Ein Brief von Rene Schmidt (Vorstandsmitglied im BDS Thüringen) an den "Rechtsexperten" der Grünen,
Herrn Jerzy Montag:
Herrn Jerzy Montag:
Ihre Forderung zur Verschärfung des Waffenrechts
Sehr geehrter Herr Montag,
ich Vorstandmitglied des BDS Thüringen, und schreibe Ihnen heute auf Grund der Forderung zur Verschärfung des Waffenrechts. In der Sueddeutschen Zeitung vom 12.1.12 werden Sie wie folgt zitiert:
Das Waffenrecht müsse verschärft werden. Dies sei "dringend notwendig, auch wenn sich hierdurch der Besitz illegaler Waffen nicht vollständig ausschließen lassen wird". Wieder einmal habe sich "tragisch bestätigt", dass Schusswaffen in privaten Händen "schwersten Straftaten Vorschub geben", sagte Montag.
Bessere Sicherheitsvorkehrungen an Gerichten lehnen Sie jedoch ab. Ihre Aussage hat keinerlei Sachverstand und beweist das Sie als Rechtsexperte keinerlei Ahnung haben vom deutschen Waffenrecht. Als Rechtsexperte sollten Sie wissen das im Waffengesetz der Erwerb und der Besitz geregelt sind. Da es sich bei der Tatwaffe um eine Illegale handelte ist eine Verschärfung des Waffenrechts nicht notwendig.
Leider ist es heute so das man sich eine Waffe schnell und einfach besorgen kann, teilweise sind Schusswaffen in unseren Nachbarländern ohne WBK zu bekommen oder gelangen aus Konfliktregionen in unser Land. Diese Waffen werden weder sicher verwahrt noch würden diese von einer Waffensteuer erfasst. Niemand weiß wer ,wo und wie viele eine solche illegale Waffe in der BRD besitzt oder vertreibt, daher kann ein solcher Vorfall sich jederzeit wiederholen (was auch täglich so ist).
Sportschützen und Jäger hingegen müssen sehr Anforderungen erfüllen um eine Waffenbesitzkarte zu erlangen, sie geben ihre Grundrechte auf und müssen sich immer wieder Anfeindungen durch Ihre Partei und Medien stellen.
Ihre Aussage das Waffenrecht auf Grund dieses Vorfalls zu verschärfen zeigt die fehlende Kompetenz Ihrer Partei im Waffenrecht. Es zeigt aber Ihre Verachtung gegenüber einer Tradition, dem Schützenleben, der Jagd und dem damit verbunden legalen Waffenbesitz.
Bitte gestatten Sie mir folgende Fragen, die Sie mir sicher gerne als Rechtsexperte der Grünen beantworten werden:
Falls die Grünen es schaffen ein Verbot für den Privatbesitz von Waffen zu beschließen wären in der BRD ca. 3Millionen, Sammler, Sportschützen und Jäger betroffen.
Erwägen die Grünen für diese bereits erteilten Erlaubnisse einen Bestandschutz?
Wenn Nein, wie hoch soll die finanzielle Entschädigung für das verlorene Sport oder Jagdgerät sein?
Wenn Nein, planen die Grünen eine Enteignung von 3 Millionen Bürgern per Gesetz. (unter Missachtung des Artikel 14 im GG)
Bitte beantworten Sie mir diese Fragen schriftlich.
Sehr geehrter Herr Montag, gestatten Sie mir diesen Brief noch mit einigen persönlichen Zeilen abzuschließen.
Als ich wissen wollte was für ein Mensch, 3 Millionen Bürger für die Tat eines Kriminellen betrafen möchte habe ich Ihre Homepage besucht. Gleich auf der ersten Seite sprechen Sie über den liberalen Rechtsstaat. Dies sind leider Worte die gar nicht zu den Grünen passen und auch nicht gehören.
Liberal – Keine Partei in der BRD hat mehr Verbotsforderungen und Anträge gestellt als die Grünen. Jeder zweiter Verbotsantrag oder Entwurf zu Verschärfung von Gesetzen kommt von den Grünen (Quelle Google).
Ihre Partei unterstützt die Ausgrenzung von 3 Millionen Waffenbesitzern und nutzt jede Gelegenheit und Ereignis diese zu Beleidigen und als Mörder darzustellen. (Die Grünen fördern damit den Verstoß gegen Artikel 2,3,4,5 des GG)
Durch die Grünen wurden Teile des Grundgesetzes für Bevölkerungsgruppen außer Kraft gesetzt. So haben Waffenbesitzer keinen Anspruch mehr auf Artikel 14 im GG. Sie werden damit unter die Stufe von Kriminellen gestellt.
Ich habe meinen Land in der Bundeswehr gedient in der Zeit wo Rot/Grün beschlossen hat Deutschlands Freiheit am Hindukusch zu verteidigen. Im Zivilleben bilde ich Lehrlinge aus 3 verschiedenen Nationen aus , die auf den ersten Arbeitsmarkt KEINE Chance hätten. Trotzdem werde ich wegen meines Hobbys von den Grünen beleidigt und unter Generalverdacht gestellt. Das Grundgesetzt was ich einst verteidigte gilt für mich nicht mehr weil ich legal Waffen besitze.
Wie bitte können Sie da als Grüner Politiker noch von einen liberalen Rechtstaat reden? Unser Grundgesetz wurde im übrigen am 23. Mai 1949 beschlossen. Der Parlamentarische Rat beschloss es am 8. Mai, Gustav Heinemann war sich der Bedeutung dieses Datum bewusst. Er war gegen eine Wiederbewaffnung der Streitkräfte aber für ein liberales Waffenrecht.
Ein Land ist so frei wie sein Waffenrecht.
Ich würde mich freuen wenn Sie die Zeit finden und mir eine schriftliche Antwort zukommen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Lesen Sie auch bitte die Antwort der Grünen auf diesen Brief.