Gewalt im Fußball

Nahezu jedes Wochenende kommt es in Deutschland zu gewaltsamen Ausschreitungen, Verstößen gegen das Waffen und Sprengstoffrecht, Körperverletzung, Widerstand gegen Staatsgewalt, Beamtenbeleidigung...

Und das ganze unter den Augen mehrerer Millionen Zuschauer.

Nur von den sonst so friedliebenden Linksgrünen Waffengegnern, Friedensaktivisten und Möchtegernpazifisten hört man zu dem Thema kaum etwas. Da ist vermutlich zu viel potentielles Wählerklientel dabei...
 
Dort wettert man lieber gegen private Waffenbesitzer und Sportschützen, da diese angeblich eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen.
 
Wenn ich die nachfolgenden Artikel aus dem Spiegel-Online lese, müsste man eigentlich sofort alle Fußball-Stadien schließen und die Bundesliga verbieten:
 
Direkt-Link: Gewalt im Fußball
 
Kampf gegen die Randale
Ausschreitungen in der Kurve, Randale nach Spielen: Der Fußball hat ein Gewaltproblem. Vor allem in Ostdeutschland wird im Publikum häufig zugeschlagen oder rassistisch gepöbelt, doch immer öfter schalten sich Fanprojekte ein - SPIEGEL ONLINE berichtet über das Problem und die Gegenkonzepte.
 
 
 
Überfall vor einer Disco
Kölner Hooligans brechen Leverkusens Kadlec die Nase
22.04.2012
Sie warteten vor einer Disco, dann schlugen sie zu: Zwei Kölner Hooligans haben Michal Kadlec vom Erzrivalen Bayer Leverkusen überfallen und ihm das Nasenbein gebrochen. Es ist nicht das erste Mal, dass FC-Fans mit Gewalttaten für Aufsehen sorgen.
 
 
St. Pauli gegen Rostock
Gemeinsam gegen die Hamburger Polizei
20.04.2012
Anspannung in Hamburg: Das brisante Duell zwischen dem FC St. Pauli und Hansa Rostock sollte durch ein Ticketverbot für Gästefans entschärft werden. Diese Polizeitaktik ging nicht auf. Rostocker Fans meldeten eine Demonstration an, St. Paulis Ultras bekunden Solidarität.
 
 
RB Leipzig

Pacult soll St. Pauli-Fan als schwule Sau beschimpft haben
10.04.2012
Ausraster in der Regionalliga Nord: Nach übereinstimmenden Angaben der "Bild"-Zeitung und der "Hamburger Morgenpost" soll der Trainer von RB Leipzig, Peter Pacult, einen St. Pauli-Anhänger als "schwule Sau" bezeichnet haben. Ob der Vorfall ein Nachspiel haben wird, ist offen.
 
 
Pokal-Randale
Magdeburg distanziert sich von Gewalttätern
09.04.2012
Ausschreitungen im Sachsen-Anhalt-Pokal: Nach der Niederlage gegen den Haldensleber SC hatten Anhänger des 1. FC Magdeburg den Rasen gestürmt und Spieler angegriffen. Nun distanzierte sich der Club von den Hooligans. Schon einmal hatten vermummte Fans einen Akteur bedroht.
 
 
ZAHL DER WOCHE
13 032 Personen in Deutschland
26.03.2012
Statistische Zahlenangabe zur Datei "Gewalttäter Sport" des Bundeskriminalamts. sind in der Datei "Gewalttäter Sport" des Bundeskriminalamts erfasst. Sie gelten damit als potentiell gefährlich. 2318 von ihnen sind mit einem bundesweiten Stadionverb...
 
 
Anschlag im Osnabrück-Stadion
Fünf Jahre Haft nach Sprengkörper-Attacke
23.03.2012
Hohe Strafe für einen Knallkörper-Wurf: Das Landgericht Osnabrück hat den Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Durch den Sprengkörper waren mehr als 30 Menschen im Osnabrücker Stadion zum Teil erheblich verletzt worden.
 
 
BVB-Pokalerfolg in Fürth
Asa braucht sich nicht beleidigen zu lassen
21.03.2012
Es war ein packender Pokalabend zwischen Fürth und Dortmund - am Ende wurde es jedoch unappetitlich. Der BVB schoss sich Sekunden vor dem Abpfiff ins Finale, anschließend drehte Borussias Kevin Großkreutz durch. Das behaupten jedenfalls die Gastgeber, die von rassistischen Äußerungen sprechen.
 
 
Dortmund-Star Großkreutz
Halb Ultra, halb Profi
21.03.2012
Es waren hitzige Szenen: Kurz nach dem DFB-Pokalkrimi in Fürth beschimpfte der Dortmunder Kevin Großkreutz Gerald Asamoah. Ein Mitspieler beschuldigte Großkreutz, sich rassistisch geäußert zu haben. Doch der Dortmunder weist das zurück.
 
 
Nach Bundesliga-Spiel
Mainzer Fans bei Gewaltattacke verletzt
18.03.2012
Sie waren mit Dachlatten und Schraubenschlüsseln bewaffnet: Am Samstagabend ist eine Gruppe Mainzer Fans überfallen worden. Bei den Angreifern soll es sich um Anhänger des 1. FC Kaiserslautern handeln. Etwa 80 Personen waren in die Schlägerei involviert.
 
 
Bedrohter Magdeburger Fußballer
Bauer trainiert unter Personenschutz
14.11.2011
Rückkehr in den Trainingsbetrieb: Fußballer Daniel Bauer hat erstmals seit zwei Wochen wieder beim 1. FC Magdeburg trainiert. Allerdings wurde er von Personenschutz begleitet, der für seine Sicherheit sorgen soll. Anhänger des Clubs hatten den 29-Jährigen bedroht.
 
 
Gewalt im Fußball
Verbände gehen auf Kuschelkurs mit Fans und Polizei
14.11.2011
Ein Durchbruch sieht anders aus: Beim Runden Tisch zum Thema Gewalt im Fußball gab es kaum konkrete Ergebnisse. Der DFB kündigte die Einrichtung einer Task Force an und sicherte der Polizei zu, dass der 1. Mai künftig spielfrei sein soll. Zudem soll es nun doch wieder Dialoge mit den Fans geben.
 
 
Gewalt im Fußball
Viele Probleme, null Lösungen
14.11.2011
Stadionausschlüsse, Spielabsagen, Alkoholverbote: Um die Gewalt im deutschen Fußball einzudämmen, präsentieren Politiker restriktive Ideen. Die Fans bleiben in der Debatte außen vor - und selbst einige Clubchefs haben Zweifel an der Wirksamkeit solcher Maßnahmen.
 
 
Per Pressemitteilung
DFB erklärt Pyrotechnik-Diskussion für beendet
02.11.2011
In deutschen Stadien bleibt Pyrotechnik auch künftig verboten. Das hat der Deutsche Fußball-Bund beschlossen. Damit reagiert der Verband auch auf die Diskussion um Fan-Gewalt, ohne jedoch mit Fan-Vertretern diskutiert zu haben.
 
 
Hooligan-Überfall
Magdeburg will bedrohten Spieler halten
02.11.2011
Der 1. FC Magdeburg hat seinen von Fußballanhängern bedrohten Spieler Daniel Bauer zum Bleiben aufgefordert. Der Regionalligist hat einen "umfangreichen Maßnahmenkatalog" erstellt. Allerdings habe der ehemalige Kapitän bereits im Frühjahr Morddrohungen erhalten, sagt sein Berater.
 
 
Fan-Krawallen
DFB fordert Pokal-Ausschluss für Dynamo Dresden
02.11.2011
Die Fan-Krawalle beim Pokalspiel in Dortmund könnten Dynamo Dresden teuer zu stehen kommen: Der Kontrollausschuss des DFB verlangt den Ausschluss des Vereins aus dem kommenden Pokal-Wettbewerb. Aber auch Borussia Dortmund droht eine Strafe.
 
 
Nach Krawallen
Dresden reist ohne Fans zum FC St. Pauli
31.10.2011
Dynamo Dresden hat Konsequenzen aus der Randale seiner Fans gezogen: Beim FC St. Pauli wird der Zweitliga-Verein auf die Unterstützung seiner Fans verzichten. Stattdessen sollen Hamburger Fans den Gästeblock am Millerntor füllen.
 
 
Gewalt im Fußball
Hooligans überfallen Magdeburger Spieler
31.10.2011
Gewalteskalation in der Fußball-Regionalliga: Der Ex-Kapitän des 1. FC Magdeburg ist von Hooligans zu Hause überfallen und bedroht worden. Sie kündigten an, wiederzukommen, falls sein Team nicht gewinne. Der Verein ist schockiert, der Spieler hat die Stadt zunächst verlassen.
 
 
Randale in Dortmund
Dresdens Hauptsponsor denkt über Ausstieg nach
28.10.2011
Die Randale von Fans beim DFB-Pokalspiel in Dortmund könnte für Dynamo Dresden ein extrem teures Nachspiel haben. Neben einer Geldstrafe droht dem Club der Ausstieg des Hauptsponsors. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert richtet einen Appell an die Ultras.
 
 
Woche der Gewalt
Theo, hör die Signale!
27.10.2011
Brennende Blöcke, randalierende Fans: Die Bilder aus deutschen Fußballstadien sind erschütternd. Viele Experten glauben, dass der Fußball durch Ultras wieder ein Gewaltproblem hat. Doch ganz so einfach ist es nicht.
 
 
Randale im DFB-Pokal
Fußball-Bosse suchen Prügelknaben
27.10.2011
Böller krachen, Steine fliegen: Erst randalierten Fans beim Pokalspiel in Dortmund, dann in Frankfurt. Jetzt suchen die Chefs des DFB, der Liga und der Clubs nach Schuldigen. Eintracht-Boss Bruchhagen hat sie schon gefunden: Er will die Ultras aus den Stadien verbannen.
 
 
Krawalle in Frankfurt
Fans werfen Böller und Steine
27.10.2011
Randale beim Südwest-Derby: Vor und während des Pokalspiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern ist es zu Ausschreitungen gekommen. Fans beider Lager attackierten sich auf dem Weg zum Stadion. In der Arena musste die Polizei erneut eingreifen.