Verschärfungen zeigen erste Wirkungen
- Rotlichtgrößen geben Waffen ab -

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Lügenberg - im Februar 2010

Die durch Landrätin Dr. Schmalenberg-Hohnhausen angekündigten verschärften Kontrollen haben erste Wirkungen gezeigt.

Amtmann Kevin Gröberich, Leiter des Ordnungsamtes, sprach von einem vollen Erfolg in der Szene. Fast alle Mitglieder der im Türsteher-Milieu beheimateten, polizeibekannten Familie S. trennten sich in den letzten Tagen von ihren großkalibrigen Pistolen, Messern und sonstigen Waffen. Auch wurden Unmengen von Munition, darunter auch scharfe Handgranaten und Sprengstoffe, im Amt abgegeben.

Die gefährlichen Stoffe wurden anschließend durch Fachleute des Kampfmittelräumdienstes fachgerecht in Empfang genommen.

Landrätin Dr. Schmalenberg-Hohnhausen war ebenfalls von den ersten Reaktionen aus dem Halbweltmilieu begeistert: „Wenn das so weitergeht, brauchen wir überhaupt keine Kontrollen mehr.“ Sorgen bereitet ihr aber nach wie vor das Verhalten der ebenfalls im Milieu tätigen Familie W. Von dieser Seite wurde noch keinerlei Bereitschaft zur freiwilligen Abgabe signalisiert. „Die werden uns noch zu spüren bekommen.“ so Kevin Gröberich. „Und wenn ich persönlich dort vorbei komme !“

Zu einer lustigen Anekdote kam es im Ordnungsamt, als die Lügenberger Kiez-Größe Wilhelm F. (Insidern auch als Zocker-Willi bekannt) einen großkalibrigen Revolver mit den Worten „Make Love, not War !“ auf Köberichs Schreibtisch platzierte.

Widerstand bei den Grünen

Widerstand gegen die geplanten Verschärfungen regte sich allenfalls bei den Grünen. Die Kreistagsabgeordnete Silke Müller-Drostendorf, Rektorin des Berthold-Brecht-Gymnasiums sieht in den Kontrollen einen Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte Unverletzlichkeit der Wohnung.

„Das Verhalten von Silke Müller-Drostendorf ist mir absolut unbegreiflich.“ erklärte Landrätin Dr. Schmalenberg-Hohnhausen gegenüber dem Lügenberger Kreisanzeiger. „Mit dieser Haltung macht sie sich und ihre Partei komplett unglaubwürdig.

Gerade sie hat sich in den vorangegangenen Debatten nach dem letzten Amoklauf vehement dafür eingesetzt, unangekündigte, verdachtsun-abhängige und vor allem kostenpflichtige Kontrollen bei allen Legalwaffen-besitzern mit Nachdruck durchzuführen.“

Impulse für den Arbeitsmarkt

Auch auf den Arbeitsmarkt scheinen die angekündigten Kontrollen eine sehr positive Auswirkung zu zeigen. Vor dem Lügenberger Job-Center drängten sich gestern lange Schlangen interessierter Bewerber für die Beschäftigung als Kontrolleure. Armin F., einer der Bewerber sagte dazu: „Ich brauche dringend einen Job. Als ehemaliger StaSi-Mitarbeiter konnte ich bisher nur schwer im Berufsleben Fuß fassen. Keiner wollte mich einstellen. Aber dieser Job wäre für mich ideal. Dafür bin ich geradezu prädestiniert.“

Hoffen wir das Beste für ihn.

pp.s