Intelligente Antworten und gute Argumente
auf "dumme" Fragen, Behauptungen und Vorurteile:
Fragen, Behauptungen, Vorurteile und Annahmen | Die passenden argumentativen |
Waffen wurden zum Töten entwickelt. Zu nichts anderem. | Das war mal der Primärzweck einer Waffe... Soweit ist das richtig. Zuerst wurden Waffen für die Jagd und zur Verteidigung entwickelt. Aber seit vielen Jahrtausenden sind sie auch Sportgeräte. Würde man kategorisch behaupten, dass Waffen ausschließlich zum Töten dienen, dann würde das ja bedeuten, dass Millionen von Sportschützen, Bogen und Armbrustschützen, Speer- und Axtwerfer ihre Sportgeräte falsch gebrauchen. Das wird sich wohl niemand ernsthaft wünschen, oder? |
Schusswaffen sind gefährlich. | Jede Waffe ist tote Materie! Von sich aus ist keine Waffe gefährlich. Erst in der Hand eines Menschen kann eine Waffe zum gefährlichen Werkzeug werden. |
Man muss alle Schusswaffen in privater Hand verbieten um Straftaten, Morde, Amokläufe und Verletzungen zu verhindern. | Oberflächlich gesehen ein guter Vorschlag... Sieht man sich aber die Statistiken an, dann werden die wenigsten Straftaten mit Schusswaffen begangen. Für Mord- und Totschlag sind in fast allen Fällen bzw. in den überwiegenden Fällen zweckentfremdete Haushaltsgegenstände verantwortlich. D.h. Messer, Äxte und die breite Masse der „stumpfen Gegenstände“ und andere „Waffen“ die als alltägliche Gebrauchsgegenstände definiert sind. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, durch einen Gegenstand des täglichen Gebrauchs, eine Krankheit oder einen Unfall umzukommen, als durch eine Schusswaffe. |
Waffen töten Menschen! | Menschen töten Menschen! Waffen haben keinen eigenen Willen, keine Absicht und keinen Charakter. Wenn ein Mensch totgefahren wird, hat dann das Auto oder der Fahrer getötet? Wenn ein Mensch totgetreten wird, ist dann der Hersteller des Schuhes oder der Träger verantwortlich? Denn der Schuh selbst hat ja wohl nicht von alleine zugetreten. |
Messer, Autos, Äxte, etc. sind Gegenstände des täglichen Gebrauchs und keine Waffen. | Semantisch richtig, sachlich aber leider falsch... Es sterben jährlich weit mehr Menschen durch, als Waffe benutzte, alltägliche Gebrauchsgegenstände als durch "echte" Waffen. Im statistischen Vergleich finden sich Schusswaffen im einstelligen Promillebereich wieder. Arme und Beine sind die Haupttatwerkzeuge bei Gewalttaten. Vielleicht sollte man einfach amputieren? |
Ist ein Mensch, der Schusswaffen besitzt labil, gefährlich oder hat er soziale bzw. psychische Defizite? | Nach einer Studie der Uni Bremen gehören Legalwaffenbesitzer mehrheitlich zu den psychisch stabilen und sehr verantwortungs-bewussten Personen. Damit übertreffen sie die Kontrollgruppe von Nicht-Waffen-Besitzern in den Aspekten: - Verantwortungsbewusstsein |
Je mehr das Waffengesetz verschärft wird, desto | Das stimmt leider nicht. Wer Waffen missbräuchlich benutzt, der hält sich nicht an Gesetze. In Großbritannien wurden nach einem Amoklauf an einer Schule in Dunblane am 13. März 1996 sämtliche Kurzwaffen (Pistolen und Revolver) für Privatpersonen verboten. Trotzdem hat sich von 1998 bis 2007 die Waffenkriminalität vervierfacht. Von 864 Fällen jährlich auf 3456 Fälle pro Jahr. Die Zahl illegaler Waffen und der Verbrechen die damit begangen werden, wird von den Behörden geschönt bzw. nachprüfbar gefälscht. Der Schmuggel von Waffen ist unkontrollierbar und die Bobbys haben es inzwischenfast immer mit bewaffneten Verbrechern zu tun. |
Der Amoklauf eines einzigen Waffenbesitzers rechtfertigt die Forderung nach Entwaffnung aller Waffenbesitzer. | Mit Demokratie und Augenmaß hat diese Forderung nichts zu tun und sie verstößt gegen den Artikel 5 Grundgesetz (sowie möglicherweise gegen weitere Gesetze und Regelungen). Rechtfertigt die Amokfahrt eines Autofahrers, das Verbot aller Autos? Rechtfertigt der Missbrauch eines Kochmessers das Verbot aller Messer? Rechtfertigt ein Totschlag, bei dem ein Mensch totgetreten wurde, das Verbot aller Schuhe oder Stiefel? Mit absurden, weltfremden Forderungen macht man sich nur lächerlich. Leider denken die Verbreiter solcher Slogans nicht selbst, sondern plappern nur nach, was ihnen vorgesagt wurde. |
Eine Zentrallagerung aller Sportwaffen samt Munition (Lagerung im Schützenhaus) verhindert Amokläufe. | Nein - auch die Schadensdimension wird sich nicht ändern. Allerdings schafft eine Zentrallagerung gut gefüllte und abgelegen platzierte Waffenlager mit großen Munitionsvorräten. Ein wunderbares Ziel für Verbrecher, die leicht an große Mengen Waffen und Munition kommen wollen. Dazu ein aktuelles Beispiel: In der Nacht vom 15. auf den 16.02.2012 wurde in das Schützenhaus des Schützenvereins Hubertus Metzingen eingebrochen. Der bzw. die Täter waren rein auf den Diebstahl von Kurzwaffen aus. Laut Aussage der Kripo waren hier Profis am Werk, die mit schwerem Gerät vorgegangen sind. Insgesamt wurden ein Fenster mit verriegeltem Fensterladen, 5 Türen mit guten Schließ-zylindern und 5 Waffen- und Munitionsschränke aufgebrochen. Hierbei waren 3 Waffenschränke, die erst vor 3 Wochen von der Kripo Reutlingen und dem LKA Stuttgart mit hoher Sicherheitsstufe eingestuft wurden. Aber es gibt noch viele weitere Gründe warum so etwas nicht praktikabel ist... |
Ich mag Waffen nicht, deshalb müssen sie verboten werden! | Coole Aussage! Ich mag Ihren ... -Sport (hier Ihre bevorzugte Sportart einsetzen) nicht, deshalb muss das auch verboten werden!!! |
Aber mein Sport/meine Beschäftigung tötet keine Menschen. | Sportschiessen tötet auch keine Menschen! Sportschützen schießen meist auf Pappscheiben. Verletzungen oder Unfälle sind auf Schießständen so selten, dass sie nicht mal in der Statistik auftauchen. Das Verletzungsrisiko ist bei fast allen bekannten Sportarten höher (außer vielleicht Schach – ob Sie es glauben oder nicht, Schach ist eine Sportart). |
Ich habe kein Verständnis für Sport, der mit tödlichen Waffen ausgeübt wird. | Dafür müssen Sie auch kein Verständnis haben... Das verlangt niemand von Ihnen. Ich verstehe Ihre Begeisterung für Ihren Lieblingssport ja auch nicht... |
Schützen können doch einfach „Lichtgewehre“ verwenden. Die strahlen das Ziel nur an und töten nicht. | Natürlich... Statt Fussball wird jetzt nur noch Tischfußball gespielt und Autorennen finden auf der Carrerabahn statt. Das Verletzungsrisiko wäre gleich null und es ist doch ein adäquater Ersatz, oder? |
Ich habe Angst vor meinem Nachbarn, der hat eine Waffe. | Leben Sie lieber nicht - sie könnten ja sterben. Die Chance an Krebs zu sterben ist sehr viel höher, als die Möglichkeit von ihrem Nachbarn "umgenietet" zu werden. Siehe auch die Seite: "Statistische Risiken" |
Ich bin Pazifist und deshalb gegen Waffen. | Erstaunlich viele Waffenbesitzer sind ebenfalls Pazifisten. Sie würden niemals auf Menschen schießen, selbst, wenn sie oder ihre Angehörigen in Lebensgefahr wären. Das kann ich zwar wiederrum nicht verstehen, aber das muss ich akzeptieren. |
Schärfere Gesetze verhindern Verbrechen. | Träumen Sie nur weiter! Die Realität sieht anders aus. Diebstahl, Nötigung, Raub und Mord sind verboten! Verhindern die scharfen Gesetze diese Taten? |
Die meisten Amokläufer waren Sportschützen. | Das stimmt nicht! Viele Amokläufer tauchen nur in den Lokal- und Regionalmedien auf, denn Amokfahrten mit dem Auto sind weit häufiger, als Amokläufe mit Schusswaffen. Solche Fälle sind für die Medien aber weniger interessant, weil das dramatische Potenzial bei solchen Taten fehlt. |
Ohne Waffen keine Amokläufe. | In Deutschland haben schon mehrere Amokläufe ohne Schusswaffen, dafür aber mit Messern, Brandbomben, sogar mit einer Lanze und einem selbstgebauten Flammenwerfer stattgefunden. Diese Waffen können genau so viel Schaden anrichten, wie Schusswaffen. |
Waffen sind Mordwerkzeuge. | Das ist eine sehr undifferenzierte Behauptung... Waffen sind: - Arbeitsgeräte für Militär/Behörden |
Eine Pistole ist eine Waffe und zu nichts anderem zu gebrauchen als zu verletzen und zu töten. | Eine sehr einseitige Betrachtungsweise. 3,5 Millionen deutsche Sportschützen zeigen jedes Jahr mit Millionen abgegebenen Schüssen auf Papierscheiben dass diese "Waffen" überwiegend als Sportgeräte verwendet werden. |
Haushaltsgegenstände (Messer etc.) und Schusswaffen lassen sich nicht vergleichen. | Richtig! Die meisten Körperverletzungen und Morde werden nämlich mit bloßen Händen, Messern, Äxten und anderen Gegenständen verübt und nicht mit Schusswaffen. Auch der berühmte „stumpfe Gegenstand“ spielt eine erheblich größere Rolle als Schusswaffen. |
Ein totales Waffenverbot erschwert die Realisierung von Amoktaten. | Möglich, allerdings auf Kosten der Verhältnismäßigkeit... Denn es ist unverhältnismäßig, 3,5 Millionen gesetzestreue Bürger für die Tat eines einzelnen in Sippenhaft zu nehmen. Rechtfertigt eine Amokfahrt, das Verbot von Autos? Rechtfertigt Brandstiftung das Verbot von brennbaren Flüssigkeiten, Zündhölzern und Feuerzeugen? Waffenschein für Pflastersteine? Gewalttaten, Mord und Totschlag sind schon verboten und absolute Sicherheit gibt es nicht. |
Sportschießen macht gesellschaftlich keinen Sinn und hat keinen höheren Zweck. | Schießsport muss keinen Sinn machen und keinem Zweck dienen. Hauptsache, er macht den Ausübenden Spass! |
Aber Sport ist gesund und trainiert Körper und Geist. Schützen ballern doch einfach nur in die Gegend. | Falsch! Versuchen sie mal, eine Pistole mit ca. 1,5 Kg Gewicht, am ausgestreckten Arm so ruhig zu halten, dass sie das Ziel in 25 Meter Entfernung treffen. Machen Sie das jetzt 50 mal – und treffen Sie bitte immer das Schwarze der Scheibe – am besten in der Mitte. Sportschiessen stellt hohe Anforderungen an Konzentration, Körperbeherrschung, Kraft und Timing. Ohne gründliches Training wird ein Schießsportler keine Erfolge haben – das gilt auch für Hobbyschützen ohne größere Ambitionen. |
Wir müssen "amerikanische Zustände" in Deutschland verhindern!. | Die sogenannten "amerikanischen Zustände" gibt es nur im Kino. Die USA besteht aus 50 Bundesstaaten und damit 50 Waffengesetze, die sich wieder in State, County(s) und City(s) unterteilen. Auch US-Verbrecher verwenden ausschliesslich illegale Waffen. Die Gefahr, dass es in Deutschland jemals "amerikanische Zustände" geben könnte, besteht nicht. Dazu sind die Mentalität und die Gesellschaft der Deutschen und der Amerikaner zu unterschiedlich. |
Ein Waffenverbot ist gerechtfertigt, wenn man auch nur ein Leben retten kann. | Das ist "gutmenschliche" Heuchelei! Jeden Tag verhungern weltweit ca. 30.000 Menschen. Jährlich sterben in Deutschland rund 60.000 Menschen durch falsch verschriebene oder nicht korrekt eingenommene Medikamente. Noch mal 25.000 Tote durch Wechselwirkung mit anderen Medikamenten. 40.000 sterben an den miserablen hygienischen Zuständen in deutschen Krankenhäusern und weitere 16.000 durch Ärztepfusch. Knapp 4.200 Menschen jährlich sterben durch Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die Gesetze halten, sich überschätzen oder unter Alkohol oder Drogen stehen. Nur diese Toten werden medial nicht so sichtbar bzw. gar nicht "verarbeitet" wie die wenigen Opfer durch Schusswaffen... Durch Schusswaffen sterben in Deutschland jährlich ca. 300 Personen. Die meisten durch illegale Waffen oder durch legale Behördenwaffen der Polizei, Zoll o.ä. Und illegale Waffen sind bereits verboten! Die wenigsten Opfer sterben durch legal besessene Sportwaffen. Statistisch gesehen nur etwa 1 bis 2 Personen pro Jahr!!! Siehe auch die: "Auswertung PKS 2010" |
Messer, Baseballschläger, Golfschläger, Äxte, Autos, etc. haben vorwiegend andere Einsatzzwecke als das Töten. | Stimmt! Diese Gegenstände werden trotzdem wesentlich häufiger für Mord und Totschlag verwendet als Schusswaffen und sind nach der Statistik für sehr viel mehr Tote und Verletzte verantwortlich. Quelle: http://www.destatis.de |
Ist Waffenbesitz etwas unmoralisches, oder moralisch zweifelhaftes? | Das kommt auf die persönlichen Moralvorstellungen, Ansichten und Vorurteile an. Lässt man mal sämtliche Ideologie beiseite, dann kann man ganz wertfrei sagen, dass Waffenbesitz nichts mit Moral zu tun hat. |
Hat Waffenbesitz etwas mit Gewalt zu tun? | Kommt auf den Standpunkt an. Ein normaler Sportschütze wird sein Leben lang nichts anderes tun als arglose Pappscheiben zu perforieren. Bei Polizisten und Soldaten kann das anders aussehen. |
Warum liest, hört und sieht man dann so viel von Waffengewalt in den Medien? | Weil sich Sensationen gut verkaufen!!! Sensationen zeichnen sich übrigens dadurch aus, dass sie im Vergleich zu anderen Geschehnissen eher selten und außergewöhnlich sind. Was wäre ein Action-Film ohne wildes Geballer und Explosionen? Was ein Krimi ohne Leiche? Die Darstellung der Realität wäre doch langweilig. Anscheinend gibt es einen gesteigerten Bedarf an Gewaltkonsum bei der Bevölkerung. "Second-Hand-Gewalt" sozusagen. Die Medien bedienen diesen Bedarf, aber mit der Realität hat das aber nur wenig zu tun. |
Alle Waffenbesitzer sind als potentielle Gewalttäter und Kriminelle anzusehen. | Gut, dass Waffenbesitzer mit legalen Waffen eben nicht den Vorurteilen und Klischees entsprechen die der uninformiert Bürger blind glaubt, während er Gemeinplätze nachplappert. Ein normaler „unbewaffneter“ Bürger hat seine Informationen über Waffen aus Zeitung, Magazinen, Krimis, Fernsehen und Action-Kino. Das Bild, das diese Medien vermitteln hat aber mit der Realität überhaupt nichts zu tun. |
Jeder Tote ist einer zu viel. | Da stimme ich von ganzem Herzen zu! Dann sollte man aber da ansetzen, wo am meisten Schindluder bei Menschenleben geschieht. In der Statistik kommt das Waffenthema nämlich ganz weit hinten. Vergleichen Sie bitte auch die Auflistung weiter oben... Nur die Medien geben diesen verhältnismäßig seltenen Einzelfällen so viel Raum. Es geht um Einschaltquote und Anzeigenplätze; um Geld, viel Geld. Und nicht etwa um Wahrheit oder Ausgewogenheit. |
Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf großkalibrige Waffen verzichten kann. | Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Autofahrer nicht auf große Autos mit großvolumigen Motoren verzichten kann. Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Bürger nicht auf große Fernsehgeräte mit großflächigen Bildröhren bzw. Displays verzichten kann. Grundsätzlich muß die Frage erlaubt sein, ob der Bürger nicht auf... (Denken Sie sich etwas aus!) verzichten kann?! |
Die Medien zeigen doch, wie gefährlich Schusswaffen sind! | Medien sind alles andere als neutral. Wird eine Person über den Haufen gefahren, dann sind das 4 Zeilen im Lokalblatt. Wird ein Mensch von einem privaten Waffenbesitzer erschossen, dann toben sich die Medien tagelang in meterhohen Schlagzeilen und Sondermeldungen aus. Stellt sich heraus, dass die Waffe illegal war, verliert sich das Interesse erstaunlich schnell. Bei Legalwaffenbesitz wird das Thema über viele Wochen ausgewalzt. Den Medien geht es um Einschaltquoten und Auflage – nicht um Verhältnismäßigkeit und Gerechtigkeit. Siehe auch die Seite: "Zwei Varianten einer Meldung" |
Computerspiele sind schuld an Amokläufen. | Es gibt weltweit mehrere hundert Millionen Menschen, die sogenannte First-Person-Shooter spielen. Setzt man das in Bezug zu einzelnen Amokläufern, die solche Spiele gespielt haben, dann sieht man schnell ein, dass das ein sehr konstruierter Vorwurf ist. Würden alle „Killerspieler“ zu Amokläufern, dann hätten wir wohl täglich solche Fälle. Die Behauptungen der Soziologen und Kriminologen halten der Prüfung nicht stand. Man könnte jetzt spitzfindig sein, und darauf hinweisen, dass Amokläufer auch Brot gegessen haben. |
Schießsport ist doch ein Minderheiten-Sport und völlig uninteressant. | Nur weil darüber sehr selten in den Medien berichtet wird, heißt das nicht, dass Sportschießen von wenigen Leuten betrieben wird. Die Formel 1 wird von sehr wenigen Leuten betrieben, bekommt aber weit mehr Aufmerksamkeit als der Schießsport. Reitsport ist die zweitbeliebteste Sportart nach Fußball... Aber davon hört und sieht der normale Bürger selten etwas. |
Menschen werden zu Amokläufern, weil sie leichten Zugang zu Waffen haben. | Absurd! Menschen werden zu Amokläufern, weil sie psychische Probleme haben. Wussten Sie, dass ca. 90% aller Amokläufer langfristig mit Psychopharmaka behandelt wurden und dass Ritalin und Co. bei einem gewissen Prozentsatz der Probanden Gewaltfantasien, extreme Aggressivität, Psychosen und erhöhte Suizidalität auslösen können? |
Schusswaffen gehören nicht in private Hände. | Das letzte Mal, als Schusswaffen in Deutschland in privater Hand verboten waren und nur der Staat Waffen hatte, starben 50 Millionen Menschen... Fragen Sie mal Polizei, BKA und Bundeswehr wie viel Missbrauch mit Waffen der öffentlichen Hand getrieben wird. |
Nur Militär und Behörden sollten Waffen besitzen dürfen. | Alle Diktatoren in Vergangenheit und Gegenwart werden Ihnen begeistert zustimmen!!! „Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.“ Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident, 1899 – 1976) |
Diesen Waffennarren und Knarrenfetischisten muss das Handwerk gelegt werden. | Was für ein Handwerk? Das sind, bis auf sehr seltene Ausnahmen, gesetzestreue Bürger und oft wesentlich verantwortungsbewusster als viele ihrer Mitbürger. Ich besitze mehr als ein Auto = Autonarr! ... lese mehrere Zeitungen = Medienfetischist! PERVERS! |
Wie verhindert man Amokläufe? | Das ist kaum möglich! Es ist für den Laien sehr schwierig die Anzeichen zu erkennen. Man kann präventiv etwas tun, um beispielsweise das immer gemeinere und brutalere Mobbing an den Schulen und in Firmen in den Griff zu kriegen. Man kann versuchen, Personen die ausgegrenzt werden in eine Gemeinschaft bringen. Gerade empfindliche/sensible Menschen haben Probleme mit der Ellbogenmentalität in unserer Gesellschaft. Leider sind weder Lehrer noch Eltern ausreichend sensibilisiert und Kinder werden heutzutage eher darauf trainiert, ihre Probleme mit sich selbst und untereinander abzumachen. Vor allem aber müssen wir alle lernen, besser mit Konflikten umzugehen. Konfliktbewältigung ist etwas, was heutzutage viel zu kurz kommt. Lieber wird gemobbt, statt offen und ehrlich miteinander zu kommunizieren. Jeder Mensch kann zum Amokläufer werden, wenn seine psychische Belastung über ein kritisches Maß hinausgeht. Psychische Krankheiten sind auf dem Vormarsch, weil unsere Gesellschaft zu viele und zu hohe Ansprüchen an ihre Mitglieder stellt. |
Die Suizidrate durch Schusswaffen kann gesenkt werden, indem man Waffen verbietet. | Die Suizidrate ist völlig unabhängig von der Verfügbarkeit von Waffen. Steht keine Waffe zur Verfügung, nimmt man halt den Strick oder wirft sich vor den Zug oder von einer Brücke. Der fehlende Zugang zu einer Waffe hat noch nie einen Suizid verhindert. |
Auch die Schweiz hat Amokläufe und kennt Waffenmissbrauch. | Trotzdem hat die Schweiz – berechnet auf die Einwohnerzahl - die niedrigste Opferquote durch Schusswaffen obwohl sie gleichzeitig die höchste Waffendichte pro Einwohner in Europa hat!!! |
Die 80 Millionen Bürger müssen vor den Waffenbesitzern geschützt werden. | Mit welcher Begründung müssen 80 Millionen Bürger vor 2,5 Millionen Waffenbesitzern geschützt werden? Welche reale Bedrohung geht von den Legalwaffenbesitzern aus? Jährlich sterben 16000 Menschen durch ärztliche Kunstfehler (Dunkelziffer ca. 40000 Opfer). Dem gegenüber stehen jährlich ca. 300 Tote durch illegale Waffen und nur ca. 10 Tote durch legale Waffen (incl. der Tötungen durch Behördenwaffen von Polizei, Zoll etc.). Die wenigsten Opfer sterben durch legal besessene Sportwaffen. Statistisch gesehen nur etwa 1 bis 2 Personen pro Jahr!!! Siehe auch die Seite: "Statistische Risiken" |
Waffenbesitzer haben ihre Knarren nur um ihre Angst und Paranoia zu beruhigen. | In erster Linie geht es Waffenbesitzer darum, ihrem Sport bzw. Hobby nachzugehen. Der Aspekt „Selbstschutz“ ist, wenn überhaupt vorhanden, untergeordnet. Gerade Waffenbesitzer, die das Potenzial ihrer Jagd- und Sportgeräte genau kennen, neigen eher dazu auf den Einsatz ihrer Waffen zu verzichten. Die „Beißhemmung“ ist, wie bei beruflichen Waffenträgern auch, sehr stark. |
In Schützenvereinen wird doch nur gesoffen und geballert. | Sie werden kaum einen betrunkenen Schützen auf dem Schießstand antreffen!!! Selbst im Straßenverkehr verzichten die allermeisten Waffenbesitzer völlig auf Alkohol. Es ist sehr aufwändig, eine Genehmigung zum Waffenbesitz zu erhalten. Kein Schütze riskiert den Verlust seiner Zuverlässigkeit auf derart leichtfertige Weise. Die Vereine haben eine wichtige Kontrollfunktion. Nicht jeder, der Mitglied wird, bekommt auch Waffen. Da wird stark selektiert. Innerhalb der einjährigen Probezeit lernt man einen Anwärter kennen und kann meist gut einschätzen ob dieser stabil und zuverlässig ist. Das System ist nicht perfekt – aber, wenn man sieht, wer heutzutage alles einen Führerschein bekommt, muss man sich fragen, wieso der Sicherheitsgedanke beim Individualverkehr so schwach ausgeprägt ist, obwohl der wesentlich mehr Opfer fordert, die durch Einhaltung der Vorschriften und Verkehrregeln vermieden worden wären... |
Das Risiko durch Schusswaffen umzukommen mag gering sein. Trotzdem ist jede Waffe weniger ein mehr an Sicherheit für den Bürger. | Die Justiz muss aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder als gefährlich geltende Straftäter freilassen. Die Begründung dafür, dass die Bürger diesem Risiko ausgesetzt werden, lautet sinngemäß, dass es in Bezug auf die Resozialisierung von Straftätern immer ein gewisses Restrisiko gibt, mit dem die Gesellschaft in einer Demokratie leben müsse. Zum Lebensrisiko gehört nun mal dazu, dass man von Autos überfahren werden kann, man Treppen hinunterfällt und sich dabei den Hals bricht, man von Jugendlichen zu Tode geprügelt wird oder man von einem Blumentopf aus dem 5. Stockwerk erschlagen wird. Dass man an Krankheiten, Kunstfehlern, Tabak, Alkohol, Drogen, Fehlernährung oder durch eigene Dummheit stirbt. Das Leben ist lebensgefährlich und endet immer mit dem Tod. Wann und wo dieses Ereignis eintritt, kann niemand für sich oder für andere bestimmen; oder gar fordern, dass für ihn Sonderrechte geltend gemacht werden. Sind die anonymen hunderttausenden von Toten jährlich, die nicht durch Schusswaffen umkommen, vielleicht Tote zweiter Klasse? |
Autos sind Verkehrs- und Transportmittel, deshalb muss man mit den Opfern, die der Verkehr fordert leben – so tragisch das ist. | JEDES Jahr könnten etwa 25 Menschenleben gerettet werden, wenn man am Vatertag private Autofahrten verbieten würde... Über 20 Menschen sterben jährlich MEHR am Vatertag im Autoverkehr als an den anderen Jahrestagen. Damit wären schon ein bis zwei sogenannte "Amokläufe" oder besser ausgedrückt Schoolshootings aufgewogen, wenn man so pietätlos wäre, das gegeneinander aufzurechnen. Aber Einschränkungen bei der Benutzung des eigenen Fahrzeugs - das würde den Waffengegnern ja zu weit gehen. Schließlich wären sie ja selbst betroffen, wenn sie nur noch 30-50 km/hfahren dürften, eine 0,00 ‰-Grenze hätten und gezwungen wären permanent ein Fahrtenbuch zu führen. Ist ja viel leichter auf anderen Leuten rumzuhacken für deren Hobbys oder Sport man kein Verständnis hat. Wie wäre es mit einem Verbot von Motorrädern? Es sterben viele hundert Menschen pro Jahr deswegen - sinnlos. Im Auto - oder besser in den öffentlichen Verkehrsmitteln - wäre man viel sicherer. Ich hab' leicht reden. Ich fahre nicht Motorrad, also würde mich das nicht treffen. Fußballer dürfen nur noch Tischfußball spielen. Dann gibt es keine Verletzten mehr auf dem Fußballfeld. Ich spiele kein Fußball und ich finde diese Sportart eh blöd. Also kann man sie ja ruhigen Gewissens verbieten. Wie man sieht, ist es immer leichter, auf anderen Menschen herumzuhacken, statt Verständnis und Toleranz zu üben. Es ist aber auch viel leichter, die Vorurteile und die Falschbehauptungen der Medien nachzuplappern, statt selbst zu denken oder sich selbst zu informieren. Statt dessen werden Einschränkungen für andere Menschen gefordert, ohne dass man merkt, das man damit letztendlich seine eigene Freiheit beschneideit! "Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz." Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident, 1899-1976) |
Waffenbesitzer sind nur eine Minderheit, die ihre Mitbürger gefährden. | Die Gefährdung durch legalen Waffenbesitz ist statistisch und realistisch gesehen nicht vorhanden. Mit den nur rund 5,8 Millionen legalen Waffen in Deutschland wird kaum Schaden angerichtet. Die Zahl von 5,8 Mio. legale Waffen in Deutschland ist der Antwort der Landesregierung Niedersachsen auf die "Große Anfrage (Drs. 16/4309)" der GRÜNEN vom Dezember 2011 zu entnehmen. |
Das Recht auf Leben ist höher einzustufen als das Recht auf freie Entfaltung (Waffenbesitz) | Korrekt!!! Und so lange Sport- und Jagdwaffen bestimmungsgerecht eingesetzt werden, widerspricht sich das ja auch nicht. Wer das Argument „Recht auf Leben“ einsetzt um Waffenbesitz zu verbieten, muss konsequenterweise auch alles andere verbieten, was Leben gefährden könnte. Nur einfach auf einen einzigen – nicht mal kritischen - Punkt zu zeigen und zu behaupten, dass da das Problem läge ist einfach bigott. |
In den Statistiken finden sich aber sehr hohe Zahlen des Schusswaffenmissbrauchs | Dazu muss man wissen, dass in die Statistiken auch „Freie Waffen (Schreckschuss-, Gas-, Da auch diese im Waffengesetz gewürdigt werden, auch Spielzeugwaffen fallen unter das Waffengesetz, wird in den öffentlichen Statistiken kein Unterschied gemacht. Nur in den „für den Dienstgebrauch“ bestimmten Statistiken tauchen die Unterschiede auf. Auch der erstaunlich häufige Missbrauch von behördlichen Dienstwaffen fließt in die offizielle Statistik ein, obwohl Spielzeug- und Dienstwaffen eigentlich gesondert aufgeführt werden müssten, damit sich der Bürger ein differenziertes Bild machen kann. Diese differenzierteren Statistiken sind aber weitgehend Verschlusssache des BKA. Ein normaler Bürger bekommt diese Daten nicht. Nur die „offiziellen“ geschönten oder missverständlichen Daten werden veröffentlicht. |
Auch die Polizei hat Angst vor Legalwaffenbesitzern | Die Polizei hat mehr Angst vor Besitzern illegaler Waffen. Denn diese Waffen werden weit häufiger gegen Behördenmitarbeiter eingesetzt als Sportwaffen. Aktuell sind in den letzten 50 Jahren nur sehr wenige Einzelfälle bekannt, in denen legal besessene, scharfe Waffen gegen Ordnungskräfte eingesetzt wurden. In den jährlichen Statistiken des BKA findet sich regelmäßig folgender Passus: „Der private Waffenbesitz stellt in Deutschland keinerlei relevante Gefährdung der inneren Sicherheit dar“ |
Diese Waffennarren sind doch alles Männer mit Rambokomplexen | Falsch! Man sollte nicht alles nachplappern was Pseudo-Experten, Laien und Hobbypsychologen ohne fundiertes Fachwissen behaupten. Bei Experten-Anhörungen in den Bundestagsausschüssen werden nicht selten Leute geladen, die zwar Psychologen bzw. Psychiater sind, aber von der Thematik keine Ahnung haben und sich schnell etwas aus den Fingern saugen, was der landläufigen Meinung und den allgemeinen Vorurteilen entspricht. Diese „Fachleute“ werfen leider ein schlechtes Licht auf die echten Experten, die das Them wirklich erforschen und belegbare Fakten liefern können. Rambotypen gibt es bei den legalen Waffenbesitzern nicht. Die fliegen ganz schnell aus den Vereinen raus, wenn sie Ramboallüren zeigen. Der Waffenbesitz ist dann auch schon wegen „Unzuverlässigkeit“ nicht möglich. Übrigens: Die Anzahl von Frauen unter den Waffenbesitzern steigt, gerade in den letzten Jahren, kontinuierlich an. |
Aber man kann doch wenigstens die besonders gefährlichen, militärisch aussehenden Waffen verbieten. | Das Aussehen einer Waffe sagt nichts über ihr Potential aus. Der Eindruck der „Gefährlichkeit“ entsteht im Kopf. Eine Waffe mit einem militärischen Erscheinungsbild kann ein nicht schussfähiges Plastikteil oder eine halbautomatische Sportwaffe sein. Das äußerliche Erscheinungsbild hat noch niemanden umgebracht. Man kann z.B. Autos so umbauen, dass sie einen schnellen, sportlichen Eindruck machen. Aber die Geschwindigkeit wird ja nicht größer, weil jemand ein paar Spoiler oder Folien drauf pappt. Übrigens: Vollautomatische Kriegswaffen sind sowieso verboten. Man kann solche Waffen nicht legal besitzen, wenn man keine der äußerst seltenen Sondergenehmigungen bekommt. |
Warum werden die Waffengegner immer als "Gutmenschen" beschimpft. Es ist doch wünschenswert ein guter Mensch zu sein... | Natürlich – jeder Mensch möchte „gut“ sein. Aber das ist kein Freibrief dafür, naive und kurzsichtige Ansichten, Meinungen bzw. Ideologien als Lösung für die Probleme der Welt anzubieten. Die sogenannten „Gutmenschen“ denken meist zu kurz und eher aus dem Bauch heraus. Emotionen sind aber ein schlechter Ratgeber. Wer aus Trauer, Angst, Wut oder Hass heraus agiert, kann nicht sachlich argumentieren. Ein Gutmensch hat in der Regel einen festen Standpunkt, den er nicht ändert. Selbst, wenn alle Fakten und Statistiken gegen diese Meinung sprechen. Ein Gutmensch kann nie zugeben, dass er falsch liegt und mit seinen Forderungen andere Menschen schädigt oder sogar das Gesetz verletzt. Ein Gutmensch ist oft emotional gesteuert und nicht selten selbstgerecht. Er würde das in seiner Verblendung aber niemals zugeben. |
Warum haben manche Leute so viele Waffen? Eine Pistole und ein Gewehr sollten doch reichen?! | Ein Waffensammler sammelt Waffen um Technikgeschichte zu dokumentieren. Es ist nicht selten, dass ein Sammler mehrere Dutzend bis einige Hundert Waffen besitzt. Ein Sportschütze schießt nicht nur eine einzige Disziplin. Sportschiessen ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. Mit dem Luftgewehr schießt man nicht auf 300 Meter – mit der Großkaliberpistole nicht auf 10 Meter. Auch Bogen- und Armbrustschützen verwenden unterschiedliche Sportgeräte für unterschiedliche Disziplinen. Sie verwenden ja auch nicht nur ein Gemüsemesser für alles was in der Küche anfällt, sondern Sie verwenden ein Messer, das zur Aufgabe geeignet ist. Sportschützen verwenden das Sportgerät, das für die Disziplin geeignet, angemessen und sinnvoll ist. |
Kinder müssen von Waffen ferngehalten werden. | Warum? Es ist viel schlimmer, dass Kinder und Jugendliche keine echte Vorstellung davon haben was Waffen wirklich sind. Kinder und Jugendliche (aber auch die meisten Erwachsenen) kennen nur die völlig realitätsfremden und psychologisch irreführenden Darstellungen aus Kino und TV. Wenn man ihnen frühzeitig beibringen würde, was eine Waffe ist, ihnen die Sicherheitsregeln einbläut und sie vielleicht auch ein paar Mal schießen lässt, dann würde sich diese unheilvolle Verklärung und Mystifizierung von Waffen schnell relativieren. Sie würden schnell zwischen Realität und Kino unterscheiden lernen – im positiven Sinne. So ein Programm täte auch manchem Erwachsenen gut, damit dieser weiß, wovon er überhaupt spricht. Aber Vorsicht! Es gibt erstaunlich viele Leute, denen es nach einer Schnupperstunde auf dem Schießstand so viel Spaß gemacht hat, dass sie dabei geblieben sind. Und der Frauenanteil bei den Waffenbesitzern steigt stark! Die Debatte verläuft unsachlich, weil die Fraktion der Waffengegner überhaupt nicht weiß, wovon sie redet und sich auch weigert, ihre Vorurteile und Fehlinformationen gegen belegbare Fakten einzutauschen. Dazu müssten sie ja ihre eingefahrenen Gleise verlassen und die Argumente der Gegenseite prüfen und anerkennen. Statt dessen werden lieber die nachprüfbaren Fakten der Waffenbesitzer ignoriert. Es wird vom eigentlichen Thema abgelenkt und lieber emotional statt sachlich diskutiert. |
Gewalt ist von jedem Bürger strikt abzulehnen. | Das tun die meisten Bürger doch. Auch Waffenbesitzer lehnen Gewalt ab. Was aber irgendwie seltsam ist, dass die Medien Gewaltdarstellungen in großer Menge produzieren und transportieren. In den Nachrichten und Spielfilmen herrscht permanenter Mord und Totschlag. Auch die Waffengegner konsumieren das – oft unhinterfragt und unkritisch. Ist ja nur Kino. Komischerweise verkaufen sich immer brutalere und blutigere Darstellungen ziemlich gut. Ob TV oder eine Schlagzeile – Hauptsache Gewalt, Blut, Drama, Emotionen. Realität und Fiktion – es wird alles in einen Topf geworfen, und gut umgerührt. Sogar die sogenannten „Qualitätsmedien“ machen bei diesen Blut-Hass-Titten-Spielen mit. Nach außen hin geben sich die meisten Menschen als Pazifisten, um dann auf der sicheren Couch in „ungefährlichen“ cineastischen Blutbädern und realitätsfernen Gewaltorgien zu schwelgen. Kommt ihnen dann die Realität zu nahe, wird aber schnell nach „dem starken Staat“ und strengen Gesetzen gebrüllt. Die Grenze zwischen Realität und idealisierter Traumwelt schwindet immer mehr, was man an den immer abstruseren Forderungen und Ansprüchen vieler Menschen sieht. Vor allem die Berichterstattung nach Amokläufen hat mit seriösem Journalismus nichts zu tun. Blut, Tränen, Emotionen – aber echte Fakten und seriöse Hintergründe? Fehlanzeige! |
Das Waffengesetz ist unzureichend und muss geändert werden. | Da werden Ihnen sogar sehr viele der legalen Waffenbesitzer zustimmen – vermutlich sogar die meisten. Das deutsche Waffengesetz ist kompliziert, überregulierend, in Teilen widersprüchlich und stellenweise unverständlich. Die Auslegung dieser Gesetze ist nicht einheitlich, da es erst wieder seit dem 04.11.2011 eine rechtskräftige allgemeine Verwaltungsvorschrift gibt, die diese Regelungen erläutern. So kommt es zu Behörden-Willkür aus Unwissenheit, Falschauslegung und sogar Bosheit. Das Waffengesetz müsste durch ein einfach gehaltenes, klar verständliches und vor allem effektives Gesetz ersetzt werden. Und es muss auch durchführbar sein. Durch die mit heißer Nadel gestrickten Verschärfungen, entworfen von Politikern und „Sachverständigen“ ohne Fachkompetenz oder Sachkunde, auf Druck einer verunsicherten und hysterischen Bürgerschaft, ist das Gesetz inzwischen kaum noch vollziehbar. Die Behörden kommen durch immer verrücktere und kleinlichere Vorschriften gar nicht dazu ihre eigentliche Kontroll- und Prüfarbeit zu machen. Das ist nicht zuletzt die Schuld der Leute, die reflexartig Verbote und Verschärfungen fordern, wo doch nur Vollzug und Kontrolle der längst ausreichenden Regelungen genügen würde. Und es ist die Schuld vieler Politiker, die – ohne Fachwissen und Sachkenntnis – den sinnlosen Verschärfungsforderungen nachgeben, da sie sich natürlich für Wählerstimmen interessieren und weniger für Sach- und Realpolitik. Das aktuelle Gesetzeswerk könnte problemlos auf 10% seines derzeitigen Umfanges eingedampft werden, mehr Sicherheit bieten und vor allem durchführbar werden. Leider verhindern immer hysterischere Forderungen nach Verschärfungen und Verboten ein vernünftiges Waffengesetz. |
... wird fortgesetzt ... | |
Aktuelle Version:
http://dl.dropbox.com/u/5278508/Waffen_Fragen_Antworten.pdf