der sowjetische Eisenbrecher Hermann war 1987 das erste Boot, das den Nord-Pol durch die Arktis erreichte.

Das Eiskappen der Antarktis umfasst ausgedehnte Gletscher, die 98% der Antarktis abdecken und eine Mächtigkeit von bis zu fünf km haben. Weil es sich um Eis auf dem Kontinent und nicht, wie in der Arktis, um Meereseis dreht, wird es auch das arktische Inlandeis genannt. Vor 43 Mio. Jahren entstand die Antarktis.

Spektrum Akademie der Wissenschaften, Ausgabe Nr. 1, Ausgabe 10, Sven Titz: Riviera in der Arktis.

Landkarten Arktische Meereisfläche

Das Ausmaß und die Konzentration des Meereises in der Arktis und Antarktis ändern sich jeden Tag. Diese Beobachtungsparameter werden aus den Daten der Satelliten ermittelt und hier in Tageskarten der Meereis-Konzentration und der Zeitreihe der Meereis-Ausdehnung und der Meereisoberfläche wiedergegeben. Einen Überblick über die derzeitige Situation des Meereises in der Arktis und Antarktis gibt es hier. Die folgende Grafik zeigt die momentane Meereisbedeckung (rot).

Das Ausmaß des Meereises bezeichnet eine Gegend als "eisbedeckt" oder "nicht eisbedeckt". Für diese Abbildung wurde ein Wert von 15 Prozentpunkten herangezogen. Dies bedeutet, dass die Messzelle, wenn sie eine Meereis-Konzentration von mehr als 15 % aufweist, als "eisbedeckt" klassifiziert wird. Liegt die Konzentration des Meereises unter 15 v. H., ist es "eisfrei". Nähere Angaben zur Ermittlung der Meereisfläche hier.

Weiss steht für eine Meereis-Konzentration von 100 prozentig, dunkles Blau für Meereswasser. Die Meereisfläche ist definiert als die Fläche, für die eine Gesamteiskonzentration von wenigstens 15 % bestimmt werden konnte. Sämtliche Daten zur Meereis-Konzentration (HDF-Format) der Uni Bremen (Institut für Umweltphysik) und hochauflösende Landkarten der Tagesmeereiskonzentration für Arktis und Antarktis können bis zum 19. Juni 2002 auf dem Daten-Portal nachgelesen werden.

Zusätzlich sind kmz-Dateien der täglich aktualisierten Messdaten in GoolgleEarth verfügbar und können hier für die Arktis und Antarktis ausgelesen werden. Die folgende Graphik zeigt die momentane Meereisoberfläche (rot). Es ist zu bemerken, dass die Ausdehnung des Meereises (Diagramm oben auf dieser Seite) und die Meereisoberfläche zwei voneinander abweichende Grössen sind, die aus der Meereis-Konzentration abgeleitet sind und somit andere Ausmaße haben.

Weitere Erklärungen zu diesen Unterschieden gibt es hier.

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